Die Laurentiuskapelle steht auf einem kleinen Felsen über dem Kapellenbach. Am Eingang befindet sich ein kleiner Rastplatz mit Blick auf die stille Natur des Hochwalds. Wälder, Felder und Wanderwege liegen Heddert direkt vor der Haustür. Damit verbindet der Ort einen konkreten historischen Bezugspunkt mit Naturthemen, die sich je nach Reiseinteresse unterschiedlich gewichten lassen.
Kapelle und Ortsgeschichte
St. Laurentius in Heddert ist eine katholische Filialkirche und eine schlichte Saalkirche aus dem Jahr 1801. Zu ihrer Ausstattung gehört ein kunstvoll vergoldeter Barockaltar, der wahrscheinlich aus der Abtei St. Maximin in Trier stammt. Die Sakristei kam 1929 hinzu; für sie wurde Tuffstein aus dem nahegelegenen Pluwigerhammer verwendet. So stehen das ursprüngliche Baudatum und eine spätere Ergänzung als zwei unterscheidbare Bauphasen nebeneinander. Zur Hedderter Ortsgeschichte gehört auch eine vergoldete, von Job von Nell gestiftete Glocke mit eingravierter Inschrift.
Ortsbild und Landschaft
Heddert liegt in einer Hochlandlandschaft; freistehende Häuser und sanfte Hänge prägen das Ortsbild. Die mehr als 1.000-jährige Geschichte des Ortes ist in der Hochwald-Kulturlandschaft verwurzelt. Neben dem historischen Schwerpunkt gibt es mit Wäldern, Feldern und Wanderwegen einen unmittelbaren Bezug zur Landschaft. Natur und historische Orte wie die Laurentiuskapelle sprechen unterschiedliche Interessen an: Im Vordergrund kann die Bau- und Ortsgeschichte stehen oder die Zeit draußen auf den Wegen.
Anreise und Reiseplanung
Die Laurentius-Kirmes gilt als einer der jährlichen Höhepunkte Hedderts. Wenn Sie dafür reisen möchten, prüfen Sie Termine und Programm für Ihr Reisejahr. Die Regionalbuslinie 33 fährt vom Trierer Hauptbahnhof in Richtung Hermeskeil und bedient Heddert. Transportdetails und Fahrpläne können sich ändern; prüfen Sie deshalb den aktuellen Fahrplan vor der Fahrt. Die Tourist-Information des Hochwald-Ferienlands unterstützt bei der Ausflugsplanung und berät vor Ort zum Hochwald-Ferienland und zu angrenzenden Regionen.
Trier-Saarburg als größerer Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Trier-Saarburg verbinden sich Eifel- und Hunsrücklandschaften mit Mosel, Saar, Ruwer, Kyll und Sauer. Im Landkreis Trier-Saarburg gibt es 492 Kilometer Radwege. Eine konkret bezifferte regionale Tour ist die Tälchen-Tour: Sie beginnt und endet in Konz, ist als mittelschwere Rundtour ausgewiesen, misst 37,28 Kilometer und wird mit etwa 2 Stunden und 45 Minuten angegeben. Die Route führt zum Naturschutzgebiet Wiltinger Saarbogen; außerdem empfiehlt sie einen Abstecher zum Wasserfall in der Altstadt von Saarburg. Auch an der Saarburg sind große Teile der Umfassungsmauern und ein Wohnturm erhalten; von mehreren Aussichtsplateaus und dem Turm bieten sich Panoramablicke ins Saartal. In Tawern gilt die römische Straßensiedlung Tabernae als Ursprung des Ortes. Sie wurde kurz vor der Zeitenwende an der römischen Hauptstraße von der Mosel über Metz nach Rom angelegt.
Weitere Reiseziele entdecken: Hentern, Welschbillig, Schillingen, Neuhütten, Ockfen, Mannebach, Konz, Gusenburg
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trier-Saarburg.