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Bad Wünnenberg verbindet Naturerlebnisse im Aatal mit Rad- und Themenwegen sowie historischen Orten in mehreren Ortsteilen. Für die Planung können Sie zunächst unterscheiden, ob Bewegung im Freien oder kulturhistorische Stationen im Mittelpunkt stehen sollen: Das Angebot reicht vom Barfußpfad bis zum Hörmuseum und von lokalen Radrundtouren bis zu Spuren mittelalterlicher Geschichte.

Natur und Bewegung im Aatal

Das Naturerlebnis Aatal erstreckt sich, von Wäldern und sanften Hügeln umgeben, vom Kurpark entlang der Aa bis zur Aabach-Talsperre. Die Talsperre versorgt täglich mehr als eine Viertelmillion Menschen mit Trinkwasser. Im Kurpark ergänzt ein Bewegungsparcours mit modernen Sportgeräten in verschiedenen Schwierigkeitsgraden die Naturkulisse um ein sportliches Angebot.

Rund um den Paddelteich verläuft ein mehr als einen Kilometer langer Barfußpfad. Im Aatal gibt es außerdem eine Disc-Golf-Anlage. Das angrenzende Wildtiergehege beherbergt Ziegen sowie Rot- und Damwild, die gefüttert und gestreichelt werden können. Mit dem 2022 eröffneten Bikepark kommt ein weiteres Angebot hinzu: Mountainbikestrecken in drei Schwierigkeitsstufen, darunter Freeride- und Downhill-Strecken. Die unterschiedlichen Streckenarten und Schwierigkeitsgrade geben dem Bikepark ein eigenes Profil innerhalb der Freizeitangebote im Aatal.

Auch die lokalen Radrundtouren setzen einen anderen Schwerpunkt. Sie sind zwischen 9 und 25 Kilometer lang und führen dazu ein, die Landschaft und die sieben Stadtteile Bad Wünnenbergs zu entdecken. Der vier Kilometer lange Lehrpfad des Hörmuseums ist dagegen ein eigener Themenweg und eignet sich für Familien. Die genannten Streckenlängen helfen, diese Angebote nach ihrem Format einzuordnen, ohne eine Geh- oder Fahrzeit vorzugeben.

Geschichte an verschiedenen Orten

Das Hörmuseum Bleiwäscher Bergbau in Bad Wünnenberg-Bleiwäsche vermittelt an sechs Stationen die Geschichte des Bergbaus. Für Kinder gibt es eine kinderfreundliche Variante mit Mucki und Molli; Jugendliche und Erwachsene erhalten eine quellenbasierte historische Darstellung. Das Hörmuseum ist rund um die Uhr frei zugänglich. Der zugehörige Lehrpfad ergänzt die Stationen mit einer vier Kilometer langen Strecke und eignet sich ebenfalls für Familien.

In Bad Wünnenberg-Fürstenberg steht das Alte Gericht, ein 1736 errichtetes ehemaliges Gerichtsgebäude des Grafen von Westphalen. Es steht für die Zivil- und Kriminalgerichtsbarkeit des Paderborner Landes, die vom Mittelalter bis ins frühe 20. Jahrhundert galt. Eine andere historische Erzählung führt in den Leiberger Wald: Auf dem Pestfriedhof wurden Pesttote in der Erde von Fornholte bestattet, nachdem die Wünnenberger aus Angst vor Ansteckung ihre Stadttore und damit den Zugang zum Friedhof verriegelt hatten. Fornholte war eine mittelalterliche Siedlung, die um 1390 zerstört wurde. Die Überlieferung ist vor Ort im „Eisernen Buch“ dokumentiert; der Pestfriedhof ist frei zugänglich.

Weitere Perspektiven im übergeordneten Reiseziel Paderborn

Zum übergeordneten Reiseziel Paderborn gehören weitere Natur- und Kulturthemen. Schloß Neuhaus liegt im gleichnamigen Paderborner Stadtteil und ist ein Beispiel der frühen Weserrenaissance. In der Moosheide besteht die Emsquelle aus einer Vielzahl von Wasseraustritten und ist eine Sickerquelle. Ein Holzsteg vermittelt dort einen unmittelbaren Eindruck von der natürlichen Quellsituation. Diese Ziele ergänzen den Blick auf Bad Wünnenberg um ausdrücklich regionale Perspektiven.

Weitere Reiseziele entdecken: Altenbeken, Paderborn, Hövelhof, Borchen, Salzkotten, Herbram, Büren, Barkhausen.

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