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Keramik ist in Höhr-Grenzhausen mehr als ein Museumsthema. Rund 40 Werkstätten und Studios, das BFZK, private Museen und Galerien prägen das keramische Profil der Stadt. Mit dem Keramikmuseum, dem Naturschwimmbad und Wegen zu Fuß und mit dem Rad stehen außerdem unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt bereit.

Keramik zwischen Museum und Werkstätten

Höhr-Grenzhausen ist Mitglied der Europäischen Route der Keramik. Im Keramikmuseum sehen Sie mehr als fünf Jahrhunderte Keramikgeschichte auf etwa 2.500 Quadratmetern, verteilt über vier Ausstellungsebenen. Das Programm umfasst Sonder- und Einzelausstellungen renommierter Keramikerinnen und Keramiker aus aller Welt.

Wenn Sie selbst kreativ werden möchten, können Sie in der Museumswerkstatt unter fachkundiger Anleitung eigene Keramik gestalten. Für verschiedene Altersgruppen gibt es individuelle Besucherprogramme. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die Verfügbarkeit der Werkstatt und die aktuellen Programmdetails.

Wald und Wasser

Der Walderlebnispfad Höhr-Grenzhausen ist ein etwa drei Kilometer langer Sinnes-Walderlebnispfad, der Besucherinnen und Besucher über ihre Sinne anspricht. Dazu gehört das Höhr-Grenzhäuser Waldquiz für Kinder. Die Strecke verbindet damit die Waldumgebung mit einem besonderen Schwerpunkt auf Wahrnehmung und Entdecken.

Eine andere Art des Draußenseins bietet das Naturschwimmbad Linderhohl: Das Badeerlebnis kommt ohne chemische Wasseraufbereitung aus. Zum Bad gehören außerdem ein Baby- und Kinderbecken mit angeschlossenem Sandstrand. Waldpfad und Naturbad setzen so unterschiedliche Akzente – Bewegung und Sinneseindrücke auf der einen, Wasser auf der anderen Seite.

Grenzau: Burg und Rundwanderung

Im Stadtteil Grenzau steht Burg Grenzau mit ihrem markanten dreieckigen Bergfried oberhalb des Stadtteils. Auch eine mittelschwere Rundwanderung beginnt in Grenzau. Sie führt durch das Brexbachtal und über Waldwege, quert die Gleise einer ehemaligen Bahnlinie, passiert das Steinebrück-Viadukt und erreicht einen rekonstruierten römischen Turm.

Die Route verbindet damit Wald- und Talwege mit Spuren verschiedener Nutzungen und Epochen: Die frühere Bahnlinie wird gekreuzt, während der rekonstruierte Turm einen römischen Bezug setzt. Die Stationen liegen entlang der beschriebenen Runde; Burg Grenzau ist ein eigener markanter Orientierungspunkt im Stadtteil.

Eine Möglichkeit zur Anreise zur Runde ist die Busfahrt nach Höhr-Grenzhausen mit anschließendem Fußweg nach Grenzau. So lässt sich die Anfahrt in zwei Abschnitte gliedern, ohne eine bestimmte Gehzeit oder Verbindung vorauszusetzen.

Radroute und Streckenwahl

Die Köppel-Route beginnt in Höhr-Grenzhausen und ist ungefähr 26 Kilometer lang. Vom Bahnhof Grenzau aus erreichen Sie die Route mit dem Fahrrad in etwa 15 Minuten; die tatsächliche Reisezeit hängt vom gewählten Weg ab. Im Vergleich zum etwa drei Kilometer langen Walderlebnispfad ist die Radroute deutlich länger. Die Rundwanderung in Grenzau bietet mit ihrer mittleren Schwierigkeit wiederum eine andere Orientierung als die reine Streckenlänge. Damit stehen für die Planung verschiedene Angaben bereit: eine kurze Wegstrecke im Wald, eine klassifizierte Rundwanderung und eine längere Radroute.

Weitere Reiseziele entdecken: Hilgert, Grenzau, Meudt, Guckheim, Neuhäusel, Lautzenbrücken, Alpenrod, Hundsdorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westerwald.

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