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Der Themenweg „Der Natur auf der Spur“ verbindet in Lösnich Landschaft, Weinbau und Dorfgeschichte auf einer Runde: Er führt über 8,11 Kilometer um den Weinort und beginnt und endet am Parkplatz des Bürgerhauses. Dazu kommen eine seit Jahrhunderten gewachsene Weinkultur, historische Kirchenbauten und eine Radschleife, die Lösnich mit mehreren Orten verbindet. Wer Hotels in Lösnich sucht, kann den Aufenthalt nach dem gewünschten Schwerpunkt planen: eine Wanderung mit Naturthemen, ein Blick auf die Ortsgeschichte oder eine längere Runde mit dem Rad.

Weinbau und wiederkehrende Feste

Der Weinbau prägt Lösnich seit Jahrhunderten. Lösnicher Försterlay und Lösnicher Burgberg sind benannte Weinlagen. Jedes Jahr öffnen lokale Winzer zum Weinfrühling und zum Lösnicher Herbst ihre Keller und Küchen. Termine und Programm können sich ändern; wenn Sie Ihre Reise gezielt auf eines der Feste ausrichten möchten, prüfen Sie die aktuellen Daten vorab. So können Sie den Aufenthalt auf einen konkreten Festtermin abstimmen.

Zu Fuß: der Themenweg „Der Natur auf der Spur“

Der leichte Themenweg ist 8,11 Kilometer lang und dauert ungefähr zwei Stunden und 30 Minuten. Start und Ziel liegen am Parkplatz des Bürgerhauses. Die Runde führt durch Waldhänge und Weinberge um den Weinort und bietet Ausblicke in Richtung Kinheim sowie auf die umgebende Wiesen- und Waldlandschaft. Informationstafeln erklären die natürlichen Elemente „Erde“, „Luft“ und „Wasser“ und geben der Strecke einen thematischen Faden.

Auf dem Weg liegt die Sucellus-Ausgrabung; auf dem Rückweg führt die Route durch das historische Moseldorf an der katholischen Pfarrkirche St. Vitus vorbei. Damit gehören Landschaft, Naturthemen und historische Bezugspunkte zu derselben Runde. Mit einer angegebenen Dauer von etwa zweieinhalb Stunden lässt sie sich als eigener Programmpunkt planen. Für Pausen und Zeit an den Informationstafeln können Sie zusätzliche Zeit vorsehen. Da sich Routendetails ändern können, ist ein kurzer Check vor dem Aufbruch sinnvoll.

Kirchen und Baugeschichte im Ort

Die heutige Pfarrkirche St. Vitus wurde 1879/80 als neugotischer Bau errichtet. Die älteste Kirche von Lösnich wird erstmals 1066 erwähnt. Der barocke Hochaltar von St. Vitus gehörte früher zur Kapelle des Lösnicher Schlosses und trägt die Jahreszahl 1719. Auch der Chor der 1639 errichteten Kirche wird weiterhin als Friedhofskapelle genutzt.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählt außerdem eine spätgotische Friedhofskapelle. Das Kesselstatt-Verwaltungsgebäude wird heute als Pfarrhaus genutzt. Im Ortsbild finden sich ältere Fachwerkhäuser und Winzerhäuser aus der Gründerzeit und dem Jugendstil. Für alle, die sich für Baugeschichte interessieren, treffen damit unterschiedliche Epochen aufeinander: vom Fachwerk über die Winzerhäuser bis zur Neugotik und zum barocken Hochaltar.

Radfahren und Ankommen

Für Radfahrende bietet die ungefähr 30 Kilometer lange Graacher-Schanzen-Schleife eine andere Größenordnung. Sie folgt dem Moselradweg durch Lösnich und verbindet die Strecke mit Bernkastel-Kues, Wolf, Erden, Zeltingen-Rachtig und Graach. Im Vergleich zum 8,11 Kilometer langen Themenweg zu Fuß ist sie eine längere, mehrere Orte verbindende Option. So können Sie zwischen einer Runde um den Weinort und einer Radstrecke mit mehreren genannten Orten wählen.

Kostenfrei parken können Sie am Bürgerhaus-Parkplatz und am Kreisverkehr am Ortseingang. Der für den Themenweg zentrale ÖPNV-Halt ist Lösnich Kreisverkehr. Prüfen Sie Verbindungen und Parkmöglichkeiten vor der Anreise, da sich Besucher- und Verkehrsinformationen ändern können. Für Wohnmobile gibt es einen Stellplatz am Fluss mit Ver- und Entsorgungseinrichtungen. Wenn Sie ihn als Übernachtungsplatz einplanen, bestätigen Sie die aktuelle Verfügbarkeit vorab.

Weitere Reiseziele entdecken: Erden, Pilmeroth, Gornhausen, Monzelfeld, Kesten, Papiermühle, Andel, Longkamp.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bernkastel-Kues.

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