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In Weilerbach führen mehrere Wege in die Geschichte: durch die Sammlung des Reinhard-Blauth-Museums, zur katholischen Pfarrkirche Heiligkreuz und auf den Themenweg „Vor- und Frühgeschichte“. Dazu kommen Radwege mit benannten Streckenabschnitten durch den Ort. So lässt sich der Aufenthalt nach kulturellen Entdeckungen oder nach einer Tour zu Fuß oder mit dem Rad ausrichten.

Kulturgeschichte im Reinhard-Blauth-Museum

Das Museum vermittelt die Geschichte der Region von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert. Zu den ausgestellten Funden gehören zwei jungsteinzeitliche Reibesteine, die mit vorgeschichtlichem Ackerbau in Zusammenhang stehen. Aus einem frührömischen Brandgräberfeld sind Schalen, Töpfe und Krüge zu sehen. Ein großer Teil des Museums widmet sich dem Alltag der Bevölkerung im 19. und 20. Jahrhundert. Die Sammlung stellt damit frühe Zeugnisse und jüngere Alltagsgeschichte nebeneinander und eröffnet verschiedene Zugänge zur Vergangenheit der Region.

Das Museum kann am ersten Sonntag jedes Monats von 15 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung besucht werden. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob diese Zeiten und Absprachen noch gelten. Der Eintritt ist frei; erkundigen Sie sich vorab, ob diese Regelung weiterhin gilt.

Zu Fuß und mit dem Rad unterwegs

Der 15 Kilometer lange Wanderweg „Vor- und Frühgeschichte“ verläuft rund um Weilerbach und Rodenbach. Zu seinen Sehenswürdigkeiten zählt die Rekonstruktion des Keltischen Wagengrabes Weilerbach. Wer sich für dieses Ziel interessiert, kann den Themenweg als Zugang wählen; die Rekonstruktion ist außerdem direkt über den Barbarossa-Radweg erreichbar. Der Weg verbindet so eine ausgewiesene Wanderstrecke mit einem konkreten historischen Ziel, ohne dass dafür eine Gehzeit vorausgesetzt werden muss.

Auch zwei Radwege führen auf beschriebenen Abschnitten durch Weilerbach. Der Barbarossaradweg verläuft von Mackenbach über Weilerbach nach Rodenbach. Beim Pfälzer Land Radweg führt der Abschnitt von Eulenbis beziehungsweise dem Pfeifertal über Weilerbach weiter nach Schwedelbach und Reichenbach-Steegen. Die genannten Orte geben einen Überblick über die jeweilige Streckenrichtung. Für die Planung können Sie daher zuerst entscheiden, welcher der beiden Routenverläufe zu Ihrem Vorhaben passt.

Heiligkreuz und Pilgerwege

Die katholische Pfarrkirche Heiligkreuz entstand um 1180, in der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik. Neben ihrer Baugeschichte hat die Kirche auch einen Bezug zu zwei überregionalen Wegen: Sie ist Teil des Europäischen Sternenweges, auch Chemin des Étoiles genannt, und liegt an der Klosterroute des Jakobspilgerweges. Das setzt einen anderen Akzent als die Funde im Museum: Hier treffen Baugeschichte und Wegebezüge aufeinander. Für einen kulturell geprägten Aufenthalt bietet Weilerbach damit mehr als einen einzelnen historischen Anlaufpunkt.

Eine weitere Perspektive im übergeordneten Reiseziel Kaiserslautern

Im übergeordneten Reiseziel Kaiserslautern bietet die Mehlinger Heide einen anderen Landschaftsschwerpunkt. Sie gilt als größtes Heidegebiet Süddeutschlands. Der Heideerlebnispfad ist etwa 1,5 Kilometer lang und führt an Schautafeln und Stationen vorbei; außerdem ist die Heide an das Wanderwegenetz des Pfälzerwaldes angebunden. Führungen sind jederzeit möglich. Damit steht neben Weilerbachs Museum, Kirche und benannten Radwegen auch eine Naturperspektive im größeren Reiseziel zur Auswahl. Prüfen Sie die Wegdetails vor der Reise, wenn Sie diesen regionalen Abstecher einplanen.

Weitere Reiseziele entdecken: Rodenbach, Erzenhausen, Queidersbach, Trippstadt, Sulzbachtal, Oberarnbach, Landstuhl, Kindsbach

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kaiserslautern.

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