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Minfeld verbindet Kunst im öffentlichen Raum mit Spuren des örtlichen Lebens. Auf öffentlichen Flächen stehen Skulpturen aus Edelstahl, Sandstein und Metall; am Skulpturen-Rundweg kommen Erinnerungen an frühere Arbeit hinzu. Für Ihren Aufenthalt ergeben sich damit verschiedene Themen: Kunst, kirchliche Geschichte, Aussicht und die Geschichte eines alten Baums.

Skulpturen und Erinnerungen an frühere Arbeit

Die Skulpturen aus Edelstahl, Sandstein und Metall geben dem öffentlichen Raum in Minfeld unterschiedliche Materialien und Formen. Am Skulpturen-Rundweg stehen auch historische Zeugnisse, die von der Arbeit im Dorf erzählen. Ein Bahnsignal erinnert an die vielen Dorfbewohner, die früher bei der Bahn beschäftigt waren.

Ebenfalls am Rundweg befinden sich historische Sägewerkmaschinen. Sie waren bis 1965 in einem damaligen Sägewerk etwa 100 Meter in Richtung Dorf in Betrieb. Bahnsignal und Maschinen setzen unterschiedliche Akzente: Das eine erinnert an frühere Beschäftigung bei der Bahn, die anderen an die örtliche Sägewerksgeschichte. So umfasst der Rundweg neben den Skulpturen auch konkrete Hinweise auf frühere Arbeitswelten.

Kirche, Aussicht und Orgelgeschichte

Vom oberen Turmkranz der Protestantischen Kirche Minfeld reicht der Blick durch zwölf Fenster in alle vier Himmelsrichtungen. Zu sehen sind der Pfälzerwald, die Vogesen und der Schwarzwald. Wenn Sie diesen Aussichtspunkt einplanen, prüfen Sie die Zugangsbedingungen vor Ihrem Besuch.

Ein weiterer Bezug zur Kirche ist der Prospekt der Winterhalter-Orgel: Er steht seit 1988 unter Denkmalschutz. Aussicht und Orgelgeschichte sind damit zwei verschiedene Anlässe, sich mit der Protestantischen Kirche zu beschäftigen – einmal mit dem Blick aus dem Turm, einmal mit einem geschützten Bestandteil der Orgel.

Ruheplätze und ein alter Baum

Drei Bienwald-Ruhebank-Sitzplätze befinden sich am Schoßberghof, unterhalb der protestantischen Kirche am Ortsausgang Richtung Freckenfeld und auf dem Weg zum Sportplatz. Die drei Standorte liegen an unterschiedlichen Bezugspunkten in Minfeld. Wenn Sie eine Pause einplanen, können Sie die Verfügbarkeit der Sitzplätze vor Ort prüfen.

Die Kaiserulme ist etwa 400 Jahre alt und gilt als Stolz der Gemeinde. Neben Kunst und kirchlichen Themen bietet sie einen weiteren lokalen Bezug – diesmal über einen Baum, dessen Alter und Bedeutung für die Gemeinde im Mittelpunkt stehen.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Germersheim

Auch im übergeordneten Reiseziel Germersheim gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Landschaft und Geschichte zu entdecken. Der Queichmühlen-Rundwanderweg rund um Bellheim verbindet vier der sechs noch erhaltenen Mühlen und macht das alte Müllererbe erlebbar. Der Storchenwanderweg Winden ist ein vier Kilometer langer Rundweg mit 15 Informationstafeln über den Weißstorch, Historisches sowie Flora und Fauna. Von Februar bis August können dort Störche in ihren Nestern, bei der Futtersuche und im Flug beobachtet werden; Sichtungen sind nicht garantiert.

Für eine Radtour führt die 44,4 Kilometer lange Bienwald-Rheinauen-Tour durch den Bienwald und die Rheinauen bei Hagenbach und Neuburg am Rhein, im Süden der Pfalz nahe der französischen Grenze. Die Streckenbedingungen können sich saisonal ändern. Die unterschiedlichen Längen und Formate geben Ihnen eine konkrete Orientierung bei der Wahl zwischen einem Rundweg zu Fuß und einer längeren Radtour, ohne eine Geh- oder Fahrzeit vorzugeben.

Die Queichwiesen bilden ein rund 350 Hektar großes, noch aktiv betriebenes Wiesenbewässerungssystem. Es erstreckt sich über Landau, Offenbach, Hochstadt, Ottersheim, Knittelsheim, Bellheim und Zeiskam bis nach Germersheim. Damit kommt im übergeordneten Reiseziel neben den einzelnen Wegen auch eine großräumige, weiterhin genutzte Kulturlandschaft in den Blick.

Weitere Reiseziele entdecken: Rülzheim, Vollmersweiler, Freisbach, Zeiskam, Jockgrim, Neupotz, Neuburg am Rhein, Kandel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Germersheim.

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