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Buntenbock verbindet Bergwiesen, Teiche und Wege durch eine vom Bergbau geprägte Kulturlandschaft. Der Ort liegt mitten im UNESCO-Welterbe „Oberharzer Wasserwirtschaft“; hier entspringt die Innerste. Je nach Jahreszeit stehen unterschiedliche Schwerpunkte im Vordergrund: Im Sommer laden zahlreiche Teiche zum Baden ein, während der Betrieb der Langlaufloipen von saisonalen Schneeverhältnissen abhängt. Auch beim Wandern und Mountainbiken gibt es verschiedene Routenoptionen.

Teiche, Bergwiesen und Baugeschichte

Zahlreiche Teiche aus der Bergbauzeit laden in Buntenbock im Sommer zum Baden ein. Die Bergwiesen erzählen eine andere Seite der Landschaft: Sie sind eine von Menschen geschaffene Kulturlandschaft und ein in Norddeutschland einzigartiges Ökosystem. Ihr Zusammenhang mit dem Bergbau ist indirekt; ihre Entstehung hängt mit der Landwirtschaft der Bergleute zusammen. So treffen hier Wasserwirtschaft, Bergbaugeschichte und die Nutzung der Wiesen aufeinander.

Auch der Kapellenbau in Buntenbock gibt einen konkreten Einblick in die örtliche Baugeschichte. Der holzverschalte Fachwerkbau steht auf einem Bruchsteinsockel und stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts; 1724 wurde er erneuert. Die Kombination aus Fachwerk, Holzverschalung und Steinsockel unterscheidet diesen Bau als sichtbares historisches Detail von den Landschaftsrouten rund um den Ort.

Rundtouren zu Fuß

Der gut ausgeschilderte Buntenbocker Bergwiesenweg bietet mehrere Rundtouren. Eine bezifferte Runde ist der WasserWanderWeg: Die Rundwanderung ist 5,7 Kilometer lang und beginnt sowie endet am Parkplatz Ortsmitte. Der Klimalehrpfad Wald ist mit 7,2 Kilometern ebenfalls als Rundwanderweg angelegt. Damit liegen zwei unterschiedlich lange Wanderoptionen vor; beim Klimalehrpfad kommen interaktive Erlebnisstationen und scanbare QR-Codes mit kindgerechten Hörerklärungen hinzu.

Der Klimalehrpfad ist besonders für Familien geeignet, barrierearm und größtenteils mit einem Kinderwagen befahrbar. Wer statt einer einzelnen Runde eine längere Route durch den Ort sucht, findet Buntenbock auch auf der Hauptstrecke des Harzer-Hexen-Stieges. Die Wege bieten somit verschiedene Formen des Wanderns: eine klar benannte Rundtour, mehrere Runden am Bergwiesenweg, einen thematischen Lehrpfad und den Verlauf eines überregionalen Fernwanderwegs.

Mountainbiken und Langlaufen

Die O5 Entdeckertour um Buntenbock ist eine leichte Mountainbike-Rundroute als Wald- und Wiesentour auf der Clausthaler Hochfläche. Sie lädt dazu ein, an vielen Gräben und Teichen die Bedeutung der „Oberharzer Wasserwirtschaft“ für den historischen Bergbau zu entdecken. Auch die O5 Teichtour gehört am OutdoorCenter zu den leichten Mountainbike-Rundrouten. Bei der Tourenwahl lassen sich damit der thematische Fokus der Entdeckertour und die Einordnung der Teichtour als leichte Runde unterscheiden.

Im Winter unterscheiden sich die Langlaufloipen sowohl in der Länge als auch in der ausgewiesenen Schwierigkeit: Die Loipe Kurpark Buntenbock ist 2,03 Kilometer lang und leicht. Ihr Einstieg liegt an der Alten Fuhrherrenstraße beziehungsweise am Kurpark. Die Ziegenbergloipe ist mit 5,11 Kilometern länger und als mittelschwer eingestuft; der Einstieg befindet sich am Parkplatz der Turnhalle Am Brink. Ob die Loipen betrieben werden, hängt von den saisonalen Schneeverhältnissen ab.

Die Verbindungsloipe Buntenbock–Clausthal führt an Teichen des Oberharzer Wasserregals entlang, über Bergwiesen und durch Fichtenwälder. Ihre Landschaft unterscheidet sich damit in der beschriebenen Streckenführung von den beiden kürzeren Loipen mit ausgewiesener Schwierigkeit. Vor dem Langlaufen lohnt es sich, die aktuellen Bedingungen zu prüfen.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Clausthal-Zellerfeld

Im übergeordneten Reiseziel Clausthal-Zellerfeld bietet das Oberharzer Bergwerksmuseum einen eigenen Zugang zur Bergbaugeschichte der Stadt; dazu gehört die Befahrung eines nachgebauten Bergbauschachts. Der Robert-Koch-Stadtrundgang führt zu Orten, die für Kochs Jugend von Bedeutung waren, darunter sein Geburtshaus, die Kirche, in der er getauft wurde, und seine ehemalige Schule. Eine weitere thematische Option ist die BRAUakademie: Gruppen ab vier Personen können unter Anleitung von Braumeistern ihr eigenes Bier brauen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Clausthal-Zellerfeld.

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