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Für einen Aufenthalt in Dinklage stehen Burg- und Kirchengeschichte neben Natur- und Wegthemen. Im Burgwald finden Sie den Wildpark und einen Trimm-dich-Pfad; im Stadtkern setzt die Pfarrkirche St. Catharina einen eigenen architektonischen Akzent. Hinzu kommen der Mut-Weg, Rad- und Pilgerwege sowie die Schweger Mühle. Wenn Sie nach einem Hotel suchen, können Sie Ihre Reiseplanung an einem dieser Schwerpunkte ausrichten: an einem bestimmten Weg, an Geschichte oder an einem Termin wie dem Mühlenfest.

Burg Dinklage und Burgwald

Burg Dinklage ist eine der ältesten und bedeutendsten Wasserburganlagen im Oldenburger Münsterland. Auf der Burg wurde Clemens August Graf von Galen am 16. März 1878 als elftes Kind von Ferdinand Graf von Galen und Elisabeth, geborene Reichsgräfin von Spee, geboren. Die Burgkapelle wurde 1841 bis 1844 im neugotischen Stil erbaut. Diese Ortsgeschichte verbindet die Bedeutung der Anlage mit ihrer Architektur und der Biografie eines dort geborenen Sohnes. Im Wald lassen sich außerdem die Reste der sogenannten „Ferdinandsburg“ entdecken. Sie liegen 500 Meter östlich des heutigen Burggeländes und bilden damit einen eigenen Orientierungspunkt im Burgwald.

Kirche und Mut-Weg

Die katholische Pfarrkirche St. Catharina steht im Stadtkern von Dinklage. Die dreischiffige neugotische Kirche wurde 1875/78 von August Hanemann aus Münster erbaut und 1884 geweiht. Ihr 72 Meter hoher Kirchturm gilt als höchster Kirchturm im Oldenburger Münsterland. Der Mut-Weg verbindet die Pfarrkirche mit der Burg Dinklage. Entlang des historischen Prozessionswegs stehen acht Skulpturen, die unterschiedliche Aspekte des Mutes aufgreifen. So verbindet der Weg zwei benannte Orte mit einem gemeinsamen Thema. Wenn Sie Architektur und Kultur zusammen betrachten möchten, stehen bei der Kirche und der Burgkapelle auch zwei Bauzeiten im neugotischen Stil gegenüber: 1875/78 und 1841 bis 1844.

Natur, Bewegung und verschiedene Wege

Im Dinklager Burgwald können Besucher im Wildpark Damwild, Ziegen, Hühner, Schafe und Minischweine aus der Nähe erleben. Der Wildpark liegt in einem 27 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet und dient sowohl der Erholung als auch der Umweltbildung der Bevölkerung. Im vorderen Teil des Burgwalds gibt es außerdem einen reaktivierten Trimm-dich-Pfad mit 14 Stationen auf 2,8 Kilometern. Da sich Einrichtungen verändern können, prüfen Sie vor Ihrem Besuch den aktuellen Zustand des Pfads.

Für eine Radtour führt der Weg „Von Burg zu Burg“ durch Wälder und Wiesen und verbindet Burg Dinklage mit Burg Hopen in Lohne. Eine andere Ausrichtung hat der 24 Kilometer lange Pilgerweg zwischen Damme und Dinklage: Er besteht aus vier Etappen und bietet an fünf Stationen Impulse zu den „Kardinals“-Tugenden. Inhaltlich orientiert er sich am Leben und Wirken Kardinal von Galens. Damit unterscheiden sich die Angebote klar nach Fortbewegungsart, Zielpunkten und Thema: eine Radverbindung zwischen zwei Burgen auf der einen Seite, eine in Etappen gegliederte Pilgerroute auf der anderen.

Schweger Mühle: Lernort und Fest

Die Schweger Mühle eröffnet einen weiteren Zugang zur Ortsgeschichte. Für Schulklassen ist sie ein Lernort, an dem Schülerinnen und Schüler Funktion und Aufbau einer Mühle und ihrer Einrichtungen kennenlernen können. Zum Schulangebot gehören auch verschiedene Mehlsorten und die Wirkungsweise der Backöfen im Backhaus. Davon zu unterscheiden ist das Mühlenfest: Dort bietet man frisch gebackene Steinofenbrote an, und der Freundeskreis führt interessierte Besucher durch die Mühle. Festtermine und Programm können variieren. Wenn Sie Ihre Reise gezielt mit dem Mühlenfest verbinden möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Termine und das Angebot.

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