Bexbach verbindet Bergbaugeschichte mit Möglichkeiten, sie im Museum und in der Landschaft kennenzulernen. Das Saarländische Bergbaumuseum, Monte Barbara und die Grubenwege Höcherberg setzen unterschiedliche Akzente; der Kulturbahnhof ergänzt sie um eine eigene Verkehrsgeschichte. So können Sie für Ihren Aufenthalt einen kulturellen Schwerpunkt wählen oder mehrere Blickwinkel auf den Ort einplanen.
Bergbaugeschichte im Museum
Das Saarländische Bergbaumuseum Bexbach wurde 1934 eingerichtet und befindet sich im Hindenburgturm. Auf fünf Etagen des Turms können Sie Originalexponate sehen. Daneben zeigt die weitläufige unterirdische Schaubergwerksanlage Bergbautechniken aus verschiedenen Zeiten. Turm und unterirdische Anlage vermitteln die Geschichte also auf unterschiedliche Weise: mit Originalstücken in mehreren Stockwerken und mit einer Demonstration unter Tage.
Die unterirdische Anlage wurde 1957 und 1986 umfassend erweitert. Damit stehen die Einrichtung des Museums 1934 und zwei spätere Ausbauschritte in einer klaren zeitlichen Folge. Auch die Geschichte des Museums selbst lässt sich so als Teil des Besuchs einordnen, zusätzlich zu den dargestellten Techniken des Bergbaus.
Für Familien mit Kindern gibt es im Blumengarten Bexbach einen Spielplatz. Wer mit Kindern reist, kann ihn als eigene Aktivität neben den kulturhistorischen Themen des Ortes einplanen.
Monte Barbara und die Grubenwege
Auch außerhalb des Museums bleibt der Bergbau als Thema präsent. Monte Barbara ist eine begrünte Halde aus der Bergbauzeit. Auf ihrem Gipfel steht eine acht Meter hohe Statue der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute. Halde und Statue bringen damit zwei Aspekte der Bergbaugeschichte in der Landschaft zusammen.
Zum Monte-Barbara-Weg gehört eine App-basierte Audiotour mit mehreren Stationen über das Leben und die Arbeit ehemaliger Bergleute. Prüfen Sie vor Ihrer Reise, ob die digitale Tour verfügbar ist. So können Sie entscheiden, ob Sie Ihren Aufenthalt um diese Hörstationen ergänzen möchten.
Für Wanderungen umfasst das Netz der Grubenwege Höcherberg vier Tageswanderungen und die Haldenschleife. Diese führt durch Wiesen und Wälder zu Relikten der Bergbaukultur in Bexbach. Ein gemeinsames Markierungssystem mit Routenlogos und Wegweisern kennzeichnet die Routen. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegebedingungen.
Bahnhofsgeschichte und Übernachtung
Der Kulturbahnhof Bexbach eröffnet eine andere historische Perspektive: Er wurde am 25. August 1849 als Grenz- und Wechselstation zu Preußen eingeweiht. Das gesamte Bahnhofensemble ist im Denkmalregister des Saarpfalz-Kreises aufgeführt. So steht neben der Bergbaugeschichte auch die Verkehrsgeschichte des Ortes im Blick.
Für Wohnmobilreisende gibt es den Wohnmobilhafen Bexbach mit ebenen Stellplätzen, Toiletten sowie Service- und Entsorgungsmöglichkeiten. Markierte Wander- und Radwege liegen in der Nähe; das Stadtzentrum ist zu Fuß in zehn Minuten erreichbar. Diese Angaben können Sie bei der Wahl Ihrer Übernachtungsbasis mit Ihren eigenen Anforderungen und Tagesplänen abgleichen.
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