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Eine geschützte Heide, vorgeschichtliche Spuren und eine neugotische Backsteinkirche geben Todesfelde ein klares Profil. Wer sich für Natur und Ortsgeschichte interessiert, findet hier unterschiedliche Themen für die Reiseplanung. Auch Barfußland bietet Wege und Aktivitäten, die sich konkret beschreiben lassen.

Heide und offene Landschaft

Die geschützte Barker Heide liegt im nördlichen Teil der Gemeinde, direkt neben dem Segeberger Forst. Ihre offenen Heide- und Grünlandflächen bieten Lebensraum für Rote-Liste-Wiesenvögel wie Großen Brachvogel, Bekassine und Kiebitz; auch die seltene Heidelerche gehört dazu. Offenland und benachbarte Waldlandschaft bilden zwei unterschiedliche Seiten dieses Naturraums. Wer sich für Landschaft und Vogelwelt interessiert, findet hier einen besonderen Schwerpunkt des Aufenthalts.

Archäologische Spuren und Kirche

Im Gebiet von Todesfelde stammen Siedlungsspuren sowohl aus der Bronzezeit als auch aus der vorrömischen Eisenzeit. Zu den archäologischen Funden gehört ein Gräberfeld mit 150 bronzezeitlichen Brandgräbern. Als Hauptfund gilt die Todesfelder Urne, die auf etwa 500 v. Chr. datiert wird. Diese Zeugnisse geben der Ortsgeschichte eine weit zurückreichende Dimension.

Die Kirche Todesfelde ist ein neugotischer Backsteinbau, der 1900 eingeweiht wurde. Die Turmuhr kam 1910 hinzu; sie wurde von J. F. Weule aus Bockenem im Harz eingebaut. 1967 gestaltete der Künstler Max Schegulla die Apsisfenstergruppe neu. Die Jahreszahlen zeigen verschiedene Etappen der Kirchengeschichte: vom Bau über die Uhr bis zur späteren Neugestaltung der Fenster. Auch eine 42 Kilometer lange Mönchsweg-Ausflugsroute nach Kloster Nütschau führt an der kleinen Kirche von Todesfelde vorbei.

Barfußland: Wege und Aktivitäten

Der Barfußpfad im Barfußland nahe Bad Segeberg ist mehr als 1.000 Meter lang und führt über unterschiedliche Untergründe. Dazu gehören Holz, Sand, Rindenmulch, Lehm, Moor und Wasserläufe ebenso wie abgerundetes Glas, Pfirsichkerne und LEGO-Teile. Der grüne Weg ist der Haupt-Barfußpfad; optionale Abschnitte führen über Schlamm, Wackelbrücken und Kletterelemente. So können Sie zwischen dem Hauptweg und zusätzlichen Abschnitten wählen, statt alle Elemente als eine einzige Strecke zu betrachten.

Auch der Maisirrgarten setzt auf Abwechslung: Seine gewundenen Wege, Richtungswechsel und kleinen Rätsel machen die Orientierung zum Teil des Erlebnisses. Der Irrgarten wird jedes Jahr neu gestaltet. Barfußland bietet außerdem Workshops, Natur-Rallyes und Umweltbildung an. Wenn diese Angebote für Ihre Planung wichtig sind, prüfen Sie vorab das aktuelle Programm, denn die Programmdetails können sich ändern.

Anfahrt und Angebote vor Ort

Mit dem Auto erreichen Sie das Barfußland über die A21, Anschlussstelle Bad Segeberg/Leezen. Direkt am Gelände stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung. Da sich Angaben zur Zufahrt und zu den Parkregelungen ändern können, prüfen Sie die aktuellen Hinweise vor der Anreise. Vor Ort gibt es Snacks und Getränke. Für die Tagesnutzung können Pavillons mit Grill und Tischen gebucht werden; prüfen Sie die Buchungsdetails, wenn Sie dieses Angebot einplanen, da sie sich ändern können.

Segeberg als übergeordneter Rahmen

Wer den Blick über die Gemeinde hinaus auf das übergeordnete Reiseziel Segeberg richtet, findet weitere, eigenständige Natur- und Kulturthemen. Der Wildpark Eekholt liegt am Nordrand des Segeberger Forstes zwischen Bad Bramstedt und Bad Segeberg, eingebettet in die Landschaft der Osterau. Im übergeordneten Reiseziel Segeberg präsentiert das Museum Alt-Segeberger Bürgerhaus die Bau- und Bewohnergeschichte eines Hauses von 1541 sowie eine Ausstellung zur 800-jährigen Entwicklung Segebergs. Diese regionalen Ziele setzen andere Akzente als Barker Heide, archäologische Spuren und Kirche in Todesfelde.

Weitere Reiseziele entdecken: Nahe, Klein Gladebrügge, Fahrenkrug, Garbek, Wahlstedt, Pronstorf, Mönkloh, Norderstedt

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Segeberg.

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