Am Dresdner Zwinger lässt sich die Verbindung von Architektur und Kunst besonders deutlich fassen: Matthäus Daniel Pöppelmann plante das Bauwerk, das zwischen 1710 und 1728 als Gesamtkunstwerk aus Architektur, Skulptur und Malerei entstand. Der Zwinger beherbergt die Gemäldegalerie Alte Meister. Einen anderen Akzent setzt die Frauenkirche Dresden: Ihre charakteristische Kuppel prägt die Stadtsilhouette; das Bauwerk gilt als herausragendes Beispiel barocker Baukunst und als Symbol des Friedens und der Versöhnung. Das Residenzschloss Dresden wiederum ist ein Renaissancebau in der Altstadt und beherbergt den Museumskomplex der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
Für Gruppen sind an der Frauenkirche geführte Kuppelaufstiege möglich. Prüfen Sie vor der Reise den offiziellen Besucherkalender.
Kunst, Sammlungen und Bühnen
Das Historische Grüne Gewölbe in Dresden präsentiert rund 3.000 kostbare Objekte ohne Vitrinen. Seine Ausstellung in der Schatzkammer August des Starken erstreckt sich über acht Räume, darunter das Bernsteinkabinett und das Elfenbeinzimmer. Die Besichtigung ist aus konservatorischen Gründen begrenzt; der Vorverkauf von Zeitkarten wird empfohlen. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die Ticketanforderungen.
Auch die Sammlungen und Bühnen setzen eigene Schwerpunkte. Das Albertinum vereint die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung ab 1800 der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die Semperoper Dresden bietet Opern-, Ballett- und Konzertaufführungen; in ihrer heutigen Form wurde sie 1878 eröffnet. So reicht die kulturelle Auswahl von Kunstsammlungen bis zu Musik auf der Bühne.
Das Verkehrsmuseum Dresden widmet seine Ausstellungen Zügen, Autos, Flugzeugen, Schiffen und dem städtischen Verkehr. An zahlreichen interaktiven Stationen können Besucher selbst ausprobieren und lernen. Eine andere Form der Geschichtsvermittlung bietet die Festung Xperience in den Kasematten der alten Festung: 360-Grad-Projektionen und 3D-Sound führen durch 450 Jahre wechselvolle Geschichte Dresdens. Hier stehen also nicht Sammlungsobjekte, sondern ein multimedialer Zugang zur Stadtgeschichte im Mittelpunkt.
Wintermarkt und Elbe
Eine saisonale Tradition ist der alljährlich im Winter stattfindende Striezelmarkt. Er wurde 1434 gegründet und gilt als ältester deutscher Weihnachtsmarkt. Dort können Besucher Dresdner Christstollen genießen und in der Schaubackstube erleben, wie das berühmte Weihnachtsgebäck entsteht. Marktbesuch und Backvorführung verbinden so die Geschichte des Striezelmarkts mit einem Einblick in die Herstellung einer Dresdner Spezialität.
Am Fluss zeigt sich Dresden in unterschiedlichen Maßstäben: Der Elberadweg ist der wichtigste innerstädtische Radweg und verläuft am Ufer abseits des Straßenverkehrs durch die Stadt. Die Brühlsche Terrasse erstreckt sich entlang der Elbe zwischen Augustusbrücke und Carolabrücke über etwa 500 Meter. Damit stehen eine durch die Stadt führende Radwegstrecke und ein klar begrenzter Abschnitt am Flussufer als zwei verschiedene Anhaltspunkte für die Erkundung Dresdens.
Schloss und Park Pillnitz
Schloss und Park Pillnitz laden zu jeder Jahreszeit zum Spazieren und Verweilen ein. Das Schloss verbindet barocke und fernöstliche Architektur und liegt in den Weinbergen des Elbtals. Im Palmenhaus im Garten von Schloss Pillnitz wachsen zahlreiche exotische Pflanzen aus fast allen Kontinenten. Auch die Anreise lässt sich nach dem bevorzugten Verkehrsmittel planen: Die Schlossanlage ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad, dem Dampfer oder dem Auto gut erreichbar.
Ob Sie Dresdens Baukunst, Kunstsammlungen, Bühnen, winterliche Traditionen oder den Elberadweg in den Mittelpunkt stellen: Die unterschiedlichen Themen geben Ihrer Reiseplanung verschiedene kulturelle und landschaftliche Anknüpfungspunkte.
Weitere Reiseziele entdecken: Dresden, Weixdorf, Hosterwitz, Schönfeld-Weißig, Niedersedlitz, Lockwitz, Langebrück, Klotzsche, Friedrichstadt, Kleinzschachwitz, Coschütz, Dresden-Niederpoyritz, Hirschstein.
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