Am Rand der Kylltaler Buntsandsteinroute liegt Hosten; der Kylltalradweg verläuft dagegen weit unterhalb der Siedlung durch das Kylltal. Dazu kommen Sandsteinbrüche, Kirchenkunst und eine Siedlungsgeschichte, die bis ins 13. Jahrhundert reicht. Wer Hosten als Reiseziel erwägt, kann diese unterschiedlichen Bezüge zum Ausgangspunkt der eigenen Planung machen: Wege, Ortsgeschichte und Kulturdenkmäler setzen eigene Akzente.
Wanderroute und Radwege mit unterschiedlichen Bezugspunkten
Wandernde von außerhalb machen in Hosten Rast, wenn sie die Kylltaler Buntsandsteinroute nutzen. Der Ort liegt am Rand dieser Route. Rund um Hosten gibt es außerdem ein gut ausgebautes Wegenetz, das sich zum Radfahren eignet. Der Kylltalradweg passiert Hosten im Kylltal, weit unterhalb der Siedlung. Für die Planung ist dieser Unterschied wichtig: Die Buntsandsteinroute liegt am Ortsrand, der Radweg führt unten im Tal. Es handelt sich also um zwei unterschiedliche räumliche Bezugspunkte und nicht um denselben Wegabschnitt. So lässt sich besser abwägen, ob eine Wanderung auf der Route oder das Radfahren auf dem Wegenetz den Schwerpunkt bilden soll.
Spuren von Siedlungsgeschichte und Sandstein
Hosten entstand im 13. Jahrhundert als Hof des Trierer Maximin-Klosters. Zur frühen Siedlungsgeschichte kam später ein Jagdgut des Grafen Kesselstatt hinzu. Auch die Sandsteinbrüche gehören zur Ortsgeschichte: Mehrere liegen in den bewaldeten Hängen Hosten Richtung Kylltal; dort wurden Mühlsteine hergestellt. Am Ortseingang aus Richtung Orenhofen befindet sich eine Nachbildung einer keltischen Tempelanlage. Stein- und Römerzeitfunde zählen ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten Hosten.
Die Filialkirche St. Josef hat sieben Fenster, die die Sieben Freuden Mariens zeigen. Die Glasmalerei wurde nach einem Original eines flämischen Künstlers gestaltet. Das Motiv der Fenster gibt der Kirche einen eigenen kunstgeschichtlichen Bezug und unterscheidet sich vom industriellen Erbe der Sandsteinbrüche. Das Wegkreuz bei Hosten wird im Stand Juni 2022 als gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal geführt. Seine Form und sein Stil lassen eine Datierung um 1600 vermuten. Damit reichen die örtlichen Kulturspuren von religiöser Bildkunst bis zu einem historischen Wegkreuz, dessen Alter als Schätzung einzuordnen ist. Während Hosten Siedlungs-, Kirchen- und Sandsteingeschichte verbindet, vermittelt das Devonium in Waxweiler im übergeordneten Reiseziel Eifelkreis Bitburg-Prüm spielerisch komplexe Zusammenhänge der Paläontologie und der Wissenschaft vom fossilen Leben.
Straßenbezug und Grillhütte
Die Landesstraße L2 bietet Straßenverbindung von Hosten nach Bitburg. Wenn Bitburg zu Ihrer Reiseplanung gehört, ist die L2 ein konkreter Straßenbezug. Für die Grillhütte umfasst die Regelung vom 19. Dezember 2024 bei ihrer Nutzung den Zugang zur Hütte und zum umliegenden Gemeindegelände. Wenn Sie die Grillhütte einbeziehen möchten, prüfen Sie die Regelung vorab; so können Sie diesen Nutzungsumfang bei Ihrer Planung berücksichtigen.
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