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Ein junger Klimawald und ein alter Buchenbestand setzen unterschiedliche Akzente in der Natur rund um Bönebüttel. Dazu kommen ein historischer Waldstandort und konkrete Maßnahmen zum Schutz von Lebensräumen.

Ein Wald im Aufbau

Der Klimawald liegt am Zusammenfluss von Brammerau und Schwale und umfasst rund 1,8 Hektar. Im März 2026 wurden dort 7.500 Setzlinge gepflanzt. Als künftiger Mischlaubwald ist eine Zusammensetzung aus Stieleichen, Hainbuchen, Winterlinden, Bergulmen, Erlen und Eschen geplant. Der Standort ist noch jung und wird sich im Lauf der Zeit verändern. Für Bürgerinnen und Bürger ist der Klimawald frei zugänglich; er ist für eine Erkundungstour, einen ruhigen Aufenthalt oder ein kleines Picknick geöffnet. Da sich die Zugangsbedingungen während der Entwicklung des jungen Waldes verändern können, prüfen Sie sie vor dem Besuch.

Alte Waldstandorte und Naturschutz

Das Bönebütteler Gehege ist ein historischer Waldstandort im Naturraum Schleswig-Holsteinisches Hügelland. Bönebüttel liegt unmittelbar westlich des FFH-Gebiets Bönebütteler Gehege. In der Schwaleniederung nahe Bönebüttel liegt der Fledermauswald: ein Hektar großer alter Buchenbestand, der Teil des Natura-2000-Gebiets Bönebütteler Gehege ist. Damit unterscheiden sich die beiden Waldthemen deutlich: Der Klimawald ist jung und aus einer Pflanzung von 2026 hervorgegangen; der Fledermauswald ist ein alter Buchenbestand.

In der Schwaleniederung konzentriert sich die Naturschutzarbeit auf die Verbesserung von Kammmolch-Lebensräumen und Laichgewässern. Am Südrand des Bönebütteler Geheges, neben dem Fledermauswald, wurden außerdem zwei weitere Laichgewässer angelegt.

Ein früher historischer Bezug

Bönebüttel und Husberg werden erstmals in einer Urkunde vom 11. Juli 1141 erwähnt. Das Datum bietet einen konkreten historischen Anker für beide Ortsnamen.

Der weitere Rahmen: Plön

Im übergeordneten Reiseziel Plön erweitert sich der Blick über die lokalen Waldthemen hinaus. Der Kreis Plön liegt zwischen Ostsee und Holsteinischer Schweiz und verfügt über etwa 50 Kilometer Ostseeküste. Rund 80 Seen gehören zum Kreisgebiet, darunter der Große Plöner See mit 29 km² und der Selenter See mit 22 km². An der Ostseeküste des Kreises sind Baden, Segeln, Surfen, Tauchen, Schiffsausflüge, Hochseetörns, Kutterfahrten und Brandungsangeln möglich.

Weite Teile des Kreisgebiets gehören zum Naturpark Holsteinische Schweiz. Er erstreckt sich über 75.000 Hektar und bietet Raum für Naturerlebnisse sowie seltene Tiere. Im Kreis Plön lässt sich der Wasserwanderweg Schwentine mit dem Kanu erkunden; außerdem werden die Seen mit Segelbooten oder Ausflugsschiffen befahren. Für die Themenwahl ist der Unterschied hilfreich: In Bönebüttel stehen Wald und Schutzgebiete im Vordergrund, während der weitere Rahmen Plön zusätzlich Seen, Küste und Wassersport umfasst. Im Kreis Plön gibt es außerdem ein ausgeschildertes Radstreckennetz von 850 Kilometern sowie ausgebaute Nordic-Walking-Strecken; die Streckenführung kann sich künftig ändern.

Weitere Reiseziele entdecken: Giekau, Ruhwinkel, Fargau-Pratjau, Plön, Pohnsdorf, Schrevenborn, Fiefbergen, Löptin.

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