Schloss Altenhausen verbindet eine vielschichtige Baugeschichte mit Reit- und Freizeitangeboten am selben Ort. Der Komplex dient als Jugendherberge und Hotel; Reitferien und weitere Freizeitaktivitäten werden vor Ort angeboten. Für Ihre Planung können Sie abwägen, ob die Baugeschichte, ein Reitprogramm oder die Verbindung beider Themen den Aufenthalt prägen soll.
Schloss Altenhausen: Bauformen aus mehreren Epochen
Schloss Altenhausen wird erstmals 1162 erwähnt. Zum heutigen Komplex gehören eine runde Kernburg, ein Renaissance-Wohngebäude und ein neugotischer Bergfried. Der angrenzende Wirtschaftshof umfasst spätgotische, barocke und historistische Bauten auf der mittelalterlichen Ringmauer. Damit vereint das Ensemble unterschiedliche Architekturformen und Bauperioden statt eines einzelnen, einheitlichen Stils. Die Jahreszahl 1162 bezeichnet die erste Erwähnung, nicht pauschal das Entstehungsdatum der heutigen Bestandteile. Ein Bergfried ist der wehrhafte Hauptturm einer Burg; die Kernburg bezeichnet ihren befestigten inneren Bereich. Die Begriffe helfen, zwei unterschiedliche Bauteile im Altenhausener Ensemble einzuordnen.
Reiten und Freizeit vor Ort
Das Reitprogramm umfasst Reitunterricht für Anfänger in Gruppen oder einzeln sowie geführte Ausritte für erfahrene Reiter. Die Auswahl lässt sich nach der gewünschten Aktivität ordnen: Unterricht oder Ausritt; beim Unterricht kommt die Wahl zwischen Gruppen- und Einzelunterricht hinzu. Zum Reitbereich gehören mehr als 70 Ponys, eine Reithalle, ein Reitplatz sowie Einrichtungen zum Putzen und Satteln.
Auf dem Schlossgelände gibt es außerdem einen kostenlosen Streichelzoo und kostenlose Sport- und Spielmöglichkeiten: Volleyball, Streetball, Fußball, Tischtennis, einen Spielplatz und Tischfußball im Innenbereich. Prüfen Sie vor Buchung oder Besuch die aktuelle Verfügbarkeit der Angebote, die für Ihre Planung entscheidend sind.
Börde: regionaler Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Börde weitet sich der Blick von der Schlossarchitektur auf einen größeren Landschafts- und Kulturraum. Der Landkreis Börde erstreckt sich von der fruchtbaren Börde im Süden, dem größten zusammenhängenden Schwarzerdegebiet Deutschlands, bis zur Wiesen- und Sumpflandschaft des Drömlings im Norden. In der Mitte des Landkreises prägen bewaldete Höhenzüge und die Colbitz-Letzlinger Heide das Landschaftsbild; zu ihr gehört Europas größter geschlossener Lindenwald.
Auch die Kulturziele sind vielfältig: Im Landkreis Börde gehören Kirchen, Klöster, Schlösser, Burgen, Museen und historische Baudenkmäler zu den besuchenswerten Zielen. Die „Straße der Romanik“ umfasst dort zehn unterschiedliche Objekte. Schloss Hundisburg zählt zu den bedeutendsten ländlichen Barockschlössern Sachsen-Anhalts und zeichnet sich durch historische Garten- und Parkanlagen aus; sein Barockgarten steht für vollendete Symmetrie und detaillierte Gartenbaukunst. Als anderer Zugang zur Regionalgeschichte vereint das Technische Denkmal Ziegelei Hundisburg ein Technikmuseum mit Ziegelproduktion im Handstrichverfahren, einer Grobkeramikwerkstatt zum Formen und Töpfern, einer Baustoffmanufaktur und einer Tischlerei. Die historische Feldbahn dort bietet eine etwa zwei Kilometer lange Besucherfahrt vorbei an historischen Brennöfen, einem Eimerkettenbagger und der ehemaligen Tongrube.
Weitere Reiseziele entdecken: Wefensleben, Loitsche-Heinrichsberg, Schwaneberg, Gröningen, Ingersleben, Harbke, Bülstringen, Barleben.
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