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Bad Driburg bietet mehrere klar unterscheidbare Anlässe für einen Aufenthalt: die Baumvielfalt des Buddenberg-Arboretums, einen öffentlichen Park mit Barfußpfad und Kräutergarten, Wanderwege mit unterschiedlichen Einstufungen sowie die Ruine der Iburg und das Glasmuseum. So können Sie Natur, Bewegung und Kultur als eigene Schwerpunkte planen. Für die Auswahl einer Wanderung sind vor allem Länge und ausgewiesene Schwierigkeit hilfreich; das Museum setzt einen anderen Akzent als die Naturziele.

Baumvielfalt am Steinberg

Auf dem Steinberg liegt das Buddenberg-Arboretum. Auf etwa 10 Hektar beherbergt es mehr als 200 einheimische und exotische Baumarten. Zu den Beispielen gehören Ginkgo, Pfaffenhütchen, Zaubernuss, Kaugummibaum, Taschentuchbaum und Federbuschbaum; hinzu kommen solitäre Eichen. Die Sammlung setzt damit einen botanischen Schwerpunkt, während die Wanderwege vor allem über ihre Streckenlänge und Einstufung unterscheidbar sind. Die genannten Arten geben einen Eindruck von der Vielfalt, ohne dass sich das Arboretum auf einzelne Baumarten beschränkt.

Park und Wanderwege

Der Aktiv- & Gesundheitspark Bad Driburg ist ein öffentlicher Park. Sein Barfußpfad bietet unterschiedliche Untergründe; im Kräutergarten können Besucher essbare Pflanzen kennenlernen. Damit stehen im Park zwei verschiedene Naturthemen nebeneinander: der Weg über wechselnde Untergründe und die Pflanzen im Kräutergarten. Sie ergänzen den Blick auf die Baumvielfalt des Arboretums um andere Schwerpunkte.

Bei den Wanderwegen zeigt ein Vergleich von Länge und Einstufung klare Unterschiede. Die VitalWanderWelt – Nördlicher Sachsenring Bad Driburg ist mittelschwer und 7,62 Kilometer lang. Der Sachsenring Bad Driburg ist als schwer eingestuft, misst 18,24 Kilometer und ist ein regionaler Wanderweg. Er ist damit mehr als doppelt so lang wie der Nördliche Sachsenring. Wer zwischen den beiden Angeboten wählt, kann sich an zwei konkreten Kriterien orientieren: an der Streckenlänge und an der angegebenen Schwierigkeit.

Ruine und Glasmuseum

Die frei begehbare Ruine der Iburg liegt oberhalb von Bad Driburg im Eggegebirge, auf dem 380 Meter hohen Berg Iburg, der auch Iberg genannt wird. Im Glasmuseum veranschaulichen Schautafeln und Exponate, wie Glas in den Bad Driburger Glashütten hergestellt, veredelt und vertrieben wurde. So stehen zwei unterschiedliche Zugänge zur Ortsgeschichte nebeneinander: die Ruine in erhöhter Lage und die Darstellung der örtlichen Glasproduktion im Museum.

Das übergeordnete Reiseziel Höxter

Im übergeordneten Reiseziel Höxter verbindet der Kreis Höxter Kultur, Natur und Aktivurlaub in den hügeligen Mittelgebirgslandschaften des Teutoburger Waldes und des Weserberglands. Zum regionalen Naturangebot gehören zahlreiche Schutzgebiete europäischen Rangs unter dem Namen „Erlesene Natur“. Die Landschaften dort reichen von orchideenreichen Buchenwäldern und naturnahen Bachläufen bis zu Wacholderheiden und Mooren.

Eine regionale Radoption ist der 65 Kilometer lange Netheradweg. Er folgt dem Lauf der Nethe von der Quelle bis zur Mündung in die Weser und verläuft zwischen Bad Driburg und Höxter. Davon zu unterscheiden sind Radtouren im Rahmen von „Erlesene Natur“: Entlang der Nethe, Emmer und Beber können Radfahrer die Tier- und Pflanzenwelt erkunden. So umfasst der übergeordnete Rahmen Höxter neben den Bad-Driburger Wanderwegen auch regionale Natur- und Radthemen.

Weitere Reiseziele entdecken: Merlsheim, Beverungen, Borgentreich, Nieheim, Willebadessen, Gehrden, Warburg, Höxter.

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