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Aspach bietet mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: die Geschichte des Karthäuser Hofs, jährlich wiederkehrende Veranstaltungen, historische Landtechnik und den kleinen Bach Asse. Für die Terminwahl ist vor allem der Unterschied zwischen den jährlichen Festen und dem zweijährlichen Traktortreffen wichtig; daneben stehen Geschichte und Bach als Themen ohne denselben Veranstaltungsrhythmus.

Der Karthäuser Hof und die Ortsgeschichte

Der Karthäuser Hof in Aspach wurde 1535 für 50 Meißner Gulden an Peter Rathen verkauft, nachdem das Kartäuserkloster Eisenach nach 1525 aufgelöst worden war. Der historische Zusammenhang liegt in dieser zeitlichen Folge: Auf die Klosterauflösung folgte der Verkauf des Hofs. Mit Jahr, Käufer und Preis sind drei konkrete Eckdaten des Vorgangs verbunden; der Hof selbst ist dabei in Aspach verortet. Für die Ortsgeschichte bildet der Verkauf einen klar umrissenen Bezug ins 16. Jahrhundert.

Feste und historische Landtechnik

Das Dorf-, Sport- und Kinderfest findet in Aspach jährlich statt; auch das Maibaumsetzen kehrt jährlich wieder. Beim Traktortreffen Aspach präsentieren Teilnehmende Traktoren und historische Landtechnik. Das Treffen findet alle zwei Jahre in Hörsel-Aspach statt. So stehen zwei jährliche Anlässe einem Treffen mit zweijährlichem Rhythmus gegenüber, und auch die Themen unterscheiden sich: Ortsfest und Maibaumsetzen auf der einen, historische Maschinen auf der anderen Seite. Wenn eines der Ereignisse den Anlass Ihrer Reise bildet, prüfen Sie vor der Unterkunftsbuchung den betreffenden Termin.

Asse und Neue Mitte

Der kleine Bach Asse fließt an Aspach entlang. Als geografischer Bezug ergänzt er die Geschichte und Veranstaltungen um ein Landschaftsthema, das nicht an einzelne Festtermine gebunden ist. Die „Neue Mitte Aspach“ gilt als rund um die Uhr für alle offener Ort zum Feiern und Tanzen. Damit stehen neben zeitlich bestimmten Veranstaltungen auch ein Gewässer am Ort und ein eigener Feier- und Tanzort als unterschiedliche lokale Themen.

Kulturmerkmale im übergeordneten Reiseziel Hörsel

Im übergeordneten Reiseziel Hörsel finden sich weitere Kultur- und Landschaftsmerkmale. Die Kirche St. Bonifatius in Hörselgau wurde 1785 erbaut, besitzt eine Hesse-Orgel und beherbergt einen Bonifatiusschrein. In Laucha wurde die Kirche St. Kilian nach einem Brand ab 1720 als barocke Saalkirche wiederaufgebaut. Im ehemaligen Schlosspark von Laucha sind ein großer Weiher und nachgewachsener Park erhalten; außerdem sind die Gebäude und die Anlage des Wasserschlosses Laucha bis heute zu sehen.

Auch in Mechterstädt, Teutleben und Weingarten zeigen sich weitere Merkmale des übergeordneten Reiseziels Hörsel. Die Marienkirche in Mechterstädt weist eine barocke Ausgestaltung auf und besitzt eine Hoffmann-Orgel. St. Michaelis in Teutleben wurde 1674 erbaut und besitzt eine bemalte Holzdecke. Für die Dorfkirche von Weingarten reichen historische Belege bis ins 13. Jahrhundert zurück; sie gilt als eine der ältesten Dorfkirchen Thüringens. Diese historischen Bezüge erweitern den Blick auf Hörsel, ohne die Merkmale dieser Orte Aspach zuzuschreiben.

Weitere Reiseziele entdecken: Großfahner, Crawinkel, Tambach-Dietharz, Apfelstädt, Mühlberg, Luisenthal, Gotha, Finsterbergen.

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