Zu den Sehenswürdigkeiten in und um Karbach zählt die Wallfahrtskirche St. Quintin. Die Rheinhöhentour St. Quintin führt rund um den Ort; ein kombinierter Rad- und Wirtschaftsweg verläuft von Karbach über St. Quintin nach Hungenroth.
St. Quintin und die St.-Anna-Kapelle
Die St.-Anna-Kapelle liegt im Dorf. Sie ist eine Saalkirche aus dem Jahr 1770 und wurde 1923 erweitert. St. Quintin befindet sich außerhalb des Dorfes auf einem Friedhofsgelände. Die Kirche gilt als Wallfahrtskirche aus dem 12. Jahrhundert und war eine ehemalige Pfarrkirche. Ihr mittelalterlicher Kern und der barock überformte Innenraum verweisen auf unterschiedliche Bauphasen; gemeinsam mit dem Friedhof bildet sie ein Ensemble. Zu St. Quintin gehören auch die Jahreszahl 1748, der Wiederaufbau 1749 und die Einweihung der wiederaufgebauten Kirche 1751. Damit stehen in Karbach eine Kapelle im Dorf und ein historischer Kirchenort außerhalb des Dorfes für unterschiedliche Aspekte der Baugeschichte.
Die Rheinhöhentour St. Quintin
Die Rheinhöhentour St. Quintin verläuft rund um Karbach und steht Wandernden offen. Ihr Startpunkt liegt auf dem Quintinsberg nahe dem Sportplatz von Karbach. Von dort reicht der Blick über Karbach, das Rheintal und den Taunus. Die Route führt über Wiesen, an Tiergehegen vorbei und am Karbacher Bach durch den Wald bis ins Kieselaytal. Im Bereich Kieselay öffnen sich Blicke in das Tal und auf die umgebenden Wälder. Auch die Schieferhöhlen im Patelsbachtal liegen am Weg. Am Rheinblick bietet eine Wanderhütte einen Rastplatz mit Aussicht. Weiter folgt die Strecke dem Patelsbach bis zum Steinernen Männchen und kehrt anschließend zum Ausgangspunkt zurück. So verbindet die Tour Aussichten, Waldabschnitte und markante Wegpunkte in einer Runde.
Radweg und Anreise
Der kombinierte Rad- und Wirtschaftsweg verläuft von Karbach über St. Quintin nach Hungenroth. Die Nutzung des Weges mit privaten Kraftfahrzeugen ist verboten. Beachten Sie die aktuelle Beschilderung und prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ort. Für die Anreise ist Karbach direkt an die A61 angebunden; die Hunsrück-Höhen-Straße ist innerhalb weniger Minuten erreichbar.
Im übergeordneten Reiseziel Rhein-Hunsrück
Der Rhein-Hunsrück-Kreis umfasst weite Bereiche des Hunsrücks als Teil des Rheinischen Schiefergebirges sowie den linksrheinischen Teil des Oberen Mittelrheintals. Zu den Landschaftsräumen im Kreis gehören weite Teile der Hunsrückhochfläche und südlich anschließende Quarzitrücken wie der Soonwald. Im Bereich des Mittelrheintals bildet der Rhein zugleich die östliche Kreisgrenze. Teile der Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein und der Stadt Boppard im Kreis gehören zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal, das 2002 anerkannt wurde.
Für Wanderungen im Rhein-Hunsrück-Kreis gibt es zahlreiche Wege, darunter den zertifizierten Premiumwanderweg Soonwaldsteig. Auch Radwege entlang des Rheins und durch den Hunsrück gehören zum regionalen Angebot; sie sind weitläufig, gut ausgebaut und ausgeschildert. Prüfen Sie vor einer konkreten Tour die Bedingungen des gewählten Abschnitts. In der Saison 2026 unterstützt die RadBus-Linie 629, der RadBus Hunsrück-Mosel, Radtouren auf dem Schinderhannes-Radweg zwischen Kastellaun und Emmelshausen sowie auf dem Schinderhannes-Untermosel-Radweg zwischen Emmelshausen und der Mosel. Prüfen Sie für Ihren Termin den Fahrplan, da sich künftige Saisoninformationen unterscheiden können.
Im übergeordneten Reiseziel Rhein-Hunsrück liegt auch das Museum Haus der regionalen Geschichte in Kastellaun. Es vermittelt die Entwicklung der Region vom Mittelalter bis zum Kalten Krieg anhand thematischer Ausstellungen, Texttafeln und Originaldokumente. Seit dem 25. April 2026 ist es donnerstags und freitags von 12 bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Prüfen Sie die Öffnungszeiten vor Ihrem Besuch.
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