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In Volkwardingen lässt sich ein Aufenthalt über verschiedene Interessen planen: Ein historischer landwirtschaftlicher Treppenspeicher steht für die Dorfkultur; bronzezeitliche Hügelgräber im Wald Bauernbusch/Lohberg ergänzen den Blick auf die Geschichte um eine deutlich ältere Zeit. Zwei beschilderte Rundwege beginnen im Ort. Zum lokalen Angebot zählen außerdem Radtouren, Kutschfahrten, Reitausflüge und Minigolf. So können Sie schon bei der Wahl des Reiseziels überlegen, ob Kulturgeschichte, eine Runde zu Fuß, andere Aktivitäten oder örtliche Bräuche Ihren Aufenthalt prägen sollen.

Ein Treppenspeicher mit mehreren Bauphasen

Der historische landwirtschaftliche Treppenspeicher geht auf das Jahr 1600 zurück. 1702 kam ein Anbau hinzu; 2001 wurde er wiederaufgebaut. Die drei Daten markieren unterschiedliche Stationen: die Entstehung, eine Erweiterung und den späteren Wiederaufbau. Damit lässt sich die Geschichte des Gebäudes nicht auf eine einzige Jahreszahl reduzieren. Zugleich ist der Speicher ein interpretierendes Beispiel für Dorfkultur und dient als Treffpunkt für Veranstaltungen. Für eine Reise mit kulturgeschichtlichem Schwerpunkt treffen an diesem Bauwerk also Baugeschichte und eine kulturelle Rolle zusammen.

Bronzezeitliche Hügelgräber im Bauernbusch/Lohberg

Eine andere Zeitebene liegt im Wald Bauernbusch/Lohberg: Dort befinden sich bronzezeitliche Hügelgräber, die 1970 wissenschaftlich untersucht wurden. Einige Gräber wurden für die Untersuchung geöffnet. Im Vergleich zum Treppenspeicher führt dieses Thema weit zurück in die Vorgeschichte, während der Speicher durch die Jahreszahlen 1600, 1702 und 2001 eine spätere Baugeschichte vermittelt. Die beiden historischen Themen bieten unterschiedliche Zugänge zur Vergangenheit: hier prähistorische Bestattungsstätten und ihre Untersuchung, dort ein landwirtschaftlicher Bau als Beispiel der Dorfkultur. Wer geschichtliche Aspekte auswählt, kann diese Unterschiede als Orientierung für den eigenen Schwerpunkt nutzen.

Rundwege und weitere Aktivitäten

Zwei beschilderte Rundwege beginnen in Volkwardingen. Ihre gemeinsame Form macht sie zu zwei klar umrissenen Optionen für eine Tour zu Fuß: Beide sind als Rundwege angelegt und ausgeschildert. Die Rundform unterscheidet sie von einer einfachen Hin- und Rückstrecke; die Beschilderung kennzeichnet beide Wege.

Radtouren, Kutschfahrten und Reitausflüge erweitern die Auswahl an Aktivitäten in der Ortschaft; auch Minigolf gehört zu den Möglichkeiten. Damit stehen unterschiedliche Arten des Unterwegsseins nebeneinander: zu Fuß, per Rad, mit der Kutsche oder zu Pferd. Minigolf ergänzt diese Auswahl um eine andere Freizeitaktivität. Sie können den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts also danach setzen, welche dieser Aktivitäten Sie interessiert.

Örtliche Bräuche und ihre Termine

Zu den örtlichen Traditionen gehören Spanferkelgrillen, ein reichhaltiges Kuchenbuffet, Laternenumzüge und Baumpflanzbräuche zu Pfingsten. Das Spanferkelgrillen findet zweimal im Jahr statt; das Kuchenbuffet gibt es am letzten Sonntag im Juli. Damit hat das Grillen einen Rhythmus von zwei Terminen jährlich, während das Buffet an einen bestimmten Sonntag gebunden ist. Wenn ein Brauch den Ausschlag für Ihren Reisetermin geben soll, prüfen Sie die konkreten Termine und die Teilnahme vor Ort.

Diese Bräuche geben dem Aufenthalt einen anderen möglichen Schwerpunkt als die Bau- und Vorgeschichte oder die Aktivitäten im Freien. Sie können daher anhand der Kalenderbezüge entscheiden, ob ein bestimmter Anlass für Ihre Reiseplanung wichtig ist. Für die Auswahl des Reiseziels stehen so mehrere klar unterscheidbare Themen bereit: die Geschichte des Treppenspeichers, die bronzezeitlichen Gräber, Touren und Freizeitaktivitäten sowie örtliche Traditionen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Heidekreis.

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