Bardowick verbindet historische Bauwerke mit verschiedenen Möglichkeiten, den Ort und seine Umgebung zu erkunden. Der Dom St. Petri et Pauli, der St. Nikolaihof und das Heimatmuseum „Gildehaus“ geben Einblicke in unterschiedliche Kapitel der Ortsgeschichte. Hinzu kommen ein historischer Rundgang, zwei SamBa-Touren mit verschiedenen Streckenverläufen und das Naturbad Bardowicker Strand. Bei der Suche nach einem Hotel können Sie überlegen, welche dieser Facetten Ihren Aufenthalt besonders prägen soll.
Dom, Kapelle und Ortsgeschichte
Der Dom St. Petri et Pauli gibt der Bardowicker Baugeschichte einen frühen zeitlichen Anker: Die ältesten Teile des heutigen Kirchengebäudes stammen aus der Zeit vor 1189. Auch seine Ausstattung verweist auf verschiedene Epochen. Das bronzene Taufbecken wurde 1367 gekauft und ist das älteste Ausstattungsstück des Doms; der Marienaltar entstand um 1430. Die Jahreszahlen beziehen sich auf unterschiedliche Dinge: auf ältere Teile des Kirchenbaus, den Kauf des Taufbeckens und die Entstehungszeit des Altars.
Eine andere bauliche Zeitschicht zeigt der St. Nikolaihof. Die historische Anlage umfasst Wohn- und Wirtschaftsgebäude aus dem 14. bis 18. Jahrhundert, die sich um eine gotische Kapelle gruppieren. An das Gelände grenzt das Wäldchen Eichhof. Das Heimatmuseum „Gildehaus“ dokumentiert die wichtigsten Epochen der Bardowicker Geschichte. Es befindet sich in einem niedersächsischen Zweiständerhaus, das früher als Rathaus diente. Kapelle und ehemaliges Rathaus stehen damit für unterschiedliche bauliche Zusammenhänge in der Ortsgeschichte.
Die Galerieholländer-Windmühle in Bardowick wurde 1994/95 restauriert und gehört zu den wenigen Mühlen in Deutschland, die noch gewerblich betrieben werden. Wer den gewerblichen Betrieb in die Planung einbezieht, sollte sich vorab nach dem aktuellen Stand erkundigen. Beim jährlichen Mühlenfest zu Pfingsten wird Besucherinnen und Besuchern der Betrieb der Mühle vorgeführt und erklärt. Wenn das Fest ein wichtiger Anlass für Ihre Reise ist, prüfen Sie vorab die Veranstaltungsdaten.
Rundgänge und SamBa-Touren
Der historische Rundgang durch Bardowick umfasst 13 Stationen. Schautafeln an den Standorten führen in die Geschichte ein. Die Figur „Pfennig“ ist einer mittelalterlichen Bardowicker Münze nachempfunden. Für die Planung empfiehlt sich ein Blick auf aktuelles Routenmaterial.
Die erste SamBa-Tour beginnt am Bardowicker Dom und führt über den Bahnhof auf einem ehemaligen Bahndamm in Richtung Vögelsen und weiter nach Mechtersen und Radbruch. Über die Holländer-Windmühle in Bardowick ging es zurück zum Ausgangspunkt. Die 25 Kilometer lange SamBa-Tour 2 beginnt ebenfalls am Dom. Sie führt an der Holländer-Mühle vorbei über Felder und Wiesen nach Neu Wittorf. Mit einem Abstecher zur Handorfer Kirche verläuft sie Richtung Badesee Barum und über St. Dionys sowie die alte Zugbrücke zurück nach Bardowick. Bei dieser zweiten Tour ist die Streckenlänge ein konkreter Anhaltspunkt für die Planung; die erste lässt sich über ihren Verlauf und die genannten Orte einordnen.
Das Naturbad Bardowicker Strand
Das Naturbad Bardowicker Strand ist ein künstlich angelegtes, naturnahes Freibad, das ohne den Einsatz von Chemikalien auskommt. Zum 50-Meter-Becken gehören ein abgetrennter Baby- und Nichtschwimmerbereich sowie ein Sandstrand mit Strandkörben. Eine große Liegewiese hat abgegrenzte Fußball- und Volleyballplätze. Für weitere Wasseraktivitäten gibt es einen Sprungfelsen mit Absprüngen aus einem und zwei Metern Höhe und eine Seilfähre. Der 70 m² große Kleinkindbereich weist besonders intensive Wasserdurchströmung und eingebaute Staustufen auf. Die getrennt beschriebenen Bereiche geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, um die Ausstattung mit den eigenen Interessen am Wasser abzugleichen.
Weitere Reiseziele entdecken: Wendisch Evern, Vögelsen, Handorf, Deutsch Evern, Neetze, Embsen, Dahlenburg, Adendorf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lüneburg.