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Rundwege, ein Weihergebiet und Bau- und Klostergeschichte geben Seck mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt. Die R 29 führt durch die Holzbachschlucht; die VR13 verbindet mehrere benannte Orte in einer Runde. Zusammen mit den Wegen am Secker Weiher lässt sich so ein Aufenthalt nach Landschaft, Wandern und Geschichte ausrichten.

Wandern an der Holzbachschlucht

Die Holzbachschlucht ist ein schmales Tal von etwa einem Kilometer Länge, dessen Basaltwände 20 bis 30 Meter hoch sind. Die R 29 ist eine Rundwanderung durch das Naturschutzgebiet Holzbachschlucht und ungefähr drei Kilometer lang. Die beiden Maße beschreiben Unterschiedliches: die Länge des Tals und die Länge der Wanderung. Startpunkt der R 29 ist der Parkplatz am Hof-Café des Dappricher Hofs in Seck.

Die Schutzgeschichte des Holzbachdurchbruchs reicht weiter zurück: Das Gebiet wurde 1929 zum Schutzgebiet erklärt und 1961 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Wer die Wanderung mit einer Einkehr verbinden möchte, findet am Hofcafé an der Holzbachschlucht hausgemachte Kuchen und Torten. Prüfen Sie vor der Anreise, ob das Angebot aktuell besteht.

Secker Weiher: Wege und verschiedene Routen

Das Erholungsgebiet Secker Weiher umfasst einen großen Weiher mit zehn Hektar und einen kleineren mit vier Hektar. Angelegte Spazierwege gehören zum Gebiet. Am kleineren Weiher ist Angeln möglich; am größeren befindet sich ein Campingplatz mit Restaurant, Wiese und Kinderspielplatz. Die beiden Weiher bieten damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Spazierwege, Angeln und die Einrichtungen am Campingplatz.

Die VR13 führt als Rundwanderung an der Klosterruine Seligenstatt, dem Secker Weiher, dem Hofgut Dapprich und Seck vorbei. Sie gilt als gut markiert; zur Orientierung werden eine Wanderkarte oder die kostenlose App Rheinland-Pfalz erleben empfohlen. Für die Anfahrt zur VR13 führt der Weg von Hellenhahn-Schellenberg über die B255 und K51; geparkt wird kurz vor Seck. Da sich Weg- und Zufahrtsdetails vorübergehend ändern können, prüfen Sie diese vor dem Start.

Auch andere Routen beziehen die Weiher ein: Der Abschnitt des WesterwaldSteigs von Rennerod nach Westerburg führt direkt an ihnen vorbei. Prüfen Sie vor der Wanderung den offiziellen Tourenplaner auf vorübergehende Umleitungen. Auf dem 5-Seen-Radweg ist der Secker Weiher der zweite See. Bei der Routenwahl können Sie sich so an der jeweiligen Tour orientieren: Die VR13 verbindet mehrere benannte Orte in einer Runde, während der WesterwaldSteig-Abschnitt die Weiher in seine Etappe einbezieht.

Kirche, Klosterruine und Weihergeschichte

Die Baugeschichte der St.-Kilian-Kirche umfasst mehrere Phasen. Nach einem großen Brand wurde sie von 1878 bis 1880 im neuromanischen Stil wiederaufgebaut. Erhalten blieb ein spätromanisches Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert. 1963 wurde die Kirche um einen großen rechteckigen Saal erweitert.

Das Kloster Seligenstatt wurde 1181 erstmals erwähnt und von der Abtei Laach gegründet. Ein Gedenkstein und Mauerreste markieren die Klosterruine. Nahe der Ruinen befand sich ein ehemaliges Jagdschloss, in dem während der jährlichen Fischfänge Amtsträger untergebracht waren. Auch die Weiheranlage hat eine lange Geschichte: Fürst Moritz Heinrich von Nassau-Hadamar ließ die Weiher 1672 anlegen.

Die Wege und historischen Orte setzen unterschiedliche Schwerpunkte, ohne dass sich alle in dieselbe Runde legen müssen. Für eine kurze, in ihrer ungefähren Länge beschriebene Wanderung bietet sich die R 29 durch die Holzbachschlucht als eigener Planungsbaustein an. Bei der VR13 stehen dagegen die Verbindung von Klosterruine, Weiher, Hofgut Dapprich und Seck im Vordergrund. Wer auch die Geschichte des Ortes einbeziehen möchte, findet weitere Anknüpfungspunkte bei St. Kilian, Seligenstatt und der Anlage der Weiher.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westerwald.

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