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Vor der Küste Niedersachsens, entlang der namensgebenden Ostfriesischen Halbinsel, liegen die Ostfriesischen Inseln. Ihre langen weißen Sandstrände und Dünen prägen die Küstenlandschaft; zugleich sind die Inseln im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ein Hotspot der biologischen Vielfalt. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, die Inseln nach den Erlebnissen zu betrachten, die Sie besonders interessieren: Strand, Natur, Bewegung oder Inselgeschichte.

Strand, Dünen und unterschiedliche Strandbereiche

Die Strände laden zum Baden in der Nordsee ein; an den langen Küstenabschnitten können Sie auch wandern und joggen. Zahlreiche Strandkörbe und Strandzelte gehören ebenfalls zum Strandbild. Auf jeder Insel gibt es Hundestrände und FKK-Strände; beachten Sie dabei die örtlichen Regeln. An den Familienstränden finden Kinder Spielplätze und Animationsprogramme, deren Angebot je nach Saison variieren kann. Für die Auswahl eines Strandabschnitts ergeben sich dadurch unterschiedliche Schwerpunkte: Baden, Bewegung, Familienangebote oder ein für Hunde beziehungsweise FKK ausgewiesener Bereich.

Wattenmeer und Natur im Blick

In Niedersachsen ist der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zugleich UNESCO-Biosphärenreservat und Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer. In vielen Nationalparkhäusern und -zentren entlang der niedersächsischen Nordseeküste sowie auf den Ostfriesischen Inseln können Sie den Lebensraum Watt kennenlernen. So ergänzt das Watt als Naturraum den Blick auf Strand und Dünen.

Unterwegs auf den Inseln

Fünf der sieben Ostfriesischen Inseln sind autofrei. Auf den autofreien Inseln bewegen Sie sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Pferdekutsche fort. Für Radtouren gibt es eigens angelegte Fahrradwege; Sie können ein eigenes Rad nutzen oder – je nach Insel – eines vor Ort leihen. Wenn Sie ein Fahrrad mieten möchten, prüfen Sie die Verfügbarkeit auf der jeweiligen Insel. Abwechslungsreiche Wanderwege und Joggingpfade ergänzen die langen Strände als weitere Möglichkeiten, sich zu Fuß oder laufend auf den Inseln zu bewegen.

Baltrum: Wattwanderung und Gezeitenpfad

Baltrum ist die kleinste der Ostfriesischen Inseln. Für die Anreise ist der Bahnhof Norden ein Orientierungspunkt: Von dort führt ein Buszubringer zur Fähre in Neßmersiel. Prüfen Sie vor Reisebeginn die Fahrpläne von Bahn, Bus und Fähre. Auch per Wattwanderung lässt sich Baltrum erreichen; ob diese Möglichkeit besteht, hängt von Tide und Wetter ab.

Auf Baltrum führt der Gezeitenpfad als sieben Kilometer langer Rundgang durch nahezu sämtliche inseltypischen Vegetationsformen. Der Lehrpfad erzählt von Natur und Kultur und ist mit Infotafeln und Aktivmodulen ausgestattet. Für die Runde sollten Sie etwa 1,5 Stunden einplanen. Damit bietet Baltrum neben dem Weg durchs Watt eine beschriebene Tour, bei der Natur und Kultur gemeinsam Thema sind.

Inselgeschichte und Zugvogeltage

Das Museum Altes Zollhaus in Baltrum schildert die turbulente Geschichte der Insel und ihrer Bewohner. Die Alte Inselkirche und ihre Inselglocke gelten als Wahrzeichen von Baltrum. Zusammen lenken diese Orte den Blick auf die Geschichte der Insel und ein markantes Wahrzeichen.

Auch die jährlich stattfindenden Zugvogeltage widmen sich der Natur: Auf jeder der Ostfriesischen Inseln gibt es dazu ein abwechslungsreiches Programm. Wenn Sie Ihre Reise an den Zugvogeltagen ausrichten möchten, prüfen Sie die Veranstaltungstermine für Ihr Besuchsdatum.

Weitere Reiseziele entdecken: Baltrum, Borkum, Langeoog, Norderney, Wangerooge, Juist, Spiekeroog, Osterode am Harz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Niedersachsen.

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