Altkirchen bietet zwei sehr verschiedene Themen für einen Aufenthalt: Dorfgeschichte im Dorfmuseum und Badezeit im Freibad. Das Museum führt von bäuerlichem Alltag und dörflichem Handwerk bis zu Naturkunde; im Bad stehen Schwimm- und Spielmöglichkeiten im Mittelpunkt. Die folgenden Details helfen Ihnen, die Schwerpunkte für Ihren Besuch einzuordnen.
Dorfmuseum Altkirchen: Dorfgeschichte und Naturkunde
Das Dorfmuseum Altkirchen verfügt über fünf Ausstellungsräume mit mehr als 2.000 Exponaten auf etwa 300 m² Ausstellungsfläche. Die Dauerausstellung nimmt vier Räume ein. Bildtafeln und Sachzeugnisse vermitteln dort Einblicke in die Entstehung der Dörfer. Zu den Exponaten gehören Bodenbearbeitungsgeräte, Werkzeuge des regionalen Dorfhandwerks und Einrichtungsgegenstände aus dem bäuerlichen Haushalt. Auch die Altenburger Bauerntracht ist vertreten, darunter der reich verzierte Kopfschmuck einer Braut. So treffen in der Sammlung Werkzeuge und Dinge des Alltags auf Kleidung und bäuerliche Tradition.
Im fünften Raum befindet sich ein Naturkabinett mit Einblicken in die Flora und Fauna der näheren Umgebung. Zu den dort gezeigten Exponaten zählen Bohrkerne und der „Göllnitzer Wunderbaum“. Damit ergänzt das Naturkabinett die Themen der Dauerausstellung um einen Blick auf die Natur der Umgebung. Wenn Sie das Museum besuchen möchten, ist dies nach vorheriger Anmeldung bei Thomas Brand unter 0152-09418489 möglich.
Freibad Altkirchen: Schwimmen, Spielen und Liegewiese
Das Freibad verbindet Angebote für unterschiedliche Aktivitäten. Für aktive Schwimmer gibt es ein 50 Meter langes Sportbecken. Davon getrennt liegt der Nichtschwimmerbereich mit Kinderrutsche und verschiedenen Spielmöglichkeiten. Die Bereiche unterscheiden klar zwischen sportlichem Schwimmen und Spielen im Wasser.
Zur Anlage gehören außerdem eine gepflegte Liegewiese zum Sonnenbaden und Picknicken, ein Beachvolleyballplatz, Tischtennisplatten, ein Kiosk und ein angrenzender Spielplatz. Besucher können das Freibad von Mai bis September nutzen. Prüfen Sie vor einem geplanten Badetag die aktuellen Betriebsinformationen.
Schmölln: Knopfgeschichte und weitere Entdeckungen
In Schmölln steht mit dem Knopf- und Regionalmuseum ein anderer Schwerpunkt im Mittelpunkt. Das Museum vermittelt die wechselvolle Geschichte der Schmöllner Knopfindustrie, in der die Herstellung von Knöpfen aus der Steinnuss eine besondere Rolle spielte. Zu den gezeigten Dingen gehören Rohstoffe der Knopfherstellung, Gerätschaften und historische Maschinen. Für Familien und Kinder gibt es einen Audioguide; außerdem bietet das Museum Workshops für Kinder und Jugendliche an. Führungen durch die Dauerausstellung finden nach Terminabsprache statt. Stimmen Sie Führungstermine und Workshoptermine bei Ihrer Planung vorab ab.
Auch die Stadtkirche St. Nikolai in Schmölln bietet einen historischen Anknüpfungspunkt: Sie wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Der Markt ist eine der größten Marktanlagen Mitteldeutschlands. Wer den Blick auf Aktivitäten im Freien richten möchte, findet in Schmölln außerdem den Wasser-Erlebnispfad Sprotte. Er verläuft entlang der Sprotte von der Burg Posterstein bis nach Schmölln und ist neun Kilometer lang. Zwölf interaktive Stationen und Aktivitäten, darunter ein Mühlenspielplatz, Brücken und Furten, das Weidendorf und ein Kneipp-Pfad, laden besonders jüngere Besucher zum Spielen und Entdecken ein. Der Weg weist nur geringe Steigungen auf und eignet sich besonders für Familien; prüfen Sie vor der Tour aktuelle Hinweise zur Wegführung.
Weitere Reiseziele entdecken: Löbichau, Pleißenaue, Nobitz, Meuselwitz, Fockendorf, Burkersdorf, Gößnitz, Rositz.
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