Wer Hain zu Fuß erkunden möchte, kann zwischen Rundwegen und längeren Touren wählen. Der Naturlehrpfad Johannisstein nimmt etwa eine Stunde in Anspruch, die Wanderung von Oybin durch Hain zum Hochwald rund drei Stunden. Auch die Hainrunde – Oybin und die Jonsbergrunde bieten unterschiedliche Streckenlängen. Überlegen Sie für Ihren Aufenthalt zuerst, wie viel Zeit Sie fürs Wandern einplanen möchten und ob Sie einen Lehrpfad, einen Rundkurs oder einen Aussichtspunkt als Ziel bevorzugen.
Rundwege nach Strecke und Zeit
Die Hainrunde – Oybin ist 5,9 km lang und dauert etwa 110 Minuten. Die Jonsbergrunde ist ein 4,6 km langer Rundkurs mit Start am Parkplatz Hain, der auch Wanderparkplatz am Stern heißt. Damit ist sie 1,3 km kürzer als die Hainrunde – ein hilfreicher Vergleich, wenn Sie Ihre Tour nach der gewünschten Streckenlänge auswählen. Bei der Jonsbergrunde sind die Schneeverhältnisse saisonabhängig; beziehen Sie das bei einer winterlichen Planung mit ein.
Eine weitere Wanderroute startet in Oybin, führt durch den Ortsteil Hain zum Hochwald und dessen Aussichtsturm und bietet einen Drei-Länder-Panoramablick. Mit etwa 7,5 km ist sie die längste der hier bezifferten Strecken. Rund drei Stunden machen sie auch zeitlich umfangreicher als die Hainrunde mit etwa 110 Minuten und den rund einstündigen Naturlehrpfad Johannisstein. Der Hochwald ist 749 m hoch und der zweithöchste Aussichtsberg im Zittauer Gebirge.
Naturlehrpfad Johannisstein
Der Naturlehrpfad Johannisstein ist ein leichter, grenzüberschreitender Rundweg: Er ist 1,5 km lang, dauert etwa eine Stunde und beginnt und endet in Oybin/Hain nahe der Kammbaude. Die Route führt von Oybin/Hain über die Kammbaude und den Grenzübergang nach Tschechien in Richtung Krompach und anschließend zurück. So verbindet der Rundweg eine kurze Strecke mit einem Wegverlauf über die Grenze.
Der Rundwanderweg „Johannisstein“ umfasst elf Stationen. Sie behandeln das Zittauer und Lausitzer Gebirge, die Pflanzenwelt, Waldtiere, Reptilien und die Vogelwelt sowie die Geschichte und Geologie des Johannissteins. Naturthemen stehen damit neben Ortsgeschichte und Geologie. Wer an diesen Themen interessiert ist, kann sie auf einem Rundweg erkunden, dessen ungefähre Gehzeit und Länge überschaubar bleiben.
Hain und die Hochwaldbaude
Hain liegt auf 550 m Höhe und gilt als höchstgelegene Ortschaft in der Oberlausitz. Die Höhenangabe ergänzt die Orientierung für den Ort; der Hochwald erreicht 749 m und ist als Aussichtsberg eine weitere konkrete Wanderoption in der Umgebung.
Die Hochwaldbaude ist eine traditionelle Bergbaude mit Gaststätte und Übernachtungsmöglichkeit. Wenn Sie einen Besuch in der Gaststätte oder eine Übernachtung einplanen, prüfen Sie vorher die aktuellen Betriebsangaben, da sich betriebliche Details ändern können. So können Sie die Planung Ihrer Unterkunft und die Auswahl der Wanderungen als zwei konkrete Teile Ihres Aufenthalts betrachten.
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