Fischbach lässt sich für einen Aufenthalt besonders über Wandern und historische Spuren erschließen. Ein konkreter Orientierungspunkt liegt im Ort: Der Sportplatz an der Frontalstraße gilt als Startpunkt des Mönchswegs. Fischbach gehört zur Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn im Landkreis Kaiserslautern. Die Verbandsgemeinde liegt am landschaftlichen Übergang zwischen Pfälzerwald und Nordpfälzer Bergland – eine regionale Einordnung, die den Rahmen für die Wander- und Naturthemen bildet.
Wandern mit einem Startpunkt in Fischbach
Der Mönchsweg hat seinen Startpunkt am Sportplatz an der Frontalstraße. Er führt an historischen Zeugnissen vorbei, die von der Vorgeschichte bis fast zur Gegenwart reichen; dazu zählen römische und frühneuzeitliche Spuren. Zum Mönchsweg gehören zwei Wanderwege rund um Hochspeyer, die etwa 12 beziehungsweise 13,5 Kilometer lang sind.
Mönchsweg I bietet in Fischbach Erfrischungsmöglichkeiten. Wenn Sie eine bestimmte Einkehr einplanen, prüfen Sie am besten das jeweilige Angebot der Betriebe. Fischbach war außerdem gemeinsam mit Hochspeyer, Enkenbach-Alsenborn und Mehlingen an der Entstehung eines 60 Kilometer langen Wanderwegenetzes beteiligt. Vor einer Wanderung lohnt ein Blick auf die aktuellen Wegbedingungen.
Weitere Wege in der Verbandsgemeinde
Im Gebiet der Verbandsgemeinde gibt es ein ausgedehntes Wanderwegenetz mit örtlichen Rundwegen und dem Landschaftserlebnisraum Leinbachtal. Ein eigenes Themenangebot ist das Netz „Rätselhafte Zeitzeichen“, das mehr als 50 Stationen verbindet. Die Mehlinger Heide liegt im weiteren Verbandsgemeindegebiet und ist ein Natur- und Vogelschutzgebiet; dort gibt es Informationstafeln und einen Heideerlebnispfad.
Auch Radwege gehören zu den regionalen Möglichkeiten: Der Alsenztalradweg ist eine Radoption im Gebiet der Verbandsgemeinde. Ein Einstiegspunkt des Mountainbikeparks Pfälzerwald liegt in Hochspeyer. Im weiteren Verbandsgemeindegebiet sind zudem Spuren historischer Eisenverarbeitung und des Bergbaus sichtbar. Burg Frankenstein und Kirchen in der Verbandsgemeinde können von innen besucht oder von außen betrachtet werden.
Geschichte zwischen Kloster, Herrschaft und Arbeit
Fischbach ist historisch mit der Herrschaft Diemerstein verbunden. Die erste Erwähnung Fischbachs stammt aus dem Jahr 1221 und steht im Zusammenhang mit der Übertragung der Hochspeyerer Pfarrkirche und der Fischbacher Marienkapelle an die Abtei Höningen. Ein weiterer Einschnitt folgte 1471: In Fischbach wurde ein Frauenkloster gegründet, das mit Augustiner-Chorfrauen aus Lippstadt besetzt war. Die beiden Daten verweisen auf unterschiedliche kirchliche Bezüge in der Ortsgeschichte.
Auch die Nutzung des Landes und die Arbeit im Ort haben historische Spuren hinterlassen. 1576 wurden Fischbachs Liegenschaften als landwirtschaftliches Gut mit Schafzucht genutzt. Ein Steinbruch wurde 1887 in Fischbach eröffnet und beschäftigte bald rund 50 Arbeiter. Altenhof, ein mit Fischbach verbundener Siedlungsplatz, hieß früher Hetzelbach und war im 15. Jahrhundert als Gut der Burg Diemerstein zugeordnet.
Regionale Orientierung
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