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Alt Wallmodens Gutsanlage und die beiden historischen Kirchenbauten stehen für unterschiedliche Bauzeiten. Mit der Karstquelle Kirschensoog kommt ein geologisches Thema hinzu.

Baugeschichte in Alt Wallmoden

Alt Wallmoden wurde 1016 erstmals urkundlich erwähnt; 2016 konnte der Ort sein 1000-jähriges Bestehen feiern. Die Chronik „Ein Dorf und seine Geschichte“ wurde aus historischen Dokumenten, alten Fotografien sowie Geschichten von Einwohnern und ehemaligen Einwohnern zusammengestellt. Schriftliche Zeugnisse, Bilder und persönliche Erzählungen eröffnen dabei verschiedene Perspektiven auf die Ortsgeschichte.

Die dreiflügelige Gutsanlage prägt Alt Wallmoden. Ihr baulich ältester Teil ist der im 16. Jahrhundert errichtete Nordflügel. Die Beschreibung als dreiflügelige Anlage und die besondere Einordnung des Nordflügels geben zwei konkrete Anhaltspunkte für den Blick auf das Bauwerk: seine Gliederung und den ältesten benannten Bauteil.

Auch die kirchlichen Bauwerke setzen unterschiedliche historische Zeitmarken. Die evangelische Dorfkirche in Alt Wallmoden ist ein schlichter Bruchsteinbau aus dem frühen 17. Jahrhundert. Die Kapelle mit Ehrenfriedhof wurde 1248 als erste Kirche des Dorfes errichtet. Damit lassen sich zwei getrennte Bauwerke und ihre jeweilige historische Einordnung unterscheiden: die frühe erste Kirche und die später entstandene Dorfkirche.

Landschaft und Karst

Die Gemeinde Wallmoden liegt im nordwestlichsten Teil der Harzregion und landschaftsräumlich im Innerstebergland, das dem Harz nordwestlich vorgelagert ist. Diese regionale Einordnung beschreibt die Lage der Gemeinde; die einzelnen Orte und Naturziele haben jeweils ihre eigenen konkreten Bezugspunkte.

Die Karstquelle Kirschensoog liegt in Alt Wallmoden an der K 67, in einem angrenzenden Feldstück noch vor der Brücke über die Neile. Sie befindet sich in einer etwa vier Meter tiefen Mulde und ist ein Geopunkt im Gebiet der Landmarke 18 „Schloss Liebenburg“. Die Straßen- und Brückenbezüge sowie die Mulde beschreiben den Ort genauer als die Bezeichnung Karstquelle allein.

Quellen und Felsen

Die Bodensteiner Klippen erstrecken sich auf einer Länge von etwa vier Kilometern zwischen Bodenstein und dem Jägerhaus am Hainberg. Ein Teil der Felsen ist als Naturdenkmal ausgewiesen.

Von Süden erreichen Sie die Bodensteiner Klippen vom Ortsende von Bodenstein aus nach etwa 15 Minuten zu Fuß über einen Feldweg durch den Wald. Die Zeitangabe bezieht sich auf diesen beschriebenen Fußweg. Zusammen mit der Länge der Felsformation und dem Naturdenkmalstatus liefert sie konkrete Orientierung zu diesem Landschaftsthema.

Kirschensoog und die Bodensteiner Klippen unterscheiden sich auch im Maßstab: Bei der Quelle steht eine etwa vier Meter tiefe Mulde an einem benannten Punkt im Mittelpunkt, bei den Klippen eine ungefähr vier Kilometer lange Felsformation. So lässt sich zwischen einem klar verorteten Quellthema und einem weitläufigen Felsgebiet unterscheiden, ohne beide Naturziele gleichzusetzen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lutter Am Barenberge.

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