Gönnheim lässt sich über Rundwege, Radfahren und konkrete Spuren der Ortsgeschichte entdecken. Zwei Gadepädelcher-Rundwanderwege und mehr als 30 Werke in der Open-Air-Gallery stehen für unterschiedliche Zugänge; hinter der Kirche ergänzen neun Sandsteinsarkophage das Bild um historische Zeugnisse.
Zu Fuß, mit dem Rad und unter freiem Himmel
Wer Gönnheim zu Fuß erkunden möchte, kann sich an den beiden Gadepädelcher-Rundwanderwegen orientieren. Daneben gibt es mehr als 30 Werke in der Open-Air-Gallery zu sehen. So stehen ein Rundgang und der Blick auf Kunst im Freien als unterschiedliche Anlässe für die Ortsentdeckung zur Auswahl.
Auch für Radfahrende ist Gönnheim ein konkreter Bezugspunkt: Ein Abschnitt des Kraut-und-Rüben-Radwegs führt durch den Ort. Weingut Eymann heißt Radfahrende willkommen. Prüfen Sie den individuellen Zugang zum Weingut vor einem Besuch, damit dieser Teil Ihrer Planung auf dem aktuellen Stand ist.
Sandsteinsarkophage hinter der Kirche
Der Ausstellungsbereich unter freiem Himmel hinter Gönnheims Kirche zeigt neun Sarkophage aus Sandstein. Tafeln ergänzen die Präsentation mit Fotografien ausgewählter Grabfunde. Damit stehen die steinernen Sarkophage und die fotografisch vermittelten Funde nebeneinander: ein konkreter Zugang zur Ortsgeschichte, der sich auf sichtbare Objekte und ihre ergänzenden Abbildungen richtet.
Im übergeordneten Reiseziel Bad Dürkheim
Das übergeordnete Reiseziel Bad Dürkheim umfasst weitere eigenständige Kultur- und Besuchsthemen. In Deidesheim widmet sich das Museum für Weinkultur der Beziehung zwischen Mensch, Wein und Weinbau. Ein 2,3 Kilometer langer Rundgang durch den historischen Stadtkern bietet eine andere Form der Erkundung. So lässt sich zwischen einem thematischen Museumsbesuch und einem Spaziergang durch das Stadtzentrum unterscheiden.
Der Dürkheimer Wurstmarkt ist das größte Weinfest der Welt und blickt auf eine 600-jährige Tradition zurück. Die dort angebotenen Weine sind prämiert und stammen aus Dürkheimer Lagen. Festgeschichte und Weinherkunft sind dabei zwei eigene Anknüpfungspunkte: Wer sich für Weinkultur interessiert, findet sowohl die lange Tradition des Marktes als auch die regionale Herkunft der angebotenen Weine berücksichtigt.
Auch die Geschichte der Schloss- und Festungsruine Hardenburg lässt sich in mehreren Etappen betrachten. Sie begann im 13. Jahrhundert; später wurde die Anlage zu einer Festung und danach zum Schloss der Leininger ausgebaut. Mächtige Mauern aus Pfälzer Buntsandstein und Türme mit Aussicht auf den Pfälzerwald prägen die überlieferte Beschreibung der Anlage. Ein Augmented-Reality-Guide zeigt die Anlage und ihre Räume in der Blütezeit des Schlosses. Da sich Besuchertechnik ändern kann, empfiehlt sich vor einem Besuch ein Blick auf den aktuellen Stand des Guides.
Der Gradierbau in Bad Dürkheim setzt einen weiteren Akzent: Über zwei jeweils rund 333 Meter lange Reisigwände rieselt Sole zur „Pfälzer Meeresbrise“. Am Wandelgang kann man auf eigene Faust entlanggehen; Führungen vermitteln Wissenswertes über die Geschichte der Salzproduktion. Damit stehen ein eigenständiger Gang am Gradierbau und eine geführte Vermittlung des historischen Themas als unterschiedliche Besuchsformen nebeneinander.
Weitere Reiseziele entdecken: Laumersheim, Grünstadt, Altleiningen, Weidenthal, Neidenfels, Freinsheim, Weisenheim Am Sand, Herxheim Am Berg
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