Trier verbindet ein römisches und christliches Welterbe mit Kultur im Dom, Eindrücken auf dem Hauptmarkt und regionalem Wein.
Römische Monumente und markante Bauwerke
Zum UNESCO-Welterbeensemble in Trier gehören römische und christliche Monumente wie die Moselbrücke, die Barbarathermen, die Porta Nigra, die Kaiserthermen, die Aula Palatina, der Dom und die Liebfrauenkirche. Die erhaltenen Monumente sind ein herausragendes Zeugnis der römischen Zivilisation. So lässt sich der Stadtschwerpunkt schon anhand der Bauwerke wählen: von antiker Architektur bis zu christlichen Kirchen.
Die Konstantin-Basilika gilt als größter säulenfreier Hallenbau der Antike. Ihre Hauptorgel hat mehr als 6.000 Pfeifen; in der Basilika finden mehrmals im Jahr Konzerte statt. Konzerttermine und Programm können sich ändern, deshalb lohnt sich vor dem Besuch ein Blick auf das aktuelle Angebot.
Die Römerbrücke ist frei zugänglich, wobei temporäre Arbeiten die Zugangssituation beeinflussen können. Ihre Basaltpfeiler stammen aus der Mitte des zweiten Jahrhunderts; sie gilt als Deutschlands älteste Brücke. Auf dem Hauptmarkt steht außerdem das 958 errichtete Marktkreuz, das als Deutschlands ältestes gilt.
Dom und Stadtmuseum: unterschiedliche Einblicke
Der Trierer Dom St. Peter bringt europäische Baustile aus der Zeit der Antike auf engem Raum zusammen. Dort wird auch der Heilige Rock gezeigt, der der Überlieferung nach als das bei der Kreuzigung getragene Gewand Jesu gilt. Eine Tiersuche bietet Kindern eine Möglichkeit, den gesamten Dom zu erkunden; ihre Ausgestaltung kann vom Dom angepasst werden.
Im Stadtmuseum Simeonstift sind Originalskulpturen zu sehen, die mit der Steipe, dem Petrusbrunnen und dem Marktkreuz auf dem Hauptmarkt verbunden sind. Modelle zeigen Trier um 1800 sowie nach den Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs. Damit stehen im Museum sowohl einzelne Werke als auch Veränderungen des Stadtbilds im Mittelpunkt.
Zum Besucherprogramm des Stadtmuseums zählen Familientouren, Upcycling-Workshops und Museumsrallyes. Angebote und Termine können wechseln; prüfen Sie vor Ihrem Besuch das aktuelle Programm. So können Sie die Museumsinhalte mit einem passenden Angebot verbinden, ohne den Besuch auf eine einzige Art der Vermittlung festzulegen.
Zu Fuß, mit dem Rad und mit Zeit für Genuss
Triers kulturelle Sehenswürdigkeiten in der Altstadt lassen sich zu Fuß besuchen; unterwegs gibt es Möglichkeiten zum Einkaufen und Essen. Wenn Kultur in der Altstadt im Mittelpunkt steht, kann dieser Hinweis bei der Wahl eines geeigneten Ausgangspunkts helfen. Prüfen Sie bei einer konkreten Unterkunft, wie ihre Lage zu Ihren geplanten Zielen passt.
Für Radreisen nennt der Mosel-Radweg offizielle Etappen von Nittel nach Trier und von Trier nach Mehring. Das gibt eine konkrete Wahl für die Etappenplanung: Trier als Ziel aus Richtung Nittel oder als Start Richtung Mehring. Der Weg ist auf seinen Etappen weitgehend flach, größtenteils asphaltiert und vom motorisierten Verkehr getrennt. Oberflächen- und Verkehrsbedingungen können sich vorübergehend ändern; prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Stand.
Auf dem Hauptmarkt präsentiert der Weinstand ausgewählte Weine aus den Anbaugebieten Mosel, Saar und Ruwer; pro Woche sind mindestens zwei Weingüter vertreten. Der Stand ist saisonal, und die teilnehmenden Weingüter können wechseln. Viez, der traditionelle Apfelwein der Region zwischen Mosel und Saar, ist in Varianten wie Apfel pur sowie Mischungen mit Birne, Quitte oder Holunder bekannt.
Eine weitere Radtour im Reiseziel Trier-Saarburg
Im übergeordneten Reiseziel Trier-Saarburg ist die Tälchen-Tour als mittelschwere Rundtour ausgewiesen. Sie beginnt und endet in Konz, ist 37,28 Kilometer lang und mit etwa 2 Stunden und 45 Minuten angegeben. Diese Tour bietet eine klar umrissene regionale Radoption; die genannten Etappen des Mosel-Radwegs sind dagegen eine andere Möglichkeit, Trier in eine Radreise einzubeziehen.
Weitere Reiseziele entdecken: Welschbillig, Ehrang, Geisfeld, Saarburg, Leiwen, Freudenburg, Biebelhausen und Mannebach.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trier-Saarburg.