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Pinneberg verbindet Bau- und Kulturgeschichte mit grünen Zielen: Burg Pinneberg und Drostei stehen für verschiedene historische Kapitel, während Rosengarten, Trimmpfade und Wollnysee andere Schwerpunkte setzen. Bei der Planung können Sie abwägen, ob Geschichte und Kultur oder Bewegung und Freiluftangebote Ihren Aufenthalt stärker prägen sollen.

Burg Pinneberg und Drostei

Pinneberg wurde 1351 erstmals als Standort einer kleinen Burg der Schauenburger Grafen urkundlich erwähnt; sie war als Burg Pinneberg bekannt. Die Burg stand an der heutigen Mühlenstraße und bildete über Jahrhunderte den Mittelpunkt der Siedlung.

Die Drostei steht für ein späteres Kapitel. Das barocke Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert erinnert an Pinnebergs frühere kulturelle Blüte und ist das Kulturzentrum des Kreises Pinneberg. So stehen die frühe Burggeschichte und ein späteres Bauwerk mit kultureller Funktion nebeneinander.

Das wechselnde Programm der Drostei umfasst Ausstellungen, Konzerte und Literaturveranstaltungen. Wer ein bestimmtes Angebot zum Anlass für den Besuch nehmen möchte, sollte die aktuellen Termine vorab prüfen. Zeitlich lassen sich die historischen Bezüge unterscheiden: Die Burg ist seit der ersten urkundlichen Erwähnung von 1351 mit dem Siedlungsmittelpunkt verbunden, die Drostei mit barocker Architektur des 18. Jahrhunderts.

Rosengarten, See und Wege

Pinnebergs Rosengarten liegt innerhalb des Stadtwalds Fahlt. Rund 8.000 Rosen in 80 Sorten bilden den Mittelpunkt; Rhododendren, Magnolien, Zwiebelblumen und Stauden ergänzen die Pflanzungen. Zusammen entsteht saisonale Farbe vom Frühjahr bis in den Herbst. Der Garten ist damit ein pflanzengeprägter Freiluftschwerpunkt mit einer im Jahreslauf wechselnden Kulisse.

Ein weiteres Freiluftziel ist der Funkturmsee, auch Wollnysee genannt. Er umfasst ungefähr fünf Hektar und ist höchstens 3,5 Meter tief. Der See liegt in einem Erholungsgebiet; zwei Grillplätze gehören dazu. Seine Angaben zu Fläche und Tiefe geben einen konkreten Maßstab, während der Rosengarten vor allem durch Pflanzenbestand und saisonale Farbe geprägt ist. So unterscheiden sich die beiden Ziele nach ihrem beschriebenen Schwerpunkt.

Pinnebergs Trimmpfade sind frei zugänglich und ergänzen Joggen, Nordic Walking und Radfahren. Im Stadtteil Waldenau bietet der Klövensteen einen Waldspielplatz und einen Trimmpfad. Damit sind unterschiedliche aktive Möglichkeiten benannt: Die Trimmpfade ergänzen mehrere Bewegungsarten, während Klövensteen Waldspielplatz und Trimmpfad zusammenführt. Bei der Auswahl können Sie diesen Unterschied zwischen Bewegung auf den Wegen und einem Ziel mit Spielplatz berücksichtigen.

Im übergeordneten Reiseziel Pinneberg

Im übergeordneten Reiseziel Pinneberg führt die Dünenroute durch die Rahwischniederung. Dort gibt es Feuchtwiesen und einen Bach; Bekassinen brüten im Frühjahr. Diese saisonale Beobachtungsmöglichkeit setzt einen anderen Akzent als die Garten- und Seeziele. Im übergeordneten Reiseziel Pinneberg liegt außerdem der Baumpark mit 26 „Bäumen des Jahres“. Seine Idee entstand im Rahmen der Internationalen Gartenschau igs Hamburg 2013 im Ausstellungsbereich Pinneberger Baumschulland.

Ebenfalls im übergeordneten Reiseziel Pinneberg liegt die Cablesport Arena Pinneberg, eine Cable-Park-Anlage an einem See für Wasserski und Wakeboard. Da die Betriebssaison variieren kann, empfiehlt es sich, vor der Planung die aktuellen Saisonangaben zu prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Schenefeld, Lutzhorn, Seeth-Ekholt, Kölln-Reisiek, Hasloh, Bilsen, Haselau, Uetersen

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pinneberg.

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