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Schäplitz liegt in einer ländlichen Landschaft aus Wiesen und Feldern. Wer sich für Dorfgeschichte und Pflanzenkultur interessiert, findet im Ort drei unterschiedliche Themen: die Feldsteinkirche, die Heimatstube im Gemeindezentrum und einen Bauerngarten im Altmark-Stil. Die Themen sprechen verschiedene Interessen an: Kirchenbaugeschichte, Gegenstände des ländlichen Alltags und Pflanzenkultur setzen jeweils einen eigenen Schwerpunkt. Die Zufahrt erfolgt über einen Abzweig nahe Kläden von der Landesstraße 15 zwischen Stendal und Bismark. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Navigation, damit Sie den Abzweig in Ihrer Routenplanung berücksichtigen.

Feldsteinkirche und Baugeschichte

Die Feldsteinkirche in Schäplitz stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und besitzt Buntglasfenster. Im Jahr 1866 wurde sie umgestaltet. So lassen sich mittelalterlicher Ursprung und spätere Veränderung im 19. Jahrhundert als zwei Bauphasen desselben Gebäudes unterscheiden. Für alle, die sich für Dorfkirchen interessieren, sind Baualter, Baumaterial, Fenster und Umbau unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Feldstein bezeichnet dabei das Baumaterial; Buntglasfenster und Umbaujahr liefern weitere konkrete Merkmale. Der zeitliche Abstand macht deutlich, dass die Baugeschichte nicht auf ein einziges Entstehungsdatum reduziert werden kann.

Einblicke in das ländliche Leben

Die Heimatstube im Gemeindezentrum widmet sich dem ländlichen Leben; ihre Ausstellungsfläche umfasst etwa 200 Quadratmeter. Gezeigt werden historische Haushaltsgegenstände, Kleidung und ein altes Klassenzimmer. Damit reicht der Bestand vom häuslichen Alltag über Kleidung bis zum schulischen Umfeld. Wer Ortsgeschichte gern anhand konkreter Dinge betrachtet, findet hier einen anderen Zugang als an der Kirche: Statt Bauphasen stehen Alltagsobjekte und verschiedene Lebensbereiche im Mittelpunkt. Das Klassenzimmer ergänzt die Haushalts- und Kleidungsthemen um eine weitere Perspektive auf das frühere Leben. Die Besuchsarrangements können sich ändern; erkundigen Sie sich vorab nach den aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

Altmark-Bauerngarten

Im Gemeindezentrum gibt es außerdem einen etwa 800 Quadratmeter großen Bauerngarten im Altmark-Stil. Zu ihm gehören Blumenbeete, Heil- und Küchenpflanzen sowie regionales Gemüse, Getreide, Kartoffeln und Rüben. Diese Mischung verbindet gestaltete Beete mit Pflanzen für Küche, Heilzwecke und Ernährung. Mit den ungefähren Angaben von 800 Quadratmetern für den Garten und 200 Quadratmetern für die Heimatstube lässt sich die Fläche grob vergleichen: Die Gartenfläche ist etwa viermal so groß wie die Ausstellungsfläche. Das gibt einen Maßstab für zwei unterschiedliche Bereiche, ein Gartengelände und eine Innenausstellung. Bepflanzung und Zugang können saisonal variieren. Wenn der Garten einen Schwerpunkt Ihres Besuchs bildet, berücksichtigen Sie die Jahreszeit und klären Sie den Zugang vorab.

Projekttage für Kinder und Schulgruppen

Im Gemeindezentrum finden pädagogische Projekttage für Kinder und Schulgruppen unter dem Motto „Leben wie anno dazumals“ statt. Ein kleiner Imbiss ist auf Anfrage möglich. Wenn Sie einen Projekttag in Ihre Planung aufnehmen möchten, bestätigen Sie die Verfügbarkeit im Voraus.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bismark/Kläden.

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