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Die Vechte fließt durch Ringe. Zu den örtlichen Themen gehören außerdem Kunst im öffentlichen Raum, die Geschichte Neugnadenfelds und ein als Naturschutzgebiet ausgewiesener Teil des ehemaligen Moorlands. So eröffnet Ringe unterschiedliche Blickwinkel auf Landschaft und Ortsgeschichte, ohne dass ein einzelnes Thema den Aufenthalt bestimmen muss.

Kunst im öffentlichen Raum

Die Kunstwegen-Skulptur „Turf Cupola“ liegt im Zentrum von Neugnadenfeld gegenüber der Kirche in Ringe. Der halb unterirdische Videoraum ist mit Torfsoden bedeckt. Im Inneren zeigen 16 Schwarz-Weiß-Monitore ein unbewegtes 360-Grad-Panorama einer weiten Landschaft. Der feste Rundumblick bildet einen Kontrast zur mit Torfsoden bedeckten Form der Installation. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Besuchsbedingungen.

Die Kunstwegen-Arbeit „Koordinaten“ liegt in einem Waldgebiet zwischen dem ehemaligen Sportplatz und dem Kriegsgräberdenkmal in Ringe. Ihr offenes Labyrinth aus Betonschalungselementen enthält verborgene Lautsprecher, über die Geschichten von Einwohnerinnen und Einwohnern zu hören sind. Hier stehen Stimmen und die räumliche Form im Vordergrund; die Turf Cupola setzt dagegen auf das Landschaftspanorama.

Die Skulptur „Der drehende Park“ besteht aus Drahtkörben, die mit Stücken lokalen Sandsteins gefüllt und zu sechs geometrisch angeordneten Wänden zusammengestellt sind. An diesem Werk treten Material und Anordnung gemeinsam hervor: Der Sandstein bleibt in den Drahtkörben sichtbar, während die Wände ein geometrisches Ensemble bilden.

Im größeren Rahmen der Grafschaft Bentheim ist Kunstwegen ein offenes Museum für zeitgenössische Kunst, Natur und Geschichte. Das Projekt erstreckt sich über mehr als 180 Kilometer durch das Vechtetal; entlang des Weges liegen mehr als 80 Skulpturenprojekte. Das gibt den Kunstwegen-Arbeiten einen überregionalen Zusammenhang, während ihre konkreten Formen in Ringe und Neugnadenfeld unterschiedlich ausfallen.

Ortsgeschichte in zwei Zeitebenen

Der Name Ringe ist für 1329 belegt. Neugnadenfeld wurde 1946 aus dem ehemaligen Barackenlager Alexisdorf gegründet. Die Daten verweisen auf unterschiedliche historische Ebenen: auf die frühe Bezeichnung Ringe und auf die spätere Gründung Neugnadenfelds. Das Museum in Ringe-Neugnadenfeld bietet die Möglichkeit, Geschichte an einem authentischen Ort zu erleben. Der Geschichtspfad Neugnadenfeld greift die Themen Architektur, Infrastruktur und Kultur auf.

Natur und regionaler Rahmen

Rund 150 Hektar des ehemaligen Moorlands sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Lamberg in Ringe eignet sich zum Wandern, Spazierengehen und Erholen in natürlicher Umgebung. Damit gehören sowohl geschützte Landschaft als auch Bewegung und Erholung zu den örtlichen Naturthemen. Im übergeordneten Reiseziel Grafschaft Bentheim wechseln sich Heide, Hoch- und Niedermoore, bewaldete Höhenrücken und das Flusstal der Vechte ab.

Essen und Aufenthalt planen

In Ringe gibt es das Restaurant Gasthaus Schönecker und Stekhaus Corrado mit deutscher und internationaler Küche. Prüfen Sie vor einer Einkehr die aktuellen Angaben des Restaurants. Wenn Sie ein Hotel in Ringe suchen, können Sie Ihren Aufenthalt nach den Themen ausrichten, die Sie am meisten interessieren: Kunst und Architektur, Ortsgeschichte oder Zeit in natürlicher Umgebung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Emlichheim.

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