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Burbach liegt an der Grenze zwischen dem nördlichen Rand der Kyllburger Waldeifel und dem Islek. Landschaft und Ortsgeschichte bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Spaziergänge durch die umgebende Natur, eine Pfarrkirche mit einer langen Baugeschichte und zahlreiche datierte Bildstöcke und Kreuze.

Landschaft und Aktivitäten

Nordöstlich von Burbach liegt das Naturschutzgebiet Truffvenn. Das 6,4 Hektar große Gebiet wurde 1986 unter Schutz gestellt. Es ist damit ein konkret benanntes Schutzgebiet in der Landschaft rund um den Ort, während die Lage Burbachs an der Grenze von Kyllburger Waldeifel und Islek den weiteren landschaftlichen Rahmen setzt.

Als Aktivitäten in Burbach werden Spaziergänge auf gut ausgebauten Wegen durch die umgebende Natur, Angeln und ein Besuch des Golfplatzes Lietzenhof genannt. Die Möglichkeiten setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Neben dem Gehen durch die Natur stehen Angeln und der Besuch des Golfplatzes als weitere Aktivitäten. So können Sie für Ihren Aufenthalt an der Art der Unternehmung ansetzen, die Sie interessiert.

Kirche, Ortsgeschichte und historische Häuser

Die Pfarrkirche St. Margaretha geht auf eine 1756 errichtete Kapelle zurück und wurde 1950 wesentlich erweitert. Auf dem Kirchhof steht ein Bildstock, der auf 1812 datiert ist. Ein weiterer Bildstock aus dem Jahr 1718 befindet sich nahe Hillstraße 17. Die beiden Bildstöcke lassen sich durch ihre unterschiedlichen Datierungen und Standorte auseinanderhalten.

Auch die ländliche Baugeschichte ist an zwei benannten Häusern fassbar. Bei Heldstraße 6 steht ein eingeschossiges Unterstallhaus mit Feldküche, datiert auf 1824. Das Flurküchenhaus in Talstraße 3 stammt aus dem Jahr 1778 und erhielt einen Anbau im frühen 20. Jahrhundert. Die Angaben unterscheiden damit sowohl die Haustypen als auch ihre zeitliche Einordnung: Beim Flurküchenhaus gehört der spätere Anbau ausdrücklich zur Baugeschichte, während das Unterstallhaus als eingeschossig und mit Feldküche beschrieben ist.

Als historische Namensform ist „Boirbach“ für das Jahr 1570 überliefert. Eine lokale Deutung versteht den Namen Burbach als „Haus am Bach“. Die überlieferte Namensform und die Deutung geben zwei verschiedene Zugänge zur Ortsgeschichte: eine frühere Bezeichnung und eine mögliche Bedeutung des Namens.

Wegkreuze und Pilgerbezug

Mehrere Kreuze sind durch ihre Datierung und ihren jeweiligen Standort genau zu unterscheiden. Ihre Lagebezüge reichen von Straßen und Kreuzungen bis zur Pilgerstraße im Kyllwald:

  • Ein Nischenkreuz von 1658 steht an der Straße von Burbach nach Balesfeld nahe der Gemeindegrenze.
  • Ein Nischenkreuz von 1727 befindet sich nordöstlich von Burbach an der alten Hochstraße nach Seffern.
  • Ein weiteres Nischenkreuz, datiert auf 1605, steht an der Kreuzung mit der früheren Strecke von Burbach nach Balesfeld.
  • Etwa 500 Meter südlich der anderen Kreuze steht an der alten Hochstraße nach Seffern ein Balkenkreuz von 1790.
  • Ein Schaftkreuz von 1822 befindet sich westlich von Burbach an der Kreuzung der Straßen Neustraßburg–Nimshuscheid und Burbach–Wawern.

Das Köhlerkreuz ist ein kleines spätbarockes Balkenkreuz im Kyllwald an der Pilgerstraße zwischen Neuheilenbach und Weißenseifen. Es ist auf 1776 datiert und wird der Pilgerstraße von der Nordeifel zur Trierer Abtei St. Matthias zugeordnet. Nahe einem Jagdhaus steht es etwa zehn Meter vom Weg entfernt. Bei diesem Kreuz ergänzen sich Datierung, Lagebeschreibung und Pilgerbezug zu einem konkreten Bild des Ortes.

Weitere Reiseziele entdecken: Mützenich, Prüm, Giesdorf, Zendscheid, Weinsheim, Übereisenbach, Irrel, Niederweis.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eifelkreis Bitburg-Prüm.

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