Curau vereint einen Wanderweg durchs Curauer Moor, einen öffentlichen Kurzplatz mit fünf Löchern und eine Kirche mit mittelalterlichem Ursprung. Zwölf Stelen erinnern an einen Zwangsmarsch, der im April 1945 durch den Ort führte. Wenn Sie Curau als Reiseziel erwägen oder eine Ferienwohnung suchen, treffen hier Naturbeobachtung, Golf, Baugeschichte und Erinnerung aufeinander. Die örtlichen Themen bieten unterschiedliche Schwerpunkte für die Planung eines Aufenthalts.
Wandern und Natur im Curauer Moor
Ein Hauptwanderweg führt von Curau und Böbs durch das Curauer Moor. Der Wanderweg verläuft damit in der Landschaft, in der auch Kraniche regelmäßig beobachtet werden können. Die Beobachtungen sind saisonal und nicht garantiert; wer vor allem die Vögel sehen möchte, sollte eine Sichtung daher nicht als festes Ergebnis der Tour einplanen. Wer die Kraniche nicht als sichere Beobachtung voraussetzt, kann den Weg dennoch wegen der Moorlandschaft in Betracht ziehen. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen, denn sie können sich ändern.
Golf in Curau
Zum Golf-Club-Curau gehört ein öffentlicher Kurzplatz mit fünf Löchern. Der Club bietet außerdem verschiedene Möglichkeiten, in den Golfsport einzusteigen, auch ohne sofortige Mitgliedschaft. Das Platzformat und der Zugang zum Sport beantworten zwei unterschiedliche Planungsfragen: Der Kurzplatz ist ein konkreter Anhaltspunkt für Golf vor Ort, die Einstiegsangebote betreffen den Beginn ohne unmittelbare Mitgliedschaft. Da sich die Teilnahmebedingungen ändern können, erkundigen Sie sich vorab beim Club nach den aktuellen Möglichkeiten.
Kirche Curau und ihre Baugeschichte
Die Kirche Curau geht auf eine mittelalterliche Kirchengründung zurück. Nach dem Brand von 1827 wurde sie erhöht wiederaufgebaut. Für Architekturinteressierte ergibt sich damit ein Blick auf zwei zeitlich getrennte Merkmale: die mittelalterliche Gründung und den Wiederaufbau im 19. Jahrhundert. Hinzu kommt der höher liegende Kirchhof mit einer Granitböschungsmauer und einer Lindenreihe. So lässt sich die Geschichte des Kirchenbaus mit der Gestaltung des Kirchhofs zusammendenken.
Erinnerung und Radweg
Kirche und Stelen markieren zwei verschiedene historische Zugänge: Bei der Kirche stehen Gründung und Wiederaufbau im Vordergrund, bei den Stelen eine Wegstrecke im Zusammenhang mit einem Ereignis von 1945. Seit dem 1. September 1999 kennzeichnen zwölf Stelen die Strecke, auf der im April 1945 ein Zwangsmarsch durch Curau führte. Die beiden Zeitangaben haben unterschiedliche Rollen: Der Marsch fand im April 1945 statt, die Markierung der Strecke begann 1999. So lässt sich der historische Vorgang von der späteren Kennzeichnung des Weges zeitlich unterscheiden.
An der Kreisstraße 37 verläuft zwischen Curau und Dissau ein Radweg. Der Kreis Ostholstein meldete das abgeschlossene Infrastrukturprojekt am 26. November 2015. Für die Wahl des Aktivitätsschwerpunkts sind die Wege verschieden beschrieben: Der Radweg liegt zwischen Curau und Dissau an der K 37, der Hauptwanderweg führt von Curau und Böbs durch das Moor.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Stockelsdorf.