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Die Kurkölnische Landesburg, Kulturorte im Franziskanerkloster, Märkte und Radtouren geben Kempen mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt. Bei der Planung können Sie danach wählen, ob Baugeschichte, Museen und Konzerte, ein Markttermin oder das Radfahren den Schwerpunkt bilden soll.

Burg, Denkmalorte und Museen

Die Kurkölnische Landesburg in Kempen entstand von 1396 bis 1400. Nach einem Brand wurde sie von 1856 bis 1863 im neugotischen Stil wiederaufgebaut. Bauzeit und Wiederaufbau markieren damit zwei klar unterscheidbare Phasen der Geschichte dieses Bauwerks. Wer sich für Denkmalgeschichte interessiert, findet in Kempen auch Gut Heimendahl: Das denkmalgeschützte Ensemble ist über 650 Jahre alt und von überregionaler Bedeutung. Im Stadtteil Tönisberg hat die Kastenbockwindmühle Tönisberg 18 Meter lange Flügel.

Im Kulturforum Franziskanerkloster befindet sich das Kramer-Museum. In der Klosterkirche des Kulturforums liegt außerdem das Niederrheinische Museum für Sakralkunst. In dieser museal genutzten Klosterkirche finden auch die „Kempener Klosterkonzerte“ statt. So begegnen Ihnen am selben Kulturort ein Museum für Sakralkunst und eine Konzertreihe, ohne dass ein konkreter Konzerttermin vorausgesetzt wird. Auf dem Kirchplatz ehrt ein Denkmal Thomas a Kempis im Schatten der Propsteikirche.

Märkte, Feste und Kulturtermine

Der Halbfastenmarkt fällt auf den dritten Dienstag der Fastenzeit; der Hubertusmarkt findet jährlich am 3. November statt. Bei beiden kommen mehr als 200 Händler in der historischen Altstadt von Kempen zusammen. Damit bieten die Märkte zwei unterschiedliche kalenderbezogene Orientierungspunkte für einen Besuch. Zu den traditionellen Festen in Kempen gehören außerdem Karneval, St. Martin und Kirmes. Der Weihnachtsmarkt „Markt der Sterne“ findet in der historischen Atmosphäre der Altstadt statt. Wenn Sie Ihre Reise gezielt an einem Markt oder Fest ausrichten möchten, prüfen Sie den konkreten Veranstaltungstag vorab.

Radtouren mit unterschiedlichen Angaben

Zwölf Radtouren haben Kempen als Start- und Zielort. Der Kempener Grenzsteinweg ist eine 38 Kilometer lange Fahrradtour rund um Kempen mit 13 Stationen und mehr als 100 historischen Grenzsteinen. Die Länge von 38 Kilometern und die 13 Stationen bieten Ihnen konkrete Anhaltspunkte für die Planung der Tour. Prüfen Sie vor der Fahrt die örtliche Beschilderung und die Streckenbedingungen.

Der ausgeschilderte Radrundweg Kempener Land führt durch die Felder an der Königshütte und am Königshütte-See entlang. Prüfen Sie vor der Fahrt die örtliche Beschilderung und die aktuellen Streckenbedingungen. Bei der Auswahl können Sie so zwischen den für Kempen genannten Start- und Zielorten, dem genau bezifferten Grenzsteinweg und den beschriebenen Landschaftsabschnitten am Kempener Land unterscheiden.

Altstadt und kurze Wege

Vom Bahnhof Kempen sind es zu Fuß nur zwei Minuten bis zur historischen Altstadt. Um den historischen Stadtkern liegt ein Grüngürtel mit Plätzen für eine kurze Rast. Für die Orientierung im Aufenthalt sind das zwei unterschiedliche Hinweise: Der Fußweg verbindet den Bahnhof mit der Altstadt, während der Grüngürtel Rastplätze rund um den Stadtkern bietet. So können Sie bei der Planung sowohl die Lage der Altstadt als auch eine Möglichkeit für eine kurze Pause berücksichtigen.

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