Zum Inhalt

Wer in Wipperfürth historische Bauformen und Wege durch die Bergische Landschaft verbinden möchte, findet zwei unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt. Der Stadtkern bewahrt die Form seines Vorgängers aus dem 14. Jahrhundert. Zugleich liegt die Stadt direkt an der Wupper und ist von Talsperren umgeben. So können Sie Ihre Zeit stärker auf die Geschichte der Stadt oder auf Rad- und Wanderstrecken ausrichten.

Altstadt und Baugeschichte

Die erhaltene Stadtform verweist auf das 14. Jahrhundert, während einzelne Gebäude und Bauwerke weitere Zeitmarken setzen. Gasthaus Penne und Altes Stadthaus sind die beiden ältesten Häuser neben dem Marktplatz, die den Stadtbrand von 1795 überstanden. Altes Stadthaus wurde um 1780 errichtet. Die Stadt erwarb das Gebäude 1975; später wurde es vollständig restauriert. Bauzeit, Brand und Restaurierung gehören damit zu verschiedenen Abschnitten seiner Geschichte.

Der Marktbrunnen ist ein achteckiger Brunnen aus Basalt und stammt aus dem Jahr 1331. Zur Klosteranlage gehören eine Kirche und ein vierflügeliger Klosterkomplex, die zwischen 1670 und 1674 errichtet wurden. Zusammen mit der überlieferten Stadtform des 14. Jahrhunderts und dem Stadthaus um 1780 ergeben sich mehrere zeitliche Bezugspunkte. Wer sich für Architektur und Stadtgeschichte interessiert, kann diese Daten als Orientierung für die unterschiedlichen Bauphasen nutzen.

Wandern und Landschaft

Die Wupper und die umliegenden Talsperren prägen den Landschaftsbezug Wipperfürths. Auf der Wanderroute Rund um Wipperfürth geht es durch bewaldetes, hügeliges Gelände; Talsperren und weite Ausblicke gehören ebenfalls zum Routencharakter. Damit steht bei dieser Tour die Landschaft im Vordergrund, während der historische Stadtkern einen anderen Schwerpunkt setzt. Wenn Sie beides in Ihre Reise aufnehmen möchten, können Sie die Besichtigung der Bauwerke und die Wanderung als getrennte Vorhaben planen, statt daraus eine nicht belegte feste Route zu machen.

Radfahren: Kirchdörfer und Bahntrasse

Der Kirchdorfradweg besteht aus vier Radrouten. Jede beginnt und endet am Parkplatz Ohler Wiesen in Wipperfürth und führt in die umliegenden Kirchdörfer. Die vier äußeren Abschnitte lassen sich zu einer etwa 59 Kilometer langen Runde um Wipperfürth verbinden. Sie führt durch sanft hügelige Bergische Landschaft und bietet schöne Ausblicke. Die einzelnen Routen und die kombinierte Runde geben unterschiedliche Möglichkeiten, die Radplanung zu gestalten; eine genaue Fahrzeit ist damit nicht festgelegt.

Davon zu unterscheiden ist der Wasserquintett Bahntrassenweg: Er nutzt eine ehemalige Bahntrasse der Wippertalbahn und weist eine maximale Steigung von zwei Prozent auf. Oberflächen und Bedingungen können sich ändern; prüfen Sie daher vor der Fahrt die aktuelle Wegesituation. Für E-Bikes gibt es eine Ladestation am Rathaus auf dem Marktplatz. Die Ökumenische Initiative vermietet außerdem Lastenräder und Tandems; zu den Lastenradmodellen gehören auch solche mit Kindersitzen. Wenn Sie diese Angebote für Ihre Planung berücksichtigen, erkundigen Sie sich vorab nach der aktuellen Verfügbarkeit.

Weitere praktische Anhaltspunkte

Der Wochenmarkt bietet unter anderem Obst, Gemüse, Eier, Gewürze und Fisch. Marktzeiten und Sortiment können sich ändern; prüfen Sie diese Angaben deshalb, bevor Sie den Marktbesuch einplanen. So lässt sich ein Aufenthalt mit einem konkreten Interesse an regionalem Marktgeschehen ergänzen, ohne den Besuch an einen nicht bestätigten Wochentag zu binden.

Weitere Reiseziele entdecken: Wiehl, Marienheide, Lindlar, Gummersbach, Engelskirchen, Bergneustadt, Morsbach, Reichshof.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oberbergischer Kreis.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.