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Der Grubenwanderweg führt überwiegend durch Wald an zehn Schiefergruben vorbei; am Feller Burgkopf liegt ein römisches Heiligtum mit drei Tempeln. In Fell stehen damit Bergbaugeschichte und archäologische Zeugnisse als unterschiedliche Schwerpunkte für Ihre Reiseplanung bereit. Auch Weinberge und historische Bauwerke prägen das Bild des Ortes.

Anreise zum Besucherbergwerk

Von Trier aus führt die Moselbahn, Linie 22, durch das Ruwertal zum Besucherbergwerk Fell; die Fahrt dauert ungefähr 30 Minuten. Von der Haltestelle Fell, Neustraße, sind es etwa 30 Minuten zu Fuß bis zum Bergwerk. Der Weg führt über das historische Tor und an Spuren des Bergbaus vorbei und verläuft teilweise auf dem Grubenwanderweg. Prüfen Sie vor der Reise die Fahrzeiten der Linie, damit Sie den Fußweg bei Ihrer Ankunft einplanen können.

Wandern auf dem Grubenwanderweg

Für den Grubenwanderweg stehen Streckenlängen von 5 und 7,5 Kilometern zur Wahl. Die längere Strecke führt durch Fell und die Weinberge. Überwiegend verläuft der Weg durch Wald und passiert zehn Schiefergruben mit Informationstafeln zur Geschichte und zum Betrieb des Bergbaus. So lässt sich die Streckenwahl an der gewünschten Länge ausrichten, während die Tafeln den Bergbau als Thema des Weges aufgreifen. Prüfen Sie die Routendetails vor dem Aufbruch.

Schieferbergbau unter Tage und am Weg

Eine unterirdische Führung im Besucherbergwerk Fell dauert ungefähr eine Stunde. Währenddessen herrscht eine konstante Temperatur von 12 bis 13 Grad Celsius; berücksichtigen Sie das bei Ihrer Kleidung. Da sich Besuchsmöglichkeiten ändern können, informieren Sie sich vor der Reise über die aktuellen Bedingungen. Auch die Grube Hoffnung bewahrt einen großen Teil ihres historischen Schienennetzes. Die Barbara-Hoffnung Besuchergrube zwischen Fell und Thomm umfasst zwei typische Schiefergruben aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Zusammen geben diese Orte Einblicke in verschiedene Aspekte des Schieferbergbaus, ohne dass sie zu einer einzigen Anlage zusammengefasst werden müssen.

Römische Spuren am Feller Burgkopf

Der Feller Burgkopf ist eine steile, felsige Schieferrippe am Zusammentreffen der Täler von Feller Bach und Weigerbach. Dort befindet sich ein römisches Bergheiligtum mit drei Tempeln, die vom 1. bis zum Ende des 4. Jahrhunderts datieren. Zu den archäologischen Funden gehören Teile eines lebensgroßen Kultbilds des Silvanus. Der benannte Fund ergänzt die Tempelanlage um einen konkreten Bezug zur antiken Religionspraxis und macht den Burgkopf auch für Reisende interessant, die neben dem Bergbau die römische Geschichte in den Blick nehmen möchten.

Maximinerburg Fell: Gut statt Militärburg

Von der Maximinerburg Fell sind ein barockes Tor und Teile der Umfassungsmauer erhalten. Historisch war die Maximinerburg ein landwirtschaftliches Gut von St. Maximin, keine militärische Burg. Diese Einordnung unterscheidet sie von der Vorstellung einer Wehrburg und gibt den erhaltenen Bauteilen ihren historischen Zusammenhang. Mit der kostenlosen ARGO-App lässt sich Maximinerburg Fell in Originalgröße und als 360-Grad-Darstellung anzeigen. Da digitale Funktionen sich ändern können, ist es sinnvoll, die aktuelle Nutzungsmöglichkeit vor dem Besuch zu prüfen.

Weinlandschaft und lokale Traditionen

Fells Landschaft folgt dem Feller-Bach-Tal; ein Burgberg ist an drei Seiten von zwei Bächen umgeben. Im Feller-Bach-Tal liegt außerdem eine relativ große, zusammenhängende Weinbergsfläche. Der Feller Markt gilt als eines der traditionellen Weinfeste an der Mosel. Termine und Programm können sich ändern, prüfen Sie daher die konkreten Angaben für Ihren Reisezeitraum. Im WeinStein-Imbiss am Besucherbergwerk werden Wein und Speisen angeboten; auch hier empfiehlt sich ein Blick auf das aktuelle Angebot vor dem Besuch.

Unterkunft nach Reiseinteresse wählen

Wenn Sie ein Hotel in Fell suchen, können Sie zunächst Ihren Tagesfokus bestimmen: Soll die Reisezeit vor allem dem Bergbau und den Wanderstrecken gelten oder den römischen und mittelalterlichen Spuren?

Weitere Reiseziele entdecken: Mannebach, Föhren, Schoden, Wasserliesch, Trassem, Wehr, Leiwen, Hermeskeil

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trier-Saarburg.

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