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Schwartbuck verbindet eine lange Ortsgeschichte mit einer Lage zwischen Selenter See und Ostsee. Die Landschaft und die historische Entwicklung bieten zwei konkrete Anhaltspunkte, um den Ort einzuordnen: die erste Erwähnung im Jahr 1216 und die geschützten Flächen im Mühlenau-Tal.

Ortsgeschichte und Gut Schmoel

Schwartbuck blickt auf mehr als 800 Jahre dokumentierte Geschichte zurück. 1216 wurde der Ort erstmals als „SUARCE PUC“ erwähnt; später entwickelte er sich zu einem Guts- und Bauerndorf. Die frühe Nennung und die spätere Prägung durch Gut und Landwirtschaft markieren unterschiedliche Abschnitte der Ortsgeschichte.

Auch die Architektur von Gut Schmoel gibt einen historischen Bezugspunkt: Von der L 165 in Richtung Ostsee sind die imposanten Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu sehen. Wer sich für Baugeschichte interessiert, findet damit neben der Ortsentwicklung ein konkretes architektonisches Motiv. Die Blickrichtung zur Ostsee und die datierten Gebäude beschreiben dabei zwei verschiedene Aspekte des Ortes und seiner Umgebung.

Lage und geschützte Landschaft

Schwartbuck liegt zwischen dem Selenter See und der Ostsee. Im Mühlenau-Tal wurden Flächen aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommen und unter Naturschutz gestellt. Damit stehen in der Landschaft sowohl die offene Lage zwischen See und Küste als auch ein geschützter Talraum im Blick. Die Landschaftsbeschreibung ergänzt die Ortsgeschichte um einen zweiten Zugang: Sie können Schwartbuck über seine historische Entwicklung oder über seine Lage und die Schutzflächen einordnen.

Plön als übergeordnetes Reiseziel

Im übergeordneten Reiseziel Plön umfasst der Kreis rund 80 Seen. Dazu zählen der Große Plöner See mit 29 Quadratkilometern und der Selenter See mit 22 Quadratkilometern. Der Kreis liegt zwischen Ostsee und Holsteinischer Schweiz und verfügt über etwa 50 Kilometer Ostseeküste. An dieser Küste gibt es von Mönkeberg bis zum Sehlendorfer Strand Möglichkeiten zum Baden.

Für Aktivitäten am Wasser bietet die Küste des Kreises Möglichkeiten zum Segeln, Surfen, Tauchen, für Schiffsausflüge und Hochseetörns, Kutterfahrten sowie Brandungsangeln. Auch auf den Binnengewässern und der Schwentine gibt es unterschiedliche Perspektiven: Der Wasserwanderweg Schwentine lässt sich im Kreis Plön mit dem Kanu erkunden; die Seen werden außerdem mit Segelbooten oder Ausflugsschiffen befahren. So stehen Küstenerlebnisse und Touren auf dem Wasser im übergeordneten Reiseziel nebeneinander, ohne dass sie zu einem einzigen Ausflug zusammengefasst werden müssen.

Auch zu Fuß und mit dem Fahrrad eröffnet Plön verschiedene Möglichkeiten. Die leicht hügelige Landschaft bietet geeignete Bedingungen für Rad- und Wandertouren. Zum Kreis gehört ein ausgeschildertes Radstreckennetz von 850 Kilometern; Strecken können künftig geändert werden. Ausgebaute Nordic-Walking-Strecken ergänzen das Angebot. Eine konkrete zweitägige Radtour führt von Kiel über Plön und Lütjenburg zur Ostseeküste und ist besonders für Pedelecs geeignet.

Für Naturinteressierte gehören weite Teile des Kreisgebiets zum Naturpark Holsteinische Schweiz. Der Naturpark erstreckt sich über 75.000 Hektar und bietet Raum für Naturerlebnisse sowie seltene Tiere. Als kulturelle Bezugspunkte im übergeordneten Reiseziel liegen das Plöner Schloss über dem gleichnamigen See; es gilt als Wahrzeichen des Kreises. Gut Panker ist über 500 Jahre alt, liegt im Kreis Plön und ist heute touristisch erschlossen. Das Gutsgelände wurde früher von der Familie Rantzau bewirtschaftet. Auch Lütjenburg liegt im Kreis und ist für seine alte Innenstadt bekannt.

Weitere Reiseziele entdecken: Hohenfelde, Blekendorf, Grebin, Panker, Futterkamp, Hohwacht, Sehlendorf, Tröndel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lütjenburg.

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