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Holzhau bietet mehrere klar unterscheidbare Reiseanlässe: Wintersport im Skigebiet, eine benannte Rundwanderung, den Lehrpfad „Auf dem Holzweg“ und Radstrecken mit Bezug zum Ort.

Waldlandschaft und Ortsgeschichte

Die Waldgebiete bei Holzhau sind als Vogelschutzgebiet ausgewiesen und vollständig mit Fichten- und Buchenbeständen bewaldet. Geprägt sind sie von Sohlenkerbtälern und Hochflächen mit aufgesetzten Härtlingsrücken. Stellenweise kommen Felsklippen und Felsgruppen bis zu 15 Meter Höhe sowie kleinflächige Blockhalden hinzu. Talformen, Höhenflächen und Gesteinszüge geben dem Naturthema neben den sportlichen Angeboten einen eigenen Schwerpunkt. Ein Sohlenkerbtal hat eine Talsohle und eingeschnittene Hänge; eine Hochfläche ist ein höher gelegenes, vergleichsweise ebenes Gelände. Härtlingsrücken sind langgestreckte Erhebungen aus widerstandsfähigem Gestein. Damit lassen sich die Begriffe als unterschiedliche Teile des Reliefs lesen: Tal, ebene Höhe und Gesteinsrücken. Felsklippen und Blockhalden bezeichnen weitere Formen; Fichte und Buche stehen für den Bewuchs im Wald.

Der Lehrpfad „Auf dem Holzweg“ umfasst insgesamt elf Informationstafeln. Auch die Ortsgeschichte eröffnet einen anderen Blick auf Holzhau: Der Ort wurde 1534 gegründet, nachdem im Wald tätige Arbeiter die Erlaubnis erhalten hatten, sich auf dem „Gehau“ anzusiedeln.

Skifahren, Wandern und Radfahren

Im Skigebiet Holzhau stehen drei Skilifte, sechs Pisten, ein Funpark und ein Kinderlift zur Verfügung. Die bis zu zwei Kilometer langen Pisten können bei Schneemangel beschneit werden. Anfänger können Kurse der örtlichen Skischule besuchen. Damit gibt es neben den Pisten auch eine konkret benannte Kursmöglichkeit für den Einstieg.

Die 13,15 Kilometer lange Rundwanderung „Rund um Holzhau“ führt von Holzhau nach Rechenberg über den Muldenwanderweg und den Aussichtspunkt Steinkuppe zurück zum Wanderstart. Damit ist sie als Runde mit Rückkehr zum Ausgangspunkt angelegt.

Für Radtouren gibt es mehrere Bezüge zum Ort: Holzhau ist Start, Ziel und Mittelpunkt der BLOCKLINE. Die zweite Tagesetappe des Mulderadwegs verbindet Holzhau auf etwa 35 Kilometern mit Freiberg. Die Tour des Mulderadwegs beginnt am Bahnhof Holzhau.

Bei der Tourenwahl zählt auch die Form: „Rund um Holzhau“ kehrt zum Wanderstart zurück, während die zweite Tagesetappe des Mulderadwegs zwei Orte verbindet. So können Sie zunächst entscheiden, ob Sie eine Rundtour oder eine Etappe zwischen Orten suchen, statt nur Kilometerangaben zu vergleichen.

Unterwegs ohne eigenen Pkw

Die Freiberger Muldenbahn verbindet Holzhau mit den anderen Ortsteilen von Rechenberg-Bienenmühle. Sie verkehrt in der Regel im Stundentakt und ermöglicht Mobilität ohne eigenen Pkw. Wenn die Bahn Teil Ihrer Planung ist, prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag.

Wenn Sie ohne eigenen Pkw mobil sein möchten, können Sie zusätzlich die Freiberger Muldenbahn in Ihre Planung einbeziehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Clausnitz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rechenberg-Bienenmühle.

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