Dichter Wald und die Orgel der Pfarrkirche St. Martin geben Hilberath zwei klar unterscheidbare Reiseakzente: ausgedehnte Wanderungen und musikalische Geschichte. Wenn Sie einen Aufenthalt planen, können Sie überlegen, welcher Schwerpunkt den Ausschlag für Ihre Ortswahl gibt. Für die Anreise ist außerdem die RadBus-Linie 844 ein Orientierungspunkt; prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan.
Wald und Wanderungen in Hilberath
Dichter Wald umgibt Hilberath, und der Ort gilt als Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen. Wenn längere Touren für Sie im Vordergrund stehen, ist diese Verbindung ein nachvollziehbarer Grund, Hilberath näher in Betracht zu ziehen. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen und Zugänge, denn beides kann sich ändern.
Eine spielbare Orgel mit Geschichte
Die Orgel der Pfarrkirche St. Martin soll aus dem Jahr 1602 stammen; 1879 wurde sie dort aufgestellt. Sie ist noch spielbar und wird von Musikinteressierten besucht. So stehen die vermutete Herkunft und die spätere Aufstellung in Hilberath neben der weiterhin möglichen musikalischen Nutzung. Wenn Sie eine Besichtigung oder Aufführung planen, fragen Sie vorab nach den aktuellen Möglichkeiten.
Anreise und Orientierung
Die RadBus-Linie 844 ist der Ahr-Voreifel-Route zwischen Ahrbrück, Altenahr, Kalenborn, Hilberath und Rheinbach zugeordnet. In der genannten Reihenfolge liegt Hilberath zwischen Kalenborn und Rheinbach. Die Linienzuordnung ersetzt keinen aktuellen Fahrplan: Buslinien und saisonale Angebote können sich ändern. Prüfen Sie deshalb vorab, welche Verbindung an Ihrem Reisetag passt.
Weitere Eindrücke im übergeordneten Reiseziel Rheinbach
Im übergeordneten Reiseziel Rheinbach verlaufen zwei Rad-Routen mit unterschiedlichem Zuschnitt. Eine 25 Kilometer lange Nebenschleife der 124 Kilometer langen Rheinischen Apfelroute führt durch das Stadtgebiet. Die Mittelland-Route (D-Route) des deutschen Radfernwegenetzes verläuft abschnittsweise durch Rheinbach und führt weiter südöstlich nach Meckenheim und anschließend nach Bonn. Die 25 Kilometer beziehen sich auf die Nebenschleife, die 124 Kilometer auf die gesamte Rheinische Apfelroute.
Auch für Kulturinteressierte gibt es in Rheinbach eigene Anlaufpunkte. Der Himmeroder Hof ist eine fränkische Hofanlage am Himmeroder Wall in unmittelbarer Nähe der Rheinbacher Burg. Die bis heute erhaltenen Teile stammen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Von der Burg ist heute nur noch der Hexenturm erhalten, der besichtigt werden kann.
Das kostenfreie Römerkanal-Infozentrum liegt im Herzen Rheinbachs, ungefähr auf halber Strecke des Römerkanal-Wanderwegs. Es zeigt einen fast sechs Meter langen Chorobat und ein echtes Teilstück der römischen Wasserleitung. Zugleich ist es ein Ausgangspunkt für Wanderungen, Spaziergänge und Fahrradtouren, auch abseits des Römerkanals.
In Rheinbach werden ganzjährig Burg- und Stadtführungen angeboten; Nachtwächterführungen finden mehrmals im Jahr statt. Das Rheinbacher Sommerkino ist eine jährlich stattfindende Freiluftveranstaltung, bei der Einheimische und Besuchende gemeinsam Filme sehen. Die Rheinbach Classics lassen jeweils Mitte Juli die 1950er- und 1960er-Jahre wiederaufleben, unter anderem mit einer landesweit bekannten Oldtimershow. Prüfen Sie vorab die Termine und Programme; bei Führungen können sich auch die Buchungsmodalitäten ändern.
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