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An der Mündung der Jeetzel in die Elbe zeigt sich Hitzacker (Elbe) als Ort mit markanter Flusslage, Fachwerkaltstadt und langer Siedlungsgeschichte. Bei der Planung können Sie zwischen Stadtgeschichte, Wegen durch die Landschaft und einer Bootsfahrt auf der Elbe unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Altstadt und eine lange Siedlungsgeschichte

Die Altstadt von Hitzacker lädt mit kleinen Gassen und Fachwerkhäusern zum Bummeln ein. Die erste Ansiedlung entstand Ende des 12. Jahrhunderts auf der denkmalgeschützten Stadtinsel. Das Archäologische Zentrum Hitzacker führt weit vor diese Stadtgeschichte zurück: Anhand rekonstruierter vorgeschichtlicher Gebäude vermittelt es eine Siedlungsgeschichte, die bis zu 4.000 Jahre zurückreicht.

Auch die St. Johannis Kirche erzählt von Hitzackers langer Geschichte: Sie ist über 700 Jahre alt. Das Museum im Alten Zollhaus informiert über die wechselvolle Geschichte der Elbestadt und zeigt verschiedene Ausstellungen zum Thema Grenze. Seit 1980 wird das Alte Zollhaus als Museum und Veranstaltungsort genutzt; die konkreten Ausstellungen können wechseln. So unterscheiden sich die Schwerpunkte der Kulturorte: Das Archäologische Zentrum vermittelt vorgeschichtliche Siedlungsgeschichte, während das Museum im Alten Zollhaus Hitzackers Stadtgeschichte und das Thema Grenze aufgreift.

Weinberg, Wanderung, Radtour und Elbe

Der Weinberg ragt 40 Meter über Hitzacker auf und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Von dort bietet sich ein großartiger Ausblick auf das Urstromtal der Elbe, allerdings erst nach anspruchsvollen Höhenunterschieden. Wenn Sie den Aussichtspunkt einplanen, sollten Sie diese Höhenunterschiede berücksichtigen. Hitzackers Lage an einer Endmoräne prägt außerdem bewaldete, hügelige Hänge.

Der 26,5 Kilometer lange Klötzie-Stieg führt rund um Hitzacker und bietet einen kurzen Einblick in die Wanderregion. Die 35 Kilometer lange Elbhöhen-Tour beginnt und endet in Hitzacker; vor der Abfahrt sollten Sie Beschilderung und Streckenverlauf prüfen. Die beiden Routen erschließen die Umgebung auf unterschiedliche Weise: Der Klötzie-Stieg ist eine Wanderroute, die Elbhöhen-Tour eine Radtour. Mit dem Sofafloß „Herzogin Dorothea“ lässt sich die Elbe bei Hitzacker auf einer Bootsfahrt erkunden. Damit kommt zur Erkundung zu Fuß und mit dem Rad eine Perspektive vom Wasser aus hinzu.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Lüchow-Dannenberg

Auch das übergeordnete Reiseziel Lüchow-Dannenberg bietet kulturelle und landschaftliche Themen. Im Rundlingsmuseum Wendland im Rundlingsdorf Lübeln ist eine Hofstelle als Freilichtmuseum zu sehen. Traditionelles Handwerk wird dort in der Töpferei, der Schmiede, dem Backhaus und der Stellmacherei anschaulich vermittelt. Die Göhrde setzt einen anderen Akzent: Sie ist das größte zusammenhängende Mischwaldgebiet Norddeutschlands. Mit ihren Schutzgebieten bietet der Göhrdewald Lebensraum für zahlreiche seltene und bedrohte Arten. Das Naturum Göhrde bietet Walderlebnis-Programme und Waldführungen zu unterschiedlichen Themen auf Anfrage an.

Ein saisonaler Kulturtermin im übergeordneten Reiseziel ist die Kulturelle Landpartie. Seit 1989 öffnen Künstler und Kunsthandwerker jedes Jahr zwischen Himmelfahrt und Pfingsten ihre Hoftore und Ateliers und präsentieren zwölf Tage lang ihre Arbeiten; die genauen Termine variieren von Jahr zu Jahr. Vorgeschlagene Radtouren können Besucher zu zahlreichen Ausstellungen und Theateraufführungen führen. Damit bietet die Veranstaltung neben den Museen und Landschaftsthemen eine weitere Möglichkeit, Kunst und Kultur in Lüchow-Dannenberg kennenzulernen.

Weitere Reiseziele entdecken: Trebel, Göhrde, Gorleben, Dangenstorf, Schnega, Gusborn, Lübbow, Küsten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lüchow-Dannenberg.

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