Peine lässt sich über Baukunst, Alltagsgeschichte und unterschiedliche Erlebnisse im Freien entdecken. In der Stadt erzählen neugotische Kirchen, das Kreismuseum und der Burgpark jeweils auf eigene Weise von Geschichte. Weitere Orte setzen Akzente mit historischen Parkanlagen, Pilgerwegen und einem Walderlebnispfad. Wenn Sie ein Hotel in Peine suchen, können Sie Ihren Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie eher Kirchenkunst, regionale Geschichte oder Aktivitäten im Grünen interessieren.
Peine: Kirchen, Alltag und Burgpark
Die evangelische Kirche St. Jakobi wurde 1899 im neugotischen Stil erbaut. Ihre originalen farbigen Wand- und Deckenmalereien sind wiederhergestellt. Die katholische Kirche Zu den Heiligen Engeln entstand von 1866 bis 1869 ebenfalls im neugotischen Stil, nach Plänen des hannoverschen Baurats Haase. Zu ihren besonderen Kunstwerken zählt ein Triumphkreuz aus dem 13. Jahrhundert. So stehen in Peine zwei Kirchen mit unterschiedlichen historischen Details im Mittelpunkt: hier die wiederhergestellte Ausmalung, dort das mittelalterliche Kreuz.
Das Kreismuseum Peine widmet sich der Geschichte und den Geschichten der Stadt und Region. Auf 1.000 m² behandelt es den Alltag verschiedener Epochen sowie das Leben und Arbeiten von Handwerkern, Industriearbeitern, Bürgern und Bauern. Auch lokale Besonderheiten des Peiner Landes gehören zu den Themen. Der Burgpark ergänzt diesen Blick um Ausgrabungen und die Peiner Altstadt: Schautafeln informieren über Ausgrabungsobjekte und die Geschichte der Peiner Burg. Damit unterscheiden sich die Zugänge zur Stadtgeschichte deutlich – vom Blick auf Arbeit und Alltag im Museum bis zu den Informationen im Park.
Besondere Bauwerke und Parkanlagen
In Hohenhameln-Equord steht der Kleiner Petersdom, auch Markuskirche genannt: eine kleinere, maßstabgetreue Nachbildung des Petersdoms, die ab 1697 auf Gut Equord errichtet wurde. Für Besuche ist eine vorherige telefonische Anmeldung erforderlich. Eine andere Form historischer Gestaltung bietet der Schlosspark Vechelde. Dort ist der ehemalige Schlosspark erhalten; Besucher können an barocken Skulpturen und Rosenbeeten entlanggehen.
Der Park des Ritterguts Alvesse ist rund 3,2 ha groß und im Landschaftsstil angelegt. Weite Rasenflächen, Gehölzflächen am Rand und ein interessanter Baumbestand prägen seine Gestaltung. Im ZeitRäume-Museum Bodenstedt stehen dagegen Innenräume im Mittelpunkt: Das Museum zeigt in einem 1878 errichteten Haupthaus eines Dreiseithofs erhaltene Originaleinrichtungen aus verschiedenen Stilepochen. Höreinheiten und Filmprojektionen machen Entwicklungen von der Kaiserzeit bis in die 1960er Jahre erlebbar. Für ein Interesse an gestalteten Außenräumen bietet sich so ein anderer Schwerpunkt als für einen Besuch, der historische Wohn- und Lebenswelten in den Mittelpunkt stellt.
Pilgerwege, Bergbaugeschichte und Waldstationen
In Lengede beginnt eine gebuchte Führung durch das Museum „Wunder von Lengede“ mit dem Bergbaualltag und dem „Wunder von Lengede“. Anschließend führt der Besuch zur Gedenkstätte des Grubenunglücks. Auch die beiden Pilgerwege setzen unterschiedliche Akzente. Die Via Romea, auch Romweg genannt, führt durch Rietze, eine Ortschaft von Edemissen im Landkreis Peine; Rietze ist Teil des Pilgerwegs von Abt Albert von Stade. Der Braunschweiger Jakobsweg führt durch den Bergbaupark, an Teichen und Tagebauen vorbei, in das alte Dorf Lengede und weiter nach Woltwiesche.
Der Walderlebnispfad im Zweidorfer Holz bietet einen Familienausflug mit verschiedenen Stationen: Dazu gehören Waldklänge, Holzstapel, ein Fußfühlpfad und ein Wald-Bett ebenso wie Tier-Weitsprung, Baumgeschichte und ein Baumtelefon. Das Rausch Schokoladenhaus in Peine verkauft hochwertige Schokoladen im Werksverkauf. Wenn Sie den Besuch einplanen möchten, prüfen Sie vor der Anreise die aktuellen Öffnungsmodalitäten.
Weitere Reiseziele entdecken: Wendeburg, Vechelde, Peine, Ölsburg, Hohenhameln, Edemissen, Lengede, Lahstedt.
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