Hoogstede ist ein Ziel für Reisende, die Wanderwege und konkrete Spuren der Ortsgeschichte verbinden möchten. Zwei unterschiedlich lange Wanderwege beginnen am Dorfplatz; dazu kommen die katholische Kirche St. Bonifatius im Rundbogenstil und die Friedenseichen am Schwarzen Weg. Für die Planung lohnt es sich, die Wegstrecken nach ihrer ungefähren Länge zu unterscheiden und Ortsgeschichte, Natur und regionale Kultur als eigene Themen zu betrachten.
Wandern in zwei unterschiedlichen Längen
Der grüne Wanderweg in Hoogstede ist etwa 11 Kilometer lang und führt vom Dorfplatz am Baugebiet Möllenkamp entlang in Richtung Scheerhorn. Der rote Wanderweg ist etwa 6 Kilometer lang; er verläuft vom Dorfplatz über die Molkereistraße bis zum Bathorner Diek. Beide beginnen am Dorfplatz, unterscheiden sich aber in Länge und Linienführung. Wenn aktuelle Wegbedingungen für Ihre Tour wichtig sind, prüfen Sie die örtliche Beschilderung.
Die vom Heimatverein ausgewiesenen Wanderwege in und um Hoogstede können auch mit dem Fahrrad befahren werden. Damit ist neben dem Wandern eine weitere Nutzung dieser Wege möglich. Welche der beschriebenen Strecken zu Ihrer Planung passt, können Sie zunächst anhand der ungefähren Länge und des jeweiligen Verlaufs abwägen.
Kirche, Friedenseichen und Gedenkstätte
Die katholische Kirche St. Bonifatius in Hoogstede ist ein Ziegelbau im Rundbogenstil aus dem Jahr 1859. Die drei Friedenseichen am Schwarzen Weg wurden 1913 gepflanzt. Beide Jahreszahlen setzen unterschiedliche historische Bezugspunkte: 1859 steht für den Kirchenbau, 1913 für die Pflanzung der Bäume.
Auf dem Hof Scholten-Meilink im Gemeindegebiet von Hoogstede befindet sich eine Gedenkstätte der ehemaligen Kapelle Arkel. Bei Kindergeburtstagen auf dem Hof werden Tiere gefüttert und Kinder spielen im Stroh in der Spielscheune. Wenn Sie solche Aktivitäten für einen Geburtstag planen, fragen Sie beim Hof nach der Verfügbarkeit.
Baumpflanzung und Natur in der Gemeinde
Im Hoagsteeder Familiengoarn können Sie zu persönlichen Anlässen oder auch ohne besonderen Anlass einen Baum pflanzen. Die Pflanztradition wird fortgeführt; der jährliche Termin kann sich ändern. Wenn Sie dieses Angebot einplanen, prüfen Sie den Termin daher vorab.
Im Gemeindegebiet liegt außerdem der Vechte Altarm Kalle, ein Naturschutzgebiet in der Gemarkung Kalle im Landkreis Grafschaft Bentheim. Damit gehört neben den Wanderwegen auch ein ausgewiesenes Schutzgebiet zu den örtlichen Naturthemen.
Der größere Rahmen: Grafschaft Bentheim
Die Grafschaft Bentheim bildet den regionalen Rahmen für weitere Landschafts- und Kulturthemen. Dort wechseln sich Heide, Hoch- und Niedermoore, bewaldete Höhenrücken und das Flusstal der Vechte ab. Die Itterbecker Heide ist ein rund 85 Hektar großes Naturschutzgebiet. Kunstwegen ist ein offenes Museum für zeitgenössische Kunst, Natur und Geschichte. Es erstreckt sich über mehr als 180 Kilometer durch das Vechtetal; entlang des Weges befinden sich mehr als 80 Skulpturenprojekte.
Für touristische Übernachtungsgäste in der Grafschaft Bentheim bietet die Grafschafter Gästekarte einen Mobilitätsvorteil: Mit ihr können sie Busse und Züge im gesamten Landkreis kostenlos nutzen. Prüfen Sie für Ihre Planung die aktuellen Bedingungen der Karte.
Weitere Reiseziele entdecken: Emlichheim, Schüttorf, Lage, Wilsum, Laar, Getelo, Georgsdorf, Uelsen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Grafschaft Bentheim.