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Nordöstlich von Sassenberg liegt das 114 Hektar große Erholungsgebiet Feldmark. Im Zentrum befindet sich der Feldmarksee mit rund 13 Hektar Wasserfläche und einer Vogelschutzinsel. Der See bildet einen Teil des größeren Freizeitgebiets: Neben den Aktivitäten am Wasser gehören auch das Wegenetz und weitere Anlagen zur Feldmark. Sie können Ihren Aufenthalt auf Wassersport und Baden oder stärker auf Wege und Ortsgeschichte ausrichten.

Wasser und Wege in der Feldmark

Das Strandbad in der Feldmark ist ein EU-Badegewässer und wird regelmäßig bakteriologisch und physikalisch-chemisch untersucht. Prüfen Sie vor dem Baden die Wasserqualität und die saisonalen Betriebsdetails.

Am Feldmarksee zählen Wandern, Radfahren, Baden, Segeln, Surfen, Tretbootfahren und Angeln zu den Aktivitäten. Am Bootshaus sind Segeln, Surfen und Tretbootfahren möglich; Tretboote stehen am Wochenende oder nach Vereinbarung zur Verfügung. Wenn Sie eine Tretbootfahrt fest einplanen, klären Sie die Absprachen vor dem Besuch.

Das ausgedehnte Wegenetz in der Feldmark umfasst einen Fitnessparcours, einen Abenteuerspielplatz und ein Wassertretbecken. Ein ausgeschilderter barrierefreier Rundweg für Rollstuhlnutzerinnen und Rollstuhlnutzer ist vorhanden; klären Sie die örtliche Zugänglichkeit vor der Anreise. An den Hauptzufahrten liegen größere Parkflächen. Die Feldmark gilt als Ziel für Familien, Gruppen und Einzelpersonen.

Historische Wege und Bauwerke

Der knapp zwei Kilometer lange historische Stadtrundgang zeigt Spuren und Überreste aus der Zeit des Fürstbistums Münster. Eine längere Alternative ist die rund 14 Kilometer lange Bildstock-Rundtour, die in und um Sassenbergs Ortskern verläuft und zu Fuß oder mit dem Fahrrad absolviert werden kann. Die Routen unterscheiden sich damit sowohl in der Streckenlänge als auch im Thema: Fürstbistumszeit auf dem Stadtrundgang, Bildstöcke als eigener Schwerpunkt der längeren Tour.

Mehr als 160 Bildstöcke und Wegekreuze befinden sich im Stadtgebiet von Sassenberg. Sie geben dem Bildstockthema neben den Spuren des Fürstbistums einen eigenen Platz in der Ortsgeschichte.

Die Kirche St. Johannes Evangelist wurde 1670 unter Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen erbaut. Haus Schücking entstand 1754 durch Johann Conrad Schlaun für den bischöflichen Kanzler Engelbert Schücking. Das Haus ist nur von außen zu besichtigen.

Der frühere Tiergarten wird lokal Brook genannt und wurde im späten 17. Jahrhundert um eine Fasanerie erweitert. In der touristischen Orientierung zum EmsRadweg werden Haus Schücking im Ortszentrum und ein Spaziergang durch den früheren Tiergarten gemeinsam aufgegriffen. Zeitlich gehören der Kirchenbau und die Erweiterung des Tiergartens ins späte 17. Jahrhundert; Haus Schücking stammt aus dem Jahr 1754.

In der historischen Altstadt von Warendorf stehen mehr als 300 denkmalgeschützte Häuser.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Warendorf.

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