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Horbruch gilt als kleiner, bewaldeter Hunsrückort am Rand der Wasserscheide zwischen Mosel und Nahe. Für Wandernde ist die Via Molarum ein konkreter Anknüpfungspunkt: Der 15,5 Kilometer lange Premiumwanderweg verläuft durch Horbruch, Hirschfeld, Wahlenau und Krummenau. Sein Mühlenthema und die wechselnde Landschaft verbinden Natur- und Kulturinteressen auf einer Route.

Wandern auf der Via Molarum

Unterwegs wechseln Felder, Waldabschnitte, weite Ausblicke und Wiesentäler. Entlang der Strecke begegnen Wandernden ehemalige Mühlen oder Spuren von Mühlen; Informationstafeln erklären das Mühlenthema. So treffen unterschiedliche Landschaftsbilder direkt auf den kulturellen Schwerpunkt der Route.

Ein Start ist am Parkplatz am Gemeindehaus in Horbruch an der Hochscheider Straße möglich. Horbruch hat keine direkte ÖPNV-Anbindung; berücksichtigen Sie das bei der Anreise und prüfen Sie aktuelle Hinweise zum Startpunkt, denn Zugangsinformationen können sich ändern. Die Route wurde 2024 zertifiziert, das Wandersiegel ist bis April 2027 gültig.

Einkehr und Pilgerwege

Zwei Einkehrmöglichkeiten in Horbruch entlang der Via Molarum sind Scherers Landgasthof und Hotel-Restaurant Historische Schlossmühle. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten und die Verfügbarkeit. An der Historischen Schlossmühle können Pilger einen Stempel für ihren Pilgerpass erhalten. Wenn dieser Stempel für Ihre Wanderung wichtig ist, bestätigen Sie seine Verfügbarkeit vorab.

Die Antoniusstraße aus der Römerzeit verläuft am Rand von Horbruch und gehört zu einem Fernwanderweg vom Rhein zur Mosel. Damit gibt es neben der Via Molarum einen weiteren historischen Routenbezug: Bei der Antoniusstraße steht die lange Verbindung zwischen Rhein und Mosel im Mittelpunkt, während die Via Molarum mit Mühlen und ihren Landschaftsabschnitten verbunden ist.

Etwa drei Kilometer von Horbruch entfernt liegt ein weiterer kulturgeschichtlicher Bezug: Ein Tempel aus keltischer Zeit wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. von den Römern zu einem Kultort ausgebaut. Zu den Funden gehören Altäre und nahezu lebensgroße Statuen von Sirona und Apollo; weitere Funde sind im Landesmuseum Trier ausgestellt.

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Weitere Ziele im Reiseziel Birkenfeld

Birkenfeld bietet als übergeordnetes Reiseziel weitere eigenständige Kulturthemen. Das Landesmuseum Birkenfeld zeigt Dauerausstellungen zu Kelten und Römern, zu Birkenfeld und den Wittelsbachern, zum Eisenhüttenwesen im Landkreis Birkenfeld, zu einem alten Klassenzimmer um 1930 sowie zur Oldenburger Zeit. So reicht das Spektrum dort von der Antike bis zu Orts- und Regionalgeschichte, Industriegeschichte und Schulgeschichte.

Auch bei den Wegen unterscheiden sich die Optionen im Reiseziel Birkenfeld nach Länge und Inhalt. Die Götterallee zwischen Schwollen und Leisel ist 2,5 Kilometer lang und zeigt zehn lebensgroße, farbenfrohe Götterfiguren. Der Gewässer-Erlebnis-Pfad Obere Nahe in Hoppstädten-Weiersbach misst einen Kilometer und hat vier Einstiegspunkte. Er vermittelt die Vielfalt der Wasserlebewesen der Oberen Nahe, darunter Barbe und Gründling, sowie von Wasservögeln wie Eisvogel und Wasseramsel und Libellenarten wie Gemeiner Jungfer und Flusslibelle. Im Vergleich dazu ist die Via Molarum mit 15,5 Kilometern deutlich länger. Streckenlänge und Thema geben Ihnen einen ersten Anhaltspunkt für die Auswahl zwischen diesen eigenständigen Routen.

Weitere Reiseziele entdecken: Brücken, Regulshausen, Allenbach, Mackenrodt, Hellertshausen, Neubrücke, Heimbach, Bundenbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Birkenfeld.