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Gräfenhain verbindet eine Wanderroute mit einem klaren Kulturpunkt im Ort: der Dreifaltigkeitskirche und ihren prachtvollen Deckengemälden. Im näheren Umfeld liegt außerdem der Falkenstein, Thüringens höchster freistehender Kletterfelsen. Für die Reiseplanung ergeben sich dadurch verschiedene Schwerpunkte: Wandern, sakrale Kunst und anspruchsvolles Klettern.

Die Gräfenhainer Runde: Aussicht und Feuchtbiotop

Die Gräfenhainer Runde beginnt am Wanderparkplatz „Schöne Aussicht“ in Gräfenhain. Von dort führt sie zunächst zum örtlichen Sportplatz und weiter zum Carl-Halbig-Turm. Die Rundwanderung verläuft über Wiesen und Felder, teilweise durch den Ort, und führt zu einem Feuchtbiotop. Am Carl-Halbig-Turm bietet sich ein Panoramablick über den Inselsberg bis zum Gothaer und Weimarer Land. Das Feuchtbiotop an der Route ist Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten. So wechseln auf der Runde Wegpunkte, offene Landschaft und ein Feuchtlebensraum; der Turm setzt mit seinem Panorama einen anderen Akzent als das Biotop.

Dorfkirche und Kletterfelsen

Die Dreifaltigkeitskirche in Gräfenhain besitzt prachtvolle Deckengemälde und wird zu den schönsten Dorfkirchen Thüringens gezählt. Ihre Deckengemälde rücken die sakrale Gestaltung in den Mittelpunkt und setzen damit einen kulturellen Akzent neben der Wanderroute. Für Reisende, die sich neben Natur auch für Architektur interessieren, bildet die Kirche ein eigenständiges Thema.

Im näheren Umfeld von Gräfenhain liegt der Falkenstein. Der Felsen ist 96 Meter hoch und gilt als Thüringens höchster freistehender Kletterfelsen. Aufgrund seiner hohen Schwierigkeitsgrade bietet er auch Bergsteigern gute Bedingungen. Damit steht neben der Rundwanderung eine andere Aktivität im Mittelpunkt: Am Falkenstein geht es ums Klettern, während die Gräfenhainer Runde Wandern mit Aussicht und Naturraum verbindet.

Weitere Kultur- und Naturthemen im übergeordneten Reiseziel Ohrdruf

In Ohrdruf widmet sich die Dauerausstellung im Museum Schloss Ehrenstein Johann Sebastian Bachs Kindheit und Jugend dort von 1695 bis 1700. Bach verbrachte in Ohrdruf fünf prägende Jahre bei seinem älteren Bruder Johann Christoph Bach; an diese Geschichte knüpfen die Ohrdrufer Bachtage und die Bach-Rad-Erlebnisroute an. Auch die St. Trinitatiskirche in Ohrdruf bewahrt ein musikalisches Erbe: Ihre 1814 von Georg Franz Ratzmann erbaute Orgel wird dort weiterhin gespielt. Ein anderes historisches Thema bietet der Tobiashammer, der um 1480 als Eisen-, Draht- und Sichelhammer erbaut wurde.

Für Wanderungen im Naturpark Thüringer Wald ist das Naturpark-Tor Ohrdruf ein ausgewiesener Einstiegspunkt. Dort beginnt der Naturpark-Weg Walter Schütz. Die Gräfenhainer Runde und dieser Ohrdrufer Weg setzen unterschiedliche Wanderschwerpunkte: Die erste führt zum Carl-Halbig-Turm und Feuchtbiotop; der zweite ist 12 Kilometer lang und umfasst etwa 284 Höhenmeter. So können Sie zwischen einer Runde mit Orts- und Landschaftsabschnitten und einer Naturpark-Wanderung mit angegebener Länge und Steigung wählen.

Richten Sie Ihre Suche nach einer Ferienwohnung an diesem Reiseplan aus und prüfen Sie anschließend die konkreten Angaben zum jeweiligen Angebot.

Weitere Reiseziele entdecken: Tonna, Günthersleben-Wechmar, Tabarz, Seebergen, Leinatal, Gierstädt, Tambach-Dietharz, Bienstädt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gotha.

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