Gehren bietet mehrere Zugänge zur Reiseplanung: die lokale Geschichte rund um Johann Michael Bach und die Schlossruine, Wege für Rad- und Wandertouren sowie das Naherholungsgebiet Heideteich. Wenn Sie eine Ferienwohnung für Ihren Aufenthalt suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Kulturgeschichte, Bewegung oder Naherholung Ihren Schwerpunkt bilden soll.
Kirchengeschichte und Schlossruine
Der Vorgängerbau der heutigen Stadtkirche St. Michael ist mit Johann Michael Bach verbunden. Er wirkte dort als Organist, Komponist, Musikinstrumentenbauer und Stadtschreiber. Am Standort einer vermutlich vor 1475 erbauten Kirche wurde ein Kirchenneubau beschlossen. So treffen Bachs vielseitige Tätigkeit und die Geschichte des Kirchenstandorts in Gehren zusammen.
Ein weiterer historischer Bezug ist die Ruine des späteren Jagdschlosses der Schwarzburger Fürsten. Das Jagdschloss diente ihnen als Residenz; die Ruine mit Schlosspark ist heute eine Touristenattraktion. Damit stehen in Gehren unterschiedliche historische Themen nebeneinander: die Verbindung zu Bach und zur Kirche sowie die fürstliche Residenzgeschichte.
Rad- und Wanderwege in Gehren
Der Ilm-Rennsteig-Radweg führt nach Gehren an der Schlossruine vorbei. Dort verläuft er auf einer ehemaligen Bahntrasse, die zur Radstrecke ausgebaut wurde, bergauf in Richtung Rennsteig. Prüfen Sie vor der Fahrt die örtlichen Bedingungen. Die frühere Bahntrasse und der Anstieg geben der beschriebenen Radstrecke einen konkreten Charakter.
Gehren verfügt außerdem über gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege mit touristisch markanten Wanderzielen. Auch eine Etappe der Waldrandroute Nord führt durch den Ort: Die vierte Etappe verläuft von Ilmenau nach Saalfeld. Für die Planung stehen damit sowohl die konkrete Radwegpassage an der Schlossruine als auch ein benannter Streckenabschnitt durch Gehren als unterschiedliche Anhaltspunkte bereit.
Heideteich und Spielplätze
Das Naherholungsgebiet Heideteich steht besonders Familien mit Kindern zur Verfügung. Zum städtischen Areal gehören mehrere gestaltete Spielplätze. Diese Freizeitbezüge ergänzen die historischen Orte und Wege um einen eigenen Schwerpunkt für die Reiseplanung.
Ilmenau als ergänzender regionaler Kontext
Im übergeordneten Reiseziel Ilmenau liegt ein eigener landschaftlicher und kultureller Themenkreis. Der Kickelhahn, Ilmenaus Hausberg, ist 861 Meter hoch; sein 21 Meter hoher Aussichtsturm ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Im Trailpark Lindenberg laden drei verschiedene Trails zum Mountainbiken ein. Prüfen Sie vor einer Fahrt aktuelle örtliche Informationen.
Der 20 Kilometer lange Goethewanderweg verbindet Goethes Wirkungsstätten von Ilmenau bis nach Stützerbach. Für winterliche Unternehmungen führen zahlreiche Ski- und Winterwanderwege von Ilmenau bis zum Rennsteig sowie vom Auerhahn bis zum Kickelhahn. Schnee, Wegbedingungen und tatsächliche Verfügbarkeit können variieren.
Auch die Kulturorte gehören zu diesem Ilmenauer Kontext: Der Münzkeller liegt unmittelbar neben der Alten Münze und bietet Einblicke in das 16. Jahrhundert. Die Bergmannskapelle liegt an der Sturmheide mitten im früheren Bergbaurevier des Ilmenauer Kupfer- und Silberbergbaus, unterhalb der Halde des ehemaligen Schachtes „Gottes Gabe“. Sie beherbergt eine Ausstellung zum Ilmenauer Kupferschieferbergbau.
Weitere Reiseziele entdecken: Herschdorf, Pennewitz, Wipfratal, Gehlberg, Geschwenda, Altenfeld, Kirchheim, Bücheloh.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ilm-Kreis.