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Wer Wahlhausen als Aufenthaltsort auswählt, kann die Planung an drei unterscheidbaren Themen ausrichten: der Deutschen Märchenstraße, einer Tour zu Biber-Spuren und Grenzgeschichte sowie der Werra-Wasserwanderung zwischen Wahlhausen und Witzenhausen. Der Ort liegt an der Grenze zwischen Thüringen und Hessen; der Kurort Bad Sooden-Allendorf befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft.

Wahlhausen planen: Route, Tour und Wasserwanderung

Die Deutsche Märchenstraße führt durch Wahlhausen und bietet damit einen konkreten Bezugspunkt für Reisende, die sich an dieser Themenroute orientieren. Eine weitere Möglichkeit ist die Tour „Beavers and stories - Discover beaver traces, learn about border history“. Ihr Start- und Endpunkt ist der Parkplatz an der Kirche in Wahlhausen. Schon der Titel verbindet Biber-Spuren mit Grenzgeschichte; die Tour ist damit ein anderer Planungsansatz als die über den Ort führende Route.

Für die Werra-Wasserwanderung zwischen Wahlhausen und Witzenhausen liegen Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten in Wahlhausen an der Camping Oase und an der Kirche. Damit unterscheiden sich die Ausgangspunkte der beiden Aktivitäten: Bei der genannten Tour sind Start und Ende am Parkplatz an der Kirche festgelegt, für die Wasserwanderung werden zwei Stellen zum Ein- und Aussteigen genannt. Wenn Sie die Wasserwanderung einplanen, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Bedingungen an den Zugangspunkten.

Bei der Suche nach einem Hotel in Wahlhausen können Sie zunächst Ihren Schwerpunkt festlegen und dann die Lage einer konkreten Unterkunft mit Ihren Vorhaben abgleichen. Wer die Tour plant, hat deren Start- und Endpunkt im Blick; wer aufs Wasser möchte, kann zusätzlich die genannten Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten berücksichtigen.

Ergänzender Blick auf das übergeordnete Reiseziel Eichsfeld

Das übergeordnete Reiseziel Eichsfeld bietet einen eigenen regionalen Themenrahmen mit Landschaften, Burgen, historischen Städten, weiten Feldern, Naturdenkmälern sowie Rad- und Wanderwegen. Wer bei der Auswahl kulturelle Geschichte in den Mittelpunkt stellt, findet verschiedene Zugänge: Die Burg Bodenstein wurde 1098 erstmals urkundlich erwähnt und steht auf einem Bergvorsprung des Ohmgebirges. Dort werden regelmäßig Führungen zur Geschichte der früheren Burgherren von Wintzingerode angeboten; außerdem ist ein Besuch der kleinen Kapelle mit dem Taufengel möglich. Für konkrete Führungstermine empfiehlt sich ein vorheriger Blick auf die aktuellen Daten.

Auch das Eichsfeldmuseum in Heilbad Heiligenstadt setzt einen eigenen Schwerpunkt: Im barocken Jesuitenkolleg informiert es auf drei Etagen über Geschichte, Kultur, Religiosität und Volkskunde des Eichsfeldes. Wer eher draußen unterwegs sein möchte, findet rund um Heilbad Heiligenstadt die Berge Dün und Iberg, die gute Voraussetzungen für ausgedehnte Wanderungen auf zertifizierten TOP-Wanderwegen bieten. Museum und Wanderwege stehen damit für unterschiedliche Interessen innerhalb des regionalen Angebots.

Für Ausblicke lassen sich zwei Burgen anhand ihrer Aussichtspunkte unterscheiden. Auf Burg Scharfenstein gibt es einen Aussichtspunkt auf der Terrasse und einen 2016 fertiggestellten, 20 Meter hohen Turm. Von dort reicht der Rundumblick über das obere Leinetal, den Eichsfelder Kessel, das Ohmgebirge und den östlichen Dün; bei guter Sicht ist auch der Harz zu sehen. Der begehbare Westturm der Burgruine Hanstein bietet bei klarem Wetter einen weiten Panoramablick über das Eichsfeld und die umliegenden Wälder. Bei guter Fernsicht reicht der Blick bis zum Brocken im Harz. Welche dieser Perspektiven besser zum eigenen Ausflug passt, hängt auch davon ab, ob ein Turm oder ein Aussichtspunkt auf einer Terrasse den Ausschlag gibt.

Weitere Reiseziele entdecken: Geismar, Bodenrode-Westhausen, Büttstedt, Heilbad Heiligenstadt, Teistungen, Leinefelde-Worbis, Mackenrode, Dingelstädt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichsfeld.

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