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Plötzkau verbindet Schlossgeschichte mit Wegen im Auwald an der Saale. Bei der Tagesplanung lässt sich vor allem die Weglänge klar vergleichen: Der Plötzkauer Auwald-Naturlehrpfad ist etwa zwei Kilometer lang. Eine sechs Kilometer lange Auwald-Wanderroute beginnt am Schloss und führt dorthin zurück. So stehen ein kürzerer Naturlehrpfad und eine längere Runde als unterschiedliche Formen der Erkundung zur Wahl.

Schloss Plötzkau: Renaissancegeschichte und Aussicht

Ab 1566 wurde die mittelalterliche Burg zum Renaissance-Wohnschloss umgebaut. Der Turm wurde um zwei Geschosse auf eine Höhe von 37 Metern gebracht. Vom 37 Meter hohen Turm reicht der Blick über den Naturpark Unteres Saaletal. Schloss Plötzkau gilt als Landmarke, die sich über der Saale-Aue erhebt. Ein Museum erstreckt sich über mehrere Räume und den Turm und behandelt unterschiedliche Themen. Baugeschichte, Museumsräume und Aussicht eröffnen verschiedene Perspektiven auf Schloss und Landschaft. Wenn Sie Museum oder Turm in Ihren Besuch einbeziehen möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsinformationen.

Wandern und Radfahren im Plötzkauer Auwald

Der Plötzkauer Auwald-Naturlehrpfad folgt auf etwa zwei Kilometern der Saale. Die ausgeschilderte Route verläuft an einem Bogen des Flusses unterhalb des Schlosses. Drei große Informationstafeln erläutern die Tier- und Pflanzenwelt des Auwaldkomplexes; so verbindet der Weg Flusslandschaft mit kurzen Stopps zu den Naturthemen des Gebiets. Auch mit dem Fahrrad lässt sich der Naturlehrpfad erkunden.

Für mehr Strecke führt eine sechs Kilometer lange Wanderroute vom Schloss zurück zum Schloss. An dieser Route gibt es drei Sitzgelegenheiten, darunter einen überdachten Rastplatz am Angelgewässer Lesewitzer Laube. Ein Wanderparkplatz unterhalb des Schlosses bietet Zugang zum Weg und zum Auwald. Für die Pausenplanung sind die Sitzplätze nützlich. Da sich die Ausstattung eines Weges ändern kann, lohnt sich vor der Tour ein Blick auf die aktuellen Angaben.

Kultur und Radwege im übergeordneten Salzlandkreis

Im übergeordneten Reiseziel Salzlandkreis stehen weitere Kulturthemen zur Auswahl. Die Straße der Romanik ist dort mit sechs Stationen in fünf Orten vertreten. Das Ringheiligtum Pömmelte ist die Rekonstruktion eines mehr als 4.000 Jahre alten Kultortes. Die 115 Meter große Anlage besteht aus hölzernen Palisadenringen, Gruben und Wällen und lässt sich von einer neun Meter hohen Aussichtsplattform überblicken. In Staßfurt zeigt das Stadt- und Bergbaumuseum Stadtgeschichte, Siedesalzgewinnung und die Kaliindustrie; in der Wasserburg Egeln befindet sich ein Museum für Vor- und Frühgeschichte. Damit lassen sich die regionalen Themen unterscheiden: Schlossgeschichte in Plötzkau, der rekonstruierte Kultort in Pömmelte sowie Stadt- und Bergbaugeschichte in Staßfurt und Vor- und Frühgeschichte in Egeln.

Auch Radwege eröffnen einen eigenen Blick auf den Salzlandkreis. Der 3-Flüsse-Radweg ist eine rund 36 Kilometer lange Tagestour zwischen Ilberstedt und Hohenerxleben entlang von Bode, Saale und Wipper. Der Boderadweg durchquert den Salzlandkreis auf etwa 51 Kilometern und führt durch Auenlandschaften, historische Städte und Dörfer. Der Saaleradweg verläuft zwischen Rothenburg im Saalekreis und Barby durch den Salzlandkreis; sein Abschnitt erschließt eine ruhige Flusslandschaft mit Wald und Wiesen. Der 3-Flüsse-Radweg benennt eine Tagestour mit Endpunkten, beim Boderadweg prägen Auen, Städte und Dörfer den Weg, beim Saaleradweg die Flusslandschaft.

So können Sie Ihre Wahl der Übernachtungsbasis an dem Reiseplan ausrichten, der für Sie im Vordergrund steht.

Weitere Reiseziele entdecken: Aschersleben, Calbe, Könnern, Schönebeck, Barby, Seeland, Welsleben, Baalberge

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Salzlandkreis.

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