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Oldenburg in Holstein verbindet romanische Baugeschichte und frühmittelalterliche Themen mit der Natur der Oldenburger-Graben-Niederung. Bei der Planung können Sie Kultur, Radfahren und Wandern unterschiedlich gewichten oder diese Interessen in den Mittelpunkt derselben Reise stellen. Der Ort liegt in der Urlaubsregion Ostseespitze, nahe Weißenhäuser Strand, Heiligenhafen, Großenbrode und Fehmarn.

Romanische Kirche und frühmittelalterliche Geschichte

Die St.-Johannis-Kirche wurde zwischen 1156 und 1160 als romanische Basilika errichtet. Sie gilt als die älteste Backsteinkirche Nordeuropas. Das Wallmuseum setzt einen anderen historischen Akzent: Es vermittelt das frühe Mittelalter am Beispiel Starigards und zeigt das Leben von Händlern, Handwerkern, Bauern, Fischern, Kriegern, Fürsten und Bischöfen. Während die Kirche für romanische Baukunst des 12. Jahrhunderts steht, richtet das Museum den Blick auf frühere Lebenswelten.

Auch der Oldenburger Ringwall und die Geschichte der Slawen in Ostholstein werden im Wallmuseum anhand von Ausgrabungsfunden und Rekonstruktionen vermittelt. So gehören archäologische Spuren und ihre anschauliche Darstellung zu den unterschiedlichen Zugängen der örtlichen Kulturgeschichte. An manchen Tagen gibt es dort außerdem Mitmachangebote wie Brotbacken, Wolle kämmen, Löffelschnitzen und Lederarbeiten. Ebenfalls an manchen Tagen sind Bootsfahrten auf dem Wallsee vom Wallmuseum aus möglich. Prüfen Sie vor dem Besuch das aktuelle Programm, wenn Sie eine dieser Aktivitäten einplanen.

Naturraum, Schutzgebiete und Radwege

Die Oldenburger-Graben-Niederung umfasst die Naturschutzgebiete Wesseker See, Weißenhäuser Brök und Oldenburger Bruch. Sie sind für die Pflanzen- und Tierwelt bedeutsam, besonders während des Vogelzugs. Damit steht neben der Kulturgeschichte ein Naturthema, das sich auf die Landschaft und ihre Tierwelt richtet; die Schutzgebiete bilden dabei einen eigenen Schwerpunkt.

In der Oldenburger Grabenniederung gibt es ein ausgedehntes Netz zum Radfahren und Wandern. Zum Radwegenetz, das mit Oldenburg in Holstein verbunden ist, gehören auch der Ostseeküstenradweg und der Mönchsweg. Diese benannten Wege bieten einen konkreten Ansatzpunkt für die Planung mit dem Fahrrad, während das Wanderwegenetz eine weitere Möglichkeit bietet, die Niederung zu erkunden.

Stadtleben und praktische Orientierung

Im Zentrum verbinden sich Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Cafés und ein lebendiger Marktplatz mit einer Konzentration slawischer, mittelalterlicher und religiöser Sehenswürdigkeiten. Für die Tagesplanung lässt sich damit ein städtischer Schwerpunkt setzen, bei dem Kulturangebote und Möglichkeiten für eine Pause zusammengedacht werden. Wer die Landschaft stärker gewichten möchte, kann die Natur- und Radthemen der Niederung in den Vordergrund stellen.

Die Discgolf-Anlage ist kostenlos nutzbar und für Familien und Gruppen sowie Freizeit- und Turnierspiel vorgesehen. Discs und Scorecards erhalten Sie in der Stadtbücherei, Schauenburger Platz 2. Da sich die Verfügbarkeit der Ausrüstung und die Zugangsbedingungen ändern können, prüfen Sie diese Angaben am besten vor Ihrer Anreise.

Am Wallmuseum befindet sich außerdem ein Wohnmobilstellplatz mit acht Stellplätzen. Mehrtägige Übernachtungen sind dort nicht erlaubt. Wenn Sie mit dem Wohnmobil reisen, beachten Sie diese Einschränkung bei der Auswahl Ihrer Übernachtungsmöglichkeit und prüfen Sie die aktuellen Angaben zum Platz vor der Ankunft.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostholstein.

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