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Großharthau bietet für einen Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte: den frei zugänglichen Schlosspark mit seiner barocken Gestaltung und die Wanderwege mit klar benannten Strecken und Anschlüssen. Wer Kultur und Landschaft verbinden möchte, kann zunächst entscheiden, ob Parkgestaltung und historische Bauten oder eine bestimmte Wanderroute im Mittelpunkt stehen sollen.

Schlosspark und geschütztes Ensemble

Der frei zugängliche Schlosspark Großharthau ist ein denkmalgeschützter historischer Park. Zu seiner barocken Anlage gehören drei Terrassen, ein Gondelteich und barocke Lindenalleen. Permoser-Figuren und ein acht Meter hoher Springbrunnen setzen weitere Akzente. An Sommerwochenenden sind Gondelfahrten möglich. Diese Möglichkeit ist saisonal und auf die Wochenenden im Sommer begrenzt.

Zum geschützten Rittergut- und Schlosspark-Ensemble in Großharthau zählen ein Torhaus, Wirtschaftsgebäude, eine Schmiede und eine Reithalle. Hinzu kommen ehemalige Schlossgewölbe, Orangeriegebäude und eine ehemalige Schlossgärtnerei sowie Brücken, Skulpturen und weitere Parkelemente. Auch eine neobarocke Parkachse und Schlossteiche gehören zum Ensemble. Zusammen zeigen die genannten Bestandteile unterschiedliche Seiten der Anlage: vom landwirtschaftlich geprägten Gebäudebestand bis zur Gestaltung von Park und Wasserflächen.

Wandern: Strecken und Wegpunkte

Der Wesenitztalweg führt vom Bahnhof Großharthau entlang der Wesenitz nach Stolpen und ist ungefähr acht Kilometer lang. Der Westlausitz-Abschnitt ist mit einem grünen Strich markiert. Als Teil des längeren Wesenitzwanderwegs steht der Weg außerdem in einem größeren Streckenzusammenhang: Dieser führt von der Quelle der Wesenitz im Hohwald bis zu ihrer Mündung in die Elbe in der Sächsischen Schweiz. Prüfen Sie Wegführung und Markierungen vor Ihrer Wanderung vor Ort.

Eine andere Folge von Landschafts- und Rastpunkten bietet der Seeligstadt-Frankenthaler-Weg, der über weite Strecken durch das Waldgebiet Massenei verläuft. Der Popeldammteich liegt direkt am Weg, und die Route passiert die Wolfgang-Marschner-Bank. Am Wegpunkt Große Stern gibt es einen Rastplatz und eine Informationstafel. Der Weg ist mit einem grünen Strich markiert und endet am Beigut mit Anschluss an den Gruna-Wanderweg. Weiterverbindungen führen in Richtung Rammenau und Bischofswerda. Da auch der Westlausitz-Abschnitt des Wesenitztalwegs grün markiert ist, orientieren Sie sich bei der Routenwahl am vollständigen Wegnamen und prüfen Sie die Ausschilderung.

Verbindungen für die Tourenplanung

Die Wanderverbindung zwischen Großharthau und Großröhrsdorf knüpft an den Westlausitz-Rundweg und den Lichtenberger Weg an. Am Bahnhof Großröhrsdorf besteht außerdem Anschluss an den Wesenitztalweg; dort ist öffentlicher Verkehr verfügbar. Prüfen Sie Bahn- und örtliche Verkehrsverbindungen vor der Fahrt.

Radoptionen im Kreis Bautzen

Im übergeordneten Reiseziel Kreis Bautzen gibt es auch eigenständige Möglichkeiten für die Radplanung. Die Bautzener Nordtour ist 43,1 Kilometer lang und führt von Bautzen über Quatitz, Großdubrau, Milkel, Klix und Malschwitz zurück nach Bautzen. Sie verläuft durch die Heide- und Teichlandschaft und über den Naturlehrpfad in Crosta. Eine weitere regionale Rundtour ist die Berg- und Talroute durch das Westlausitzer Hügelland im Landkreis Bautzen. Diese Radangebote sind ein eigener Planungsaspekt neben den Wanderwegen in Großharthau.

Weitere Reiseziele entdecken: Cunewalde, Lichtenberg, Crostau, Demitz-Thumitz, Bischofswerda, Ohorn, Lauta, Steinigtwolmsdorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kreis Bautzen.

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