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Die Kulturgeschichte Wittmars reicht vom altneolithischen Gräberfeld bis zu Bauwerken, deren Gestalt oder Nutzung sich über die Zeit verändert hat. Dazu kommen Wanderwege mit benannten Start- und Orientierungspunkten. Für Ihren Besuch können Sie daher einen Schwerpunkt auf archäologische und bauliche Spuren legen oder sich stärker an Wegen und Landschaft orientieren.

Geschichte in Bauwerken und Funden

Die Asseburg in Wittmar ist die Ruine einer 1218 erbauten Höhenburg, die 1492 zerstört wurde. Bau und Zerstörung markieren zwei unterschiedliche Abschnitte ihrer Geschichte. Ein anderer Zeitbezug begegnet am Bismarckturm: Er wurde 1901 errichtet, und von ihm reicht der Ausblick bis ins Harzvorland. Baugeschichte und Aussicht geben damit zwei verschiedene Anknüpfungspunkte für die Beschäftigung mit dem Ort.

Auch die mittelalterliche Kirche in Wittmar hat keinen Kirchturm mehr; ihr Turm wurde abgetragen. Das Förstereigebäude im Assewald bei Wittmar steht unter Denkmalschutz und ist seit 1835 Wohnsitz des Försters von der Asse. Ein Wehrturm in Wittmar dient heute als Wohnhaus. Die Beispiele führen von historischen Veränderungen an einer Kirche bis zu Gebäuden, deren Nutzung oder Schutzstatus ebenfalls Teil ihrer Beschreibung ist.

Das altneolithische Gräberfeld von Wittmar umfasst Bestattungen der Linienbandkeramik und der Rössener Kultur. Es erweitert den Blick über die Bauwerke hinaus und gibt Wittmars Geschichte eine archäologische Dimension. Zusammen mit Burg, Kirche und Türmen entsteht so ein weiter zeitlicher Bogen, ohne dass die unterschiedlichen Spuren auf dieselbe Epoche reduziert werden müssen.

Wanderwege und Orientierungspunkte

Der Erlebnispfad beginnt am Parkplatz „Waldhaus Asse“ oberhalb von Wittmar. Eine zusätzliche Wandermöglichkeit führt um den Röhrberg bis zum nördlichen Muschelkalkrücken. Zurück verläuft sie über den Teichweg und das Gelände der ehemaligen Schachtanlage Asse I zum „Waldhaus Asse“. Die Beschreibungen setzen unterschiedliche Orientierungspunkte: Für den Erlebnispfad ist der Startpunkt benannt, während die weitere Wanderung über eine Folge von Landschafts- und Geländepunkten führt. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Wegesituation.

Eine alte Streuobstwiese liegt rechts am Weg vom großen Parkplatz an der Assewirtschaft über die Liebesallee in Richtung Bismarckturm. Sie ergänzt die Wegbeschreibung um ein Landschaftselement; der Turm ist ein weiterer benannter Orientierungspunkt entlang der beschriebenen Richtung. So können Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Bauwerke, auf die Route oder auf beides zusammen richten.

Wolfenbüttel als eigener regionaler Kontext

Im übergeordneten Reiseziel Wolfenbüttel kommen städtische Bau- und Kulturthemen hinzu. Die historische Fachwerkaltstadt von Wolfenbüttel umfasst rund 1.000 Fachwerkhäuser. Schloss Wolfenbüttel ist das zweitgrößte Schloss in Niedersachsen. Im Schloss befinden sich außerdem die einzigen im Original erhaltenen hochbarocken Staatsappartements des alten Landes Braunschweig. Schloss Wolfenbüttel entstand aus einer mittelalterlichen Wasserburg und ist das zweitgrößte Schloss in Niedersachsen. Im Schloss befinden sich außerdem die einzigen im Original erhaltenen hochbarocken Staatsappartements des alten Landes Braunschweig. Diese Stadt- und Schlossgeschichte bildet einen eigenen Themenbereich neben Wittmars archäologischen und baulichen Spuren.

Weitere Reiseziele entdecken: Kissenbrück, Lucklum, Hornburg, Elbe, Sickte, Erkerode, Schöppenstedt, Dettum

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wolfenbüttel.

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